Aufgabe begeistert das Internet

26. Januar 2016 12:07; Akt: 06.02.2016 03:40 Print

Können Sie mit diesem Logik-Rätsel ihr Leben retten?

Ein Logik-Rätsel begeisterte lange Zeit das Internet, nun taucht es wieder neu auf und lässt User weiter rätseln, raten und verzweifeln. Diese einfache Aufgabe zeigt, wie schwer (oder leicht) es sein kann, eine zuerst unmöglich erscheinende Aufgabe mit Logik zu lösen. Kommen Sie auf die Antwort der Aufgabe, die im Netz mit dem Titel "Am Marterpfahl" bekannt ist?

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Ein Logik-Rätsel begeisterte lange Zeit das Internet, nun taucht es wieder neu auf und lässt User weiter rätseln, raten und verzweifeln. Diese einfache Aufgabe zeigt, wie schwer (oder leicht) es sein kann, eine zuerst unmöglich erscheinende Aufgabe mit Logik zu lösen - die den Protagonisten das Leben retten kann. Kommen Sie auf die Antwort der Aufgabe, die im Netz mit dem Titel "Am Marterpfahl" bekannt ist?


Die Aufgabe: Drei Soldaten (je nach Version auch Trapper, Forscher oder Wanderer) werden von einem Indianerstamm gefangen genommen. Ihnen werden die Augen verbunden und sie werden zu fünf Marterpfählen geführt, die hintereinander aufgestellt sind. Je ein Soldat wird an einen der ersten drei Pfähle gebunden. Dann werden ihnen die Augenbinden abgenommen.

Jeder der Soldaten kann nun nur die Pfähle sehen, die vor ihm stehen - der Soldat am dritten Pfahl die beiden Pfähle vor sich, der Soldat am zweiten Pfahl den einen Pfahl vor sich und der Soldat am ersten Pfahl der Reihe nichts - keiner von ihnen kann den Pfahl sehen, an dem er angebunden ist.

Die Soldaten bekommen vom Häuptling ein Rätsel. Er sagt: "Wir besitzen fünf Marterpfähle, zwei schwarze und drei gelbe. Wenn einer von euch mir die Farbe des Pfahls nennen kann, an dem er angebunden ist, werde ich euch alle freilassen. Sprecht ihr aber miteinander, oder nennt die falsche Farbe, bleibt ihr auf ewig hier angebunden."

Welcher Soldat kann die Farbe seines Pfahl richtig nennen - und warum?

Die Lösung gibt es auf Seite 2 

Antwort:

Theoretisch kann jeder Soldat die Farbe seines Pfahls nennen, wenn der Zufall mitspielt. Sicher kann die Aufgabe aber nur der Soldat am ersten Pfahl lösen, sollten ihn seine Kollegen im Stich lassen.

Warum?

Die Soldaten wissen, dass es fünf Pfähle gibt, drei gelbe und zwei schwarze. Das bedeutet, dass es vier mögliche Kombinationen der ersten beiden Pfähle der Reihe gibt: Gelb-Gelb, Gelb-Schwarz, Schwarz-Gelb, Schwarz-Schwarz.

Nun zur Logik:

Würde der Soldat am dritten Pfahl zwei schwarze Pfähle vor sich sehen, wüsste er, dass er an einem gelben Pfahl angebunden ist, da es nur zwei schwarze Pfähle gibt. Schweigt er, dann sind die Pfähle vor ihm entweder in unterschiedlichen Farben, oder beide gelb.

Der Soldat am zweiten Pfahl schließt aus dem Schweigen seines Hintermannes, dass die Variante Schwarz-Schwarz ausgeschlossen ist. Sieht er einen schwarzen Pfahl vor sich, würde dies bedeuten, dass er auf einem gelben angebunden ist. Schweigt er aber auch, sieht er vor sich einen gelben Pfahl - und kann damit nicht sagen, dass er an einem schwarzen oder gelben Pfahl angebunden ist.

Der erste Soldat wiederum schließt aus dem Schweigen seines Hintermannes, dass auch Variante 3 (Schwarz-Gelb) ausgeschlossen ist. So antwortet der erste Soldat: "Ich stehe an einem gelben Marterpfahl", weil dies der bei beiden übriggebliebenen Varianten der einzig logische Schluss ist. 

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