Bananen & Co. sind nicht vegan
Heute.at
  • 1 /25 Mit Früchten liege ich nie falsch, denken viele Veganer zunächst - und liegen damit falsch. So sind beispielsweise Bananen für Veganer nur bedingt empfehlenswert, weil sie Bestandteile von Schalentieren wie Garnelen enthalten können. Denn um die Früchte vor dem Überreifen zu schützen, besprühen Plantagenbesitzer sie mitunter mit dem Konservierungsmittel Chitosan. Dieses wird aus Chitin hergestellt, was aus den Schalen von Schalentieren stammt.
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  • 2 /25 Auch Feigen können Protein-Rückstände von Wespen enthalten. Denn bei der Bestäubung kann es passieren, dass eine Wespe mit ihrem Stachel in der Feige stecken bleibt, stirbt und anschließend mit der Frucht verwächst. Entdecken wird man das Tier aber nicht, weil ein Enzym der Feige es zu Protein zersetzt.
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    (Bild: Getty Images)
  • 3 /25 Dass Frühstücksflocken oftmals versteckten Zucker enthalten, ist allgemein bekannt. Weniger weit verbreitet ist, dass die mit Zucker überzogenen Cerealien Gelatine enthalten können, die aus tierischen Proteinen besteht und aus Haut und Knochen von Rindern oder Schweinen gewonnen wird.
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  • 4 /25 Auch bei der Miso-Suppe können Veganer ein blaues Wunder erleben. Denn sie besteht nicht nur aus Tofu, grünen Algen und Frühlingszwiebel, sondern auch aus Dashi. Dabei handelt es sich um einen Fischsud, der aus sogenannten Bonitoflocken gekocht wird, die wiederum vom Bonito, einer besonderen Thunfischart, stammen.
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    (Bild: flickr cc by www.bluewaikiki.com)
  • 5 /25 Chips sollten für Veganer eigentlich kein Problem darstellen, oder? Weit gefehlt. Denn viele Produkte beziehen ihre Würze aus tierischen Bestandteilen wie Kälberlab oder Wild. Diese Tatsache ist jedoch nicht immer auf der Verpackung notiert.
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    (Bild: flickr cc by Mike Halle)
  • 6 /25 Vorausgesetzt, der hier abgebildete Teller wurde mit Pasta aus Hartweizengriess angerichtet, stellt für Veganer bei diesem Beispiel einzig der Pesto ein Risiko dar. Denn neben Basilikum, Olivenöl und Pinienkernen ist in den meisten Pesto-Saucen auch Parmesan enthalten. Dass dieser aus Milch hergestellt wird, ist das eine. Doch er enthält auch noch ein anderes tierisches Produkt: Lab, ein Enzymgemisch, das aus Kälbermägen gewonnen wird.
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    (Bild: flickr cc by-sa lucadea)
  • 7 /25 Auch Brot und andere Backwaren können für diejenigen, die komplett auf tierische Substanzen verzichten wollen, schwierig sein. Denn viele Produkte enthalten die Aminosäure L-Cystein. Diese Substanz dient dazu, Mehl elastischer und damit knetbarer zu machen. Das Problem für Veganer: Das L-Cystein wird aus Schweineborsten oder Vogelfedern gewonnen. Veganer, die auf Brot und Co. nicht verzichten wollen, werden in Bio-Bäckereien fündig. Denn nach der Bio-Verordnung ist L-Cystein tabu.
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  • 8 /25 Wer an Gummibärli denkt, dem kommt augenblicklich auch Gelatine in den Sinn, die aus Schweine- oder Rinderknochen gewonnen wird und für die namengebende, gummiartige Konsistenz der Bärchen sorgt. Doch auch wenn auf der Tüte «ohne Gelatine» steht, ist Vorsicht geboten. Denn Fruchtgummi enthält häufig auch den Zusatzstoff E120. Dahinter verbirgt sich der Farbstoff Karmin. Und der wird aus weiblichen Schildläusen gewonnen: Um das rote Pigment zu extrahieren, werden die Tiere gekocht oder direkt ausgequetscht.
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    (Bild: flickr cc by iRubén)
  • 9 /25 Vorsicht walten lassen sollten Veganer auch bei alkoholischen Getränken wie Wein und Bier. Denn bei beiden werden sogenannte Klärmittel eingesetzt. So wird, um die Hefe aus Bier beispielsweise herauszufiltern, eine Fischblase, auch Hausenblase genannt, verwendet. Dadurch könnten tierische Partikel ins Glas gelangen. Bei der Weinherstellung kommt dagegen häufig Gelatine zum Einsatz, um den Traubensaft zu klären. Ein Prozedere, dass zum Teil auch in der Fruchtsaft-Produktion Anwendung findet.
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  • 10 /25 Doch nicht nur die Lebensmittel-Auswahl ist für Veganer heikel, auch Dinge des täglichen Bedarfs enthalten häufig tierische Substanzen. Auch Schuhe, die nicht aus Leder gefertigt wurden, können mit tierischen Stoffen versetzt sein. Denn in manchen Leimen und Klebern stecken verarbeitete Schlachtabfälle wie Haut und Knochen oder das Milchprotein Kasein.
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  • 11 /25 Auch bei Beauty-Produkten lohnt sich genaueres Hinsehen. Bei Nagellacken sollten Veganer darauf achten, ob das Produkt Guanin enthält. Bei dem Stoff handelt es sich um eine der vier organischen Basen, die Grundbaustein von DNA und RNA sind. Gewonnen wird das schimmernde Pigment in der Regel aus Fischschuppen.
