Porno-Vorwürfe

17. April 2019 17:34; Akt: 17.04.2019 17:35 Print

Erste Länder verbieten Hype-App "TikTok"

Die Social-Media-Plattform TikTok verfügt weltweit über 500 Millionen Nutzer, der Großteil Kinder und Jugendliche. Nun haben erste Länder die App sperren lassen.

Die App Tiktok gibt es nur für Smartphones. (Bild: 20 Minuten)

Die App Tiktok gibt es nur für Smartphones. (Bild: 20 Minuten)

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Die chinesische Video-App TikTok, der Nachfolger von Musical.ly, ist aus dem Google Play Store in Indien verschwunden. Dies, nachdem die indische Regierung Google und Apple angeordnet hat, die App zu sperren. Grund dafür waren Bedenken über pornografische Inhalte. Im Apple-Store ist die App zwar noch erhältlich und wer sie auf einem Android-Gerät bereits installiert hat, kann diese auch noch weiterhin nutzen, aus dem Play Store herunterladen kann man sie aber nicht mehr.

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Auch das Nachbarland Bangladesh hat die App bereits verboten. In den USA haben die Macher der App außerdem eine 5,7 Millionen schwere Busse am Hals, da die App illegal Informationen über Minderjährige sammelt.

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Weltweit nutzen rund 500 Millionen Menschen TikTok. Davon finden sich in Indien allein 120 Millionen Nutzer. Auf TikTok kann man Videos hochladen und bearbeiten, die meist 15 Sekunden lang sind. Viele Nutzer sind noch im Kinder- oder Teenager-Alter.

Vermehrt negative Schlagzeilen

Nun hat TikTok eine Beschwerde beim obersten Gericht in Indien eingereicht. Wie der "Guardian" berichtet, ließ TikTok am Dienstag verlauten: "Wir haben Vertrauen in das indische Justizsystem und wir sind optimistisch, dass wir eine Übereinkunft treffen werden, die allen 120 Millionen Nutzern in Indien zusagt." Außerdem teilte das chinesische Unternehmen Bytedance, dem TikTok gehört, mit, dass man sich noch stärker dafür engagieren werde, dass die Inhalte ihrer Plattform sicher und positiv seien.

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TikTok hat in Indien vermehrt negative Schlagzeilen gemacht. So erschoss ein Mann in Delhi aus Versehen einen Freund, als sie ein Video für die Plattform drehen wollten, in dem auch eine Pistole vorkam. In einem weiteren Fall erschoss ein Mann einen zweiten Mann mit einer selbst gebastelten Waffe, die unerwartet losging. Auch sie hatten ein TikTok-Video filmen wollen.

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(doz)

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