1 /8 Die deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) schlägt Alarm: Immer häufiger würden Eltern ihre Kinder aus den Augen verlieren, weil sie vom Smartphone abgelenkt sind.
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2 /8 Diese Erfahrung macht auch Michel Kunz, Präsident des Schweizerischen Badmeister-Verbands (SBV). "Es gibt Mütter und Väter bei denen ich das Gefühl habe, dass sie lieber mit ihrem Handy beschäftigt sind, anstatt mit ihrem Kind."
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3 /8 Laut Kunz hat sich die Situation durch die Hitze zusätzlich verschärft: Mehr Besucher erforderten stärkere Aufsicht in den Bädern.
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4 /8 In der Praxis komme es immer wieder zu kritischen Situationen, sagt Kunz, der in Bolligen als Bademeister tätig ist: "Ich musste schon ein ertrinkendes 4-jähriges Kind aus dem Schwimmerbereich rausziehen...
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5 /8 ...die Mutter war mit dem Handy beschäftigt und bemerkte die Gefahr nicht. Sie reagierte danach nicht einsichtig, sondern genervt."
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6 /8 Fehlende Aufsicht der Eltern beobachtet auch Hanspeter Heiniger, Anlagechef des Bads Weyermannshaus in Bern. "Wir müssen teilweise Eltern per Lautsprecher ausrufen lassen, weil ihre Kinder sie nicht mehr finden."
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7 /8 Passiert ein Unfall, ist dies nicht nur für die Familie, sondern auch für die Bademeister traumatisch. SBV-Präsident Kunz: "Wenn ein Kind stirbt, ist die moralische Belastung des Bademeisters enorm. Auch wenn er alles richtig gemacht hat."
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8 /8 Mit der Kampagne "Ich trage Verantwortung" macht der Schweizerische Verband für Rettungsschwimmer (SLRG) auf die Gefahr aufmerksam, wenn Kinder nur ungenügend von ihren Eltern beaufsichtigt werden.