Huawei MateBook D

21. Februar 2019 07:44; Akt: 21.02.2019 07:45 Print

Ein Arbeitstier für jene, die es gerne größer haben

von Rene Findenig - Mit dem MateBook D verlässt Huawei das Premium-Preissegment. Trotz einiger Abstriche ist der 15,6-Zöller ein echtes Arbeitstier.

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Auch wenn das MateBook D beim Design auf Business-Anwender abzielt und auch eine entsprechende Arbeitsleistung mitbringt, ist es vor allem auch für private Anwender und im Entertainment-Segment interessant. Gerade beim Design muss man aber leichte Abstriche zur X-Serie hinnehmen. Die Verarbeitung ist einmal mehr hervorragend, so kompakt und schlank wie beim teuren Bruder geht es aber nicht zu. Das Gehäuse und die Farbe "Space Gray" erinnert frappant an ein MacBook von Apple, bei der Qualität und der Verarbeitung steht man dem wahrscheinlichen Vorbild um Nichts nach. Der Laptop wird von einem matten Aluminium-Gehäuse umfasst, die Ecken sind leicht abgerundet. Nur ein Huawei-Schriftzug auf der Oberseite weist auf den Hersteller hin. An der Unterseite ragen Kunststoff-Noppen aus dem MateBook hervor, die für einen Abstand zwischen Tisch und Gerät sorgen. Anders als bei der X-Serie sind die Bildschirmränder breiter und nicht unter Glas verborgen, sondern in ein Kunststoffpanel integriert. Besonders der untere und der obere Bildschirmrand samt Kamera wirken auffallend breit. Die breite Tastatur ist leicht in das Gehäuse eingelassen und die Tasten verfügen über einen Hub, der anfangs etwas zu niedrig erscheint und rund 1,5 Millimeter misst. Der Power-Button sitzt am rechten, oberen Rand der Tastaturfläche, der hier ohne Fingerabdrucksensor auskommen muss. Das matte IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung (1.920×1.080 Pixel) bietet durchschnittliche Helligkeit und Kontraste und verzichtet auf eine Touch-Eingabe. Die blendfreie Beschichtung sorgt aber für eine akzeptable Erkennung bei direkter Sonneneinstrahlung.

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Außerhalb Europas hat Huawei bereits mehrere Varianten des D-MateBooks am Markt, nun ist in Österreich die neueste Version mit Intel Core i5-Prozessor der achten Generation um 699 Euro erhältlich. Auffallend ist der Preisunterschied zur Premium-Serie MateBook X Pro, die fast beim doppelten Preis beginnt. Doch die Chinesen bieten trotz vergleichsweise günstigem Preis einiges.

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Der überarbeitete Laptop bietet neben dem neuen Prozessor und einer Intel UHD Graphics 620 Grafikkarte auch eine Variante mit NVIDIA GeForce MX150 Karte an. Dazu kommen eine 256 GB große SSD-Platte und eine Arbeitsspeicher-Größe von 8 GB. Hingucker ist aber ganz klar der Bildschirm. Trotz eigentlich kompakter Bauweise – das Gerät benötigt minimal mehr Abstellplatz als 13- und 14-Zoll-Laptops – misst das Display 15,6 Zoll.

Abstriche zur X-Serie

Auch wenn das MateBook D beim Design auf Business-Anwender abzielt und auch eine entsprechende Arbeitsleistung mitbringt, ist es vor allem auch für private Anwender und im Entertainment-Segment interessant. Gerade beim Design muss man aber leichte Abstriche zur X-Serie hinnehmen. Die Verarbeitung ist einmal mehr hervorragend, so kompakt und schlank wie beim teuren Bruder geht es aber nicht zu.

Das Gehäuse und die Farbe "Space Gray" erinnert frappant an ein MacBook von Apple, bei der Qualität und der Verarbeitung steht man dem wahrscheinlichen Vorbild um Nichts nach. Der Laptop wird von einem matten Aluminium-Gehäuse umfasst, die Ecken sind leicht abgerundet. Nur ein Huawei-Schriftzug auf der Oberseite weist auf den Hersteller hin. An der Unterseite ragen Kunststoff-Noppen aus dem MateBook hervor, die für einen Abstand zwischen Tisch und Gerät sorgen.

Kompakter als andere

Anders als bei der X-Serie sind die Bildschirmränder breiter und nicht unter Glas verborgen, sondern in ein Kunststoffpanel integriert. Besonders der untere und der obere Bildschirmrand samt Kamera wirken auffallend breit. Dafür lässt sich das MateBook mit einem guten Widerstand auf rund 130 Grad aufklappen und wackelt nicht. 1,9 Kilogramm wirken für ein Notebook viel, es handelt sich aber um eines der leichteren Geräte in dieser Größenklasse. Ebenso sind die Maße kompakter als jene der meisten Konkurrenten in dieser Klasse.

Die breite Tastatur ist leicht in das Gehäuse eingelassen und die Tasten verfügen über einen Hub, der anfangs etwas zu niedrig erscheint und rund 1,5 Millimeter misst. Dennoch kann präzise und schnell getippt werden, wenn man sich an das geringere Feedback gewöhnt hat. Hintergrundbeleuchtung gibt es leider keine. Klasse sind dafür die großen Pfeil-Tasten, auf die sonst immer mehr Hersteller verzichten.

Austauschbare Komponenten

Mittig vor der Tastatur ist das Touchpad verbaut, das kleiner und niedriger ausfällt, als man von 15,6-Zöllern gewohnt ist, aber vollkommen ausreicht und ein schöneres Gesamtdesign abgibt. Es funktioniert schnell und präzise, auch wenn es sich sehr glatt anfühlt. Ansonsten ist nur der Power-Button am rechten, oberen Rand der Tastaturfläche zu finden, der hier ohne Fingerabdrucksensor auskommen muss. Beigelegt sind dem MateBook-Paket noch ein Netzteil, eine Schnellstart-Anleitung und die Garantiekarte.

Was Profis betrifft: Unter der Abdeckung auf der Unterseite des Geräts sind die RAM-Module, die SSD-Festplatte und das WLAN-Modul erreich- und austauschbar. Auch der Ventilator ist zugänglich und damit leicht reinigbar, sollte das nötig sein. Die Einsparungen zum X-Model geschehen vor allem beim Display. Das matte IPS-Panel mit Full-HD-Auflösung (1.920×1.080 Pixel) bietet durchschnittliche Helligkeit und Kontraste und verzichtet auf eine Touch-Eingabe. Die blendfreie Beschichtung sorgt aber für eine akzeptable Erkennung bei direkter Sonneneinstrahlung.

Auch Spiele möglich

Wenig auszusetzen gibt es indes bei der Leistung. Dank i5-Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikkarte kommt das Gerät beim Multitasking nicht ins Straucheln. Die Ausstattung ist für das Preissegment überdurchschnittlich. Vom ausgeschalteten Zustand ist das MateBook inklusive Anmeldung in unter zehn Sekunden hochgefahren, selbst anspruchsvolle Anwendungen starten verzögerungslos.

Selbst etwas ältere, anspruchsvolle Spiele wie Call of Duty: Infinite Warfare sind mit der Test-Variante mit Intel UHD Graphics 620 Grafikkarte in niedriger Einstellung möglich. Wer auf mehr Spiele-Stärke wert legt, wird mit der GeForce-Ausstattung besser bedient sein. Auffällig: Selbst unter Volllast wird das MateBook D zwar warm, aber nicht wirklich heiß und lässt sich deswegen auch angenehm beim Arbeiten mit den Oberschenkeln als Ablage bedienen. Mit einem leicht hörbaren Lüftergeräusch muss man allerdings rechnen.

Ein tolles Arbeitstier

Die Lautsprecher mit Dolby Atmos schaffen keine Wunder und bieten einen nicht so starken Bass, füllen aber selbst mittelgroße Räume gut aus. Je nach Nutzung hält die Batterie acht bis zehn Stunden durch, was meist einen ganzen Arbeitstag ausreicht. Bei weitem kein Rekord, aber für den Durchschnittsnutzer durchaus brauchbar, um über den Tag zu kommen.

Alles in allem bietet Huawei mit dem MateBook D ein tolles Arbeitstier mit kleinen Schwächen. Abstriche macht man beim Bildschirm und dem Akku, dafür ist die sonstige Ausstattung top. Das MateBook D bietet einen großen Bildschirm im kompakten und qualitativ hochwertigen Gehäuse, eine starke Arbeitsleistung mit Multimedia-Unterstützung und sogar genug Leistung für ältere Spiele.

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