In Österreich

14. Februar 2019 13:16; Akt: 14.02.2019 13:19 Print

Missbräuchliche AGB? Ermittlung gegen Amazon

Mutmaßlich missbräuchliche Geschäftsbedingungen auf dem Amazon Marktplatz sind im Visier der heimischen Wettbewerbshüter.

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Die Bundeswettbewerbsbehörde hat am Valentinstag ein offizielles Missbrauchsverfahren gegen Amazon eingeleitet. Die Geschäftsbedingungen und Verhaltensweisen von Amazon gegenüber Händlern auf dem Online-Marktplatz amazon.de sollen überprüft werden.

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Konkret geht es um folgende Punkte:

  • Unbegründete und plötzliche Sperren von Händlerkonten.

  • Verpflichtung, die Einkaufspreise offen zu legen.

  • Hinzufügen von unrichtigen Lieferangaben durch Amazon bei den Händlern.
  • Unbegründeter Verlust von Produktrankings der Händler.

  • Gerichtstandsklauseln, die eine Klage erschweren.
  • Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung durch das Kartellgericht gilt die Unschuldsvermutung.

    Auslöser für das Verfahren der BWB waren zahlreiche Beschwerden von Händlern über die Geschäftspraxis von Amazon, die der Handelsverband als Interessenvertretung des gesamten österreichischen Handels über mehrere Jahre hinweg gesammelt hat.

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    • G.Amlacher am 14.02.2019 17:39 Report Diesen Beitrag melden

      Grauzone Amazon

      Ich habe vor kurzen einige Artikel erworben und mir die Mühe gemacht diese Artikel bei der Vertreibsfirma ebenfalls zu googln. Ergebniss Produkte waren beim Vertrieb 300% teurer als bei Amazon. Wenn ich noch die Portokosten dazu rechnen würde frage ich mich ob das nicht eine Verdrennungspolitik ist um den Markt zu übernehmen und Einheimische in den Ruin zu drängen. Ich habe da denn verdacht das Scheinfirmen entstehen die nur dazu da sind um Amazon zu beliefern unter denn Deckmantel der stärkung der heimischen Kleinfirmen alleinige Marktbeherschung statt findet!

    Die neuesten Leser-Kommentare

    • G.Amlacher am 14.02.2019 17:39 Report Diesen Beitrag melden

      Grauzone Amazon

      Ich habe vor kurzen einige Artikel erworben und mir die Mühe gemacht diese Artikel bei der Vertreibsfirma ebenfalls zu googln. Ergebniss Produkte waren beim Vertrieb 300% teurer als bei Amazon. Wenn ich noch die Portokosten dazu rechnen würde frage ich mich ob das nicht eine Verdrennungspolitik ist um den Markt zu übernehmen und Einheimische in den Ruin zu drängen. Ich habe da denn verdacht das Scheinfirmen entstehen die nur dazu da sind um Amazon zu beliefern unter denn Deckmantel der stärkung der heimischen Kleinfirmen alleinige Marktbeherschung statt findet!