1 /7 Das Haus einer Frau, die im Dorf Werchni Kebesch von einem Bären zu Tode gebissen wurde. Russland, September 2026
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IMAGO/ITAR-TASS
2 /7 In Sibirien gab es alleine im September sechs Tote durch Bärenangriffe, darunter drei im nördlichen Teil der Region Krasnojarsk.
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3 /7 Im russischen Gebiet Krasnojarsk wurde deshalb ein Strafverfahren wegen Fahrlässigkeit eingeleitet.
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4 /7 Der Vorwurf wiegt schwer: Trotz zahlreicher Warnungen sollen Verantwortliche im regionalen Umweltministerium und an anderen Stellen keine ausreichenden Maßnahmen gesetzt haben.
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5 /7 Nach Angaben des Ermittlungskomitees ist der Braunbