Autounfälle vorprogrammiert

30. April 2015 09:26; Akt: 30.04.2015 10:03 Print

Handy lenkt Fahranfänger am meisten ab

Ablenkung während des Autofahrens ist bekanntlich ein Risikofaktor für Autounfälle. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift NEJM untersuchte, ob Multitasking beim Autofahren - wie gleichzeitg Telefonieren, SMS-Schreiben oder Essen und Trinken - das Risiko für Unfälle und Beinah-Unfälle erhöht. Und wie weit das Unfallrisiko der jugendlichen Fahranfänger und erfahrenen Fahrern sich dabei unterscheidet.

 (Bild: Fotolia)

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Ablenkung während des Autofahrens ist bekanntlich ein Risikofaktor für Autounfälle. Eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift NEJM untersuchte, ob Multitasking beim Autofahren - wie gleichzeitg oder Essen und Trinken - das Risiko für Unfälle und Beinah-Unfälle erhöht. Und wie weit das Unfallrisiko der jugendlichen Fahranfänger und erfahrenen Fahrern sich dabei unterscheidet.

Beschleunigungsmesser, Kameras, GPS-Systeme und weitere Sensoren wurden in die Autos von 42 jugendlichen  Fahranfängern mit neu erworbenem Führschein (16 bis 17 Jahre alt) und von 109 erfahrenen erwachsenen Fahrern installiert. Die Fahrer wurden dann zwei Jahre lang beobachtet.

Jugendliche Fahranfänger, die beim Fahren das Telefon-Gespräch annehmen oder wählen, SMS schreiben oder auch einfach essen, haben ein bis zu achtfach erhöhtes Unfallrisiko. Bei erfahrenen Fahrern war lediglich das Wählen des Telefons riskant.

In beiden Gruppen waren das Sprechen am Telefon , Trinken oder Einstellen des Radios nicht mit einem signifikanten Risiko assoziiert.

 

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