Bilder: Arktis-Schmelze hat sich deutlich verlängert
Heute.at
  • Seit Jahrzehnten schmilzt das arktische Meereis im Frühjahr früher und gefriert im Herbst später, wodurch sich die Schmelzsaison verlängert und zu einem weitreichenden Eisverlust beiträgt. Laut einer neuen, von der NASA geleiteten Studie ist die Schmelzsaison des arktischen Meereises mittlerweile etwa 40 Tage länger als noch im Jahr 1979. Die Studie hat ergeben, dass sich die Schmelzsaison in der Arktis seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen zwar dramatisch verlängert hat, sich dieser Trend jedoch unerwarteterweise um das Jahr 2010 herum stabilisiert hat.
    1 /2 Seit Jahrzehnten schmilzt das arktische Meereis im Frühjahr früher und gefriert im Herbst später, wodurch sich die Schmelzsaison um rund 40 Tage verlängert hat. (abgebildet die Anomalie für die Jahre 2000-2009. Rot: Verlängerung der Schmelzsaison, blau: Verkürzung)
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    NASA Earth Observatory / Michala Garrison
  • Seit Jahrzehnten schmilzt das arktische Meereis im Frühjahr früher und gefriert im Herbst später, wodurch sich die Schmelzsaison verlängert und zu einem weitreichenden Eisverlust beiträgt. Laut einer neuen, von der NASA geleiteten Studie ist die Schmelzsaison des arktischen Meereises mittlerweile etwa 40 Tage länger als noch im Jahr 1979. Die Studie hat ergeben, dass sich die Schmelzsaison in der Arktis seit Beginn der Satellitenaufzeichnungen zwar dramatisch verlängert hat, sich dieser Trend jedoch unerwarteterweise um das Jahr 2010 herum stabilisiert hat.
    2 /2 Unerwarteterweise hat sich dieser Trend um das Jahr 2010 (die Grafik zeigt die Anomalie für die Jahre 2010-2023) herum stabilisiert. Die Ursache ist laut NASA eine Veränderung der Wolkenformationen, welche die Sonneneinstrahlung in bestimmten Teilen des arktischen Ozeans reduziert hat.
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    NASA Earth Observatory / Michala Garrison