Arme sterben früher als Reiche
Heute.at
  • 1 /9 In Österreich sind derzeit laut Statistik Austria 1,5 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung gefährdet.
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  • 2 /9 Damit sind jene Menschen gemeint, die ihre notwendigen Grundbedürfnisse nicht mehr erfüllen können und ein Einkommen unter 1.238 Euro (bei Einzelpersonen) haben.
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  • 3 /9 Doch warum sterben Personen, die "manifest arm" sind, früher als der Rest der Bevölkerung? "Heute.at" wollte es genau wissen und hat mit Martin Schenk von der Armutskonferenz über dieses Thema gesprochen.
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  • 4 /9 Laut Schenk gibt es vier Ursachen für ein höheres Krankheits- und Sterberisiko Ärmerer. "Neben der gesundheitlichen Belastung und den Bewältigungsressourcen spielen auch die gesundheitliche Versorgung und Unterschiede im Gesundheits- und Krankheitshandeln eine Rolle", erklärt Schenk im Interview.
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  • 5 /9 So würden zu gesundheitlichen Belastungen etwa soziale Exklusion (Anm. Ausschluss), Distress (wie Leistungsdruck) oder auch chemische und physikalische Belastungen (z.B.: in der Arbeit) gehören. Unter Bewältigungsressourcen fallen Selbstbewusstsein, Bildung, Einkommen, soziale Netzwerke oder auch Erholung.
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  • 6 /9 Auch bei der gesundheitliche Versorgung gibt es laut Schenk große Unterschiede. Hier geht es um die Qualität und Gesundheitsförderlichkeit von Prävention, Kuration, Pflege und Rehabilitation. Auch Themen wie Bewegung, Wohnung und Ernährung dürfen dabei nicht unterschätzt werden.
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  • 7 /9 Denn: "Man kann einen Menschen mit einer feuchten Wohnung genauso töten wie mit einer Axt." Stress durch finanziellen Druck und schlechte Wohnverhältnisse gehe zudem Hand in Hand mit einem geschwächten Krisenmanagement, und das "hängt unmittelbar mit mangelnder Inanspruchnahme von Gesundheitsdiensten und einem ungesunden Lebensstil zusammen".
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  • 8 /9 Noch gravierender sieht die Situation bei jenen Personen aus, die kein Dach über dem Kopf haben. Laut aktuellen Zahlen sterben Wohnungslose nämlich bereits 20 Jahre früher. "Männer werden schneller obdachlos als Frauen", so Schenk. Frauen würden demnach eher länger zu Hause bleiben als Männer und auch schneller medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
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  • 9 /9 Auch bei den Zahlen bei den von Armut betroffenen Kindern schrillen die Alarmglocken. Denn hier ist die Zahl ebenfalls deutlich gestiegen. So waren im Jahr 2016 257.000 Kinder armutsgefährdet, ein Jahr später waren es 324.000 (Anm. für 2018 liegen noch keine Zahlen vor). Diese Kinder haben unter anderem keine gute Schulbildung und leben in einer schlechten Wohnungssituation.
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