Verhütung

25. März 2019 15:16; Akt: 25.03.2019 15:30 Print

Darum sollten Sie ein USB-Kondom benutzen

Beim Geschlechtsverkehr schützt man sich mit Präservativen vor Infektionen. Doch auch bei der Technik sollte man vorsichtig sein und verhüten.

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Wenn man sein Handy per USB-Kabel an einem öffentlichen Ort wie im Restaurant oder im Hotel auflädt, rechnet wohl kaum jemand damit, dass man Opfer eines Cyberangriffs werden könnte. Die Gefahr ist jedoch real: Das sogenannte Juice Jacking beschreibt genau solch einen Angriff.

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Denn die USB-Schnittstelle dient nicht nur zur Übertragung von Energie, sondern auch von Daten. Darüber können relativ einfach auch Attacken ausgeführt oder beispielsweise Schadsoftware übertragen werden. Was kann man also dagegen tun? Die Lösung heißt USB-Kondom.

So funktioniert es

Ein USB-Kondom ist eine Art Adapter, der dabei hilft, dass man sein Gerät gefahrenlos aufladen kann. Auf der einen Seite befindet sich eine USB-Buchse und auf der anderen ein USB-Stecker. Der kleine Helfer unterbindet dabei physikalisch die Übertragung von Daten, sodass nur Strom durch das Kabel gehen kann.

Wegen der Gefahr eines Zugriffs auf Daten haben die Hersteller Maßnahmen ergriffen. Bei Apple werden beispielsweise seit iOS 12 standardmäßig alle Datenzugriffe blockiert, wenn das Gerät seit mehr als einer Stunde nicht mehr entsperrt wurde. Dennoch könnte der Schutz theoretisch ausgehebelt werden.

Was kann man sonst tun?

Grundsätzlich ist es am einfachsten und sichersten, das Handy oder das elektronische Gerät bei sich zu Hause oder in einer vertrauenswürdigen Umgebung aufzuladen. Oder man könnte eine Powerbank, quasi eine portable Handy-Ladestation, anschaffen und mitnehmen.

Und wenn man das Gadget dennoch an einem öffentlichen Ort an eine Stromquelle anschließen möchte, gibt es bessere Wege als per USB-Kabel. Entweder nimmt man neben dem USB-Kabel auch noch den eigenen Netzstecker mit oder man lädt das Handy – falls technisch möglich – auf einer Wireless-Ladematte.

Als letzter Ausweg bietet sich noch die Möglichkeit an, das Handy vor dem Aufladen ganz auszuschalten. So kann zwar der Akku geladen werden, eine Datenverbindung oder gar ein Zugriff auf das Gerät sind jedoch kaum möglich.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Desert Eagle am 25.03.2019 21:15 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ganz einfach.

    Bei einer handelsüblichen USB-Verbindung führen die beiden äußeren Kontakte die Stromversorgung, die beiden inneren die Daten. Bei Kabeln, die ausschließlich zum Laden bestimmt sind, fehlen die inneren Leitungen, bzw. sind nicht angeschlossen.

  • Apfelbaum am 25.03.2019 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    MFi - Made for iPhone, or iPad

    Apple weist ausdrücklich daraufhin, nur von Apple zertifiziertes Zubehör wie Kabel und Adapter zu nutzen. Dieses Zubehör darf das MFi-Logo nutzen.

  • Shorty am 25.03.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Powerbank

    Kleinen Tipp noch verleiht nie eine Powerbank da ist die Gefahr genau so gross oder verwendet nachher solche Filter

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Desert Eagle am 25.03.2019 21:15 Report Diesen Beitrag melden

    Es ist ganz einfach.

    Bei einer handelsüblichen USB-Verbindung führen die beiden äußeren Kontakte die Stromversorgung, die beiden inneren die Daten. Bei Kabeln, die ausschließlich zum Laden bestimmt sind, fehlen die inneren Leitungen, bzw. sind nicht angeschlossen.

  • Apfelbaum am 25.03.2019 17:00 Report Diesen Beitrag melden

    MFi - Made for iPhone, or iPad

    Apple weist ausdrücklich daraufhin, nur von Apple zertifiziertes Zubehör wie Kabel und Adapter zu nutzen. Dieses Zubehör darf das MFi-Logo nutzen.

  • Shorty am 25.03.2019 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Powerbank

    Kleinen Tipp noch verleiht nie eine Powerbank da ist die Gefahr genau so gross oder verwendet nachher solche Filter

    • oli am 25.03.2019 19:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Shorty

      Was auf einer power Bank können keine Daten gespeichert werden

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