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  • 12 /25 Zahnpasta ist safe, sollte man meinen. Doch auch hier lohnt sich ein zweiter Blick auf die Inhaltsstoffe. Denn neben Bienenwachs und -pollen sind in einigen Sorten auch tierische Fette und tierisches Knochenmehl enthalten. Letzteres dient als schleifende Substanz in der Zahncreme und sorgt dafür, dass sich nach dem Zähneputzen die Beisserchen so schön glatt anfühlen.
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  • 13 /25 Parfums sind per se eine dufte Sache. Doch nicht alle taugen, um in ein Leben ohne tierische Produkte integriert zu werden. So enthalten viele Eau de Toilettes und Parfums eine Substanz namens Ambra oder Ambergris, einem wachsartigen Stoff aus Wal-Därmen. In der Duft-Herstellung wird er als Fixiermittel eingesetzt.
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  • 14 /25 Beim Haarewaschen werden die Haare nicht nur gesäubert, sondern auch gepflegt. Dafür ist in Shampoos unter anderem der Stoff Keratin enthalten, der das Haar geschmeidig machen soll. Dieses wird allerdings aus zermahlenen Hörnern, Hufen, Federn, Federkielen und Haaren von verschiedenen Tieren hergestellt und dürfte Veganern daher nicht ganz so gut gefallen.
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  • 15 /25 Auch wer sich nicht selbst, sondern den Raum beduftet, läuft Gefahr mit tierischen Substazen in Kontakt zu kommen. Denn viele Räucherstäbchen beinhalten mit Bibergeil (Castoreum), ein cremiges, stark riechendes Sekret, das aus den Drüsensäcken von Bisamratten und Bibern gewonnen wird. Die Tiere verwenden die fetthaltige Substanz übrigens zur Fellpflege und zum Markieren ihrer Reviere.
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  • 16 /25 Veganer, die beim Kauf von Körpercremes nicht auf die Inhaltsstoffe achten, laufen Gefahr, sich von Kopf bis Fuss mit einer tierischen Substanz einzuschmieren. Denn viele Lotions enthalten Allatonin - und damit ein Abbauprodukt der Harnsäure im Eiweissstoffwechsel der meisten Säugetiere. Ausser in Lotions kommt der Stoff unter anderem auch in Duschgels, Sonnenschutzmitteln, Rasierwässern, in Zahncreme und in Mitteln gegen übermässige Schweissabsonderung vor.
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  • 17 /25 Die tierische Substanz ist übrigens auch als fettbindendes Mittel in Haar-, Mund- und Hautpflegeprodukten, Antitranspirantien und Deos enthalten.
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  • 18 /25 Veganer sollten sich auch gut überlegen, ob sie nicht das Rauchen aufgeben wollen. Denn bei der Herstellung von Zigarettenfiltern kommt häufig Hämoglobin zum Einsatz. Dieser Eiweissstoff wird aus Schweineblut gewonnen und dient dazu, Schadstoffe aus dem Tabakrauch zu filtern.
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  • 19 /25 Bei Medikamenten sollten Veganer Arzt oder Apotheker nicht nur bei Risiken und Nebenwirkungen befragen, sondern auch, ob tierische Produkte enthalten sind. Denn einige Arzneimittel enthalten Adrenalin, das aus den Nebennieren von Schweinen, Rindern und Schafen stammt.
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  • 20 /25 Das Östrogen mancher Antibabypillen ist ebenfalls tierischen Ursprungs: Oftmals wird es aus den Eierstöcken von Kühen und dem Urin schwangerer Stuten gewonnen.
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  • 21 /25 Auch im Haushalt gibt es für Veganer einiges zu beachten. Denn in den meisten Putzmitteln, Waschpulvern und Weichspülern sind sogenannte natürlichen Tenside enthalten, die dafür sorgen, dass zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten sich vermengen. Was in Eimer und Waschmaschine seinen Zweck zuverlässig erfüllt, könnte vor allem für konsequente Veganer problematisch sein. Denn Tenside werden aus tierischen Fetten gewonnen.
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  • 22 /25 Auch LCD-Bildschirme kommen oft nicht ohne tierischen Zusatz aus. Um die Oberflächen von Smartphones, TVs, Computer oder Digitalkameras herzustellen, braucht es nämlich tierisches Cholesterin (in Form von flüssigen Kristallen), das aus den Zellmembranen von Tieren gewonnen wird.
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  • 23 /25 Selbst beim Kauf von Tennisschlägern oder beim Bespannen lassen des Rackets ...
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  • 24 /25 ... und bei der Anschaffung von Instrumenten müssen Veganer ganz genau hinschauen. Denn bei den Saiten kann es sich um Naturdarmsaiten, auch Catgut genannt, handeln. Dieses feste Garn wird aus den Därmen von Schafen, Pferden, Katzen und anderen Tieren hergestellt.
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  • 25 /25 Und selbst bei so etwas Harmlosen wie dem Anstreichen und Malen ist Vorsicht geboten: Ist auf den Pinseln der Aufdruck «Feh» notiert, enthalten sie eine Substanz, die aus den Fellen nordosteuropäischer und sibirischer Unterarten des Eichhörnchens hergestellt werden.
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    (Bild: Getty Images)
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