27 Millionen Follower

21. April 2015 09:03; Akt: 21.04.2015 11:05 Print

Ricky Gervais macht Großwild-Jägerin auf Twitter fertig

Ricky Gervais ist in England und den USA ein Serien-Star und Comedian. Bei uns kennt man ihn, weil er bei den Golden Globes moderierte und die Stars böse verarschte. Ricky Gervais ist aber auch ein Tierschützer und seit einer Woche liefert er sich per Twitter einen Kampf mit einer Großwildjägerin, die gern grinsend neben toten exotischen Tieren posiert. 27 Millionen größtenteils Tierfreunde folgen dem Kampf seitdem, nun werden auch die Medien aufmerksam.

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Ricky Gervais ist in England und den USA ein Serien-Star und Comedian. Bei uns kennt man ihn, weil er bei den Golden Globes moderierte und die Stars böse fertig mache. Ricky Gervais ist aber auch ein Tierschützer und seit einer Woche liefert er sich per Twitter einen Kampf mit einer Großwildjägerin, die gern grinsend neben toten exotischen Tieren posiert.

27 Millionen - größtenteils Tierfreunde - folgen dem Kampf seitdem, nun werden auch die Medien aufmerksam. Gervais retweetet gern Bilder, um darauf aufmerksam zu machen, wie absurd es ist, Tiere umzubringen, obwohl man sie nicht einmal essen will. Am 11. April regte das Foto oben Foto 27 Millionen Leute auf. Kurz danach folgte ein zweites Bild (siehe unten). Damit war der Twitter-Krieg mit "ExtremHuntres1", Rebecca Francis aus Utah, eröffnet 


"Die Einheimischen brauchten die Nahrung"

Die junge Blondine ist ein C-Promi. Sie gewann die Show "Extreme Huntress" (Extrem-Jägerin). Nach dem Shitstorm, der auf sie nach Gervais Posting niederregnete, rechtfertigte sich die leidenschafliche Trophäen-Sammlerin. Sie hätte das Tier nur getötet, weil es alt war und sowieso bald gestorben wäre. Außerdem hätten die Einheimischen Nahrung gebraucht.

Die Reaktion der Jägerin war nicht die geschickteste, denn auf ihrem Twitter-Account finden sich massenweise ähnliche Bilder, die Gervais nicht zögerte zu retweeten:

 


"Wichtig für die Arterhaltung"

Das nächste Argument, dass die junge Frau zu ihrer Verteidigung vorbrachte war, dass sie nur deshalb die Tiere erlegen würde, weil es für die Arterhaltung wichtig sei. Auch darauf reagierte Gervais und widerlegte das Argument per Twitter.

Vorwurf: Gervais nur sexistisch

Inzwischen waren Tausende Todesdrohungen bei der Jägerin eingegangen. Sie machte Ricky Gervais dafür verantwortlich und warf ihm vor, er würde weibliche Jäger diskriminieren.

Ricky Gervais fasste den Gedankengang spöttisch zusammen: "Ich töte Löwen, Giraffen und Bären mit Schusswaffen und Pfeil und Bogen, dann posiere ich grinsend. Wieso mögen mich die Leute nicht? Das muss sein, weil sie sexistisch sind."

 


Der Twitter-Krieg geht munter weiter: "Man benutzt nicht Pfeil und Bogen und knipst dann einen Grinse-Selfie, wenn man aus Gnade tötet. Sie wollte eine Giraffe ermorden und hat es getan. Scheiß auf den Scheißdreck!"

 


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