Polizeieinsatz ausgelöst

22. April 2015 18:20; Akt: 22.04.2015 18:43 Print

Mann erschoss aus Frust seinen Computer

Mit acht Schüssen richtete ein 37-Jähriger im US-Bundesstaat Colorado seinen Computer regelrecht hin. Anrainer alarmierten aufgeschreckt von den Schüssen die Polizei. Vor den Beamten gestand der Mann, dass ihn der PC monatelang mit Abstürzen und Fehlern zur Weißglut getrieben hatte. Auf den Täter wartet eine Strafe, für den Computer kam jede Hilfe zu spät.

 (Bild: Colorado Springs Police)

(Bild: Colorado Springs Police)

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Am 20. April zerrissen Schüsse die Stille in der Colorado Avenue in Colorado Springs. Anrainer befürchteten eine Bluttat und alarmierten die Polizei. Direkt beim Eintreffen der Beamten zeigte sich der Schütze geständig - sein Opfer: sein Computer. Er habe an dem monatelang Abstürze und Probleme verursachenden Gerät Rache genommen und mit seiner Pistole acht Mal auf den PC gefeuert.

"Man Kills Computer" lautete schließlich der Polizeibericht. Dem 37-Jährigen droht nun eine Strafe wegen "Abfeuern einer Waffe innerhalb des Stadtgebiets". Der Computer selbst konnte laut Bericht der Beamten nicht gerettet werden und erlag dem Schuss-Attentat.

Einsichtig zeigte sich der frustrierte Besitzer nicht. "Die Engel sangen im Himmel", erklärte er der "Los Angeles Times", was der "Computer-Kill" ihm bedeutet hatte.

 

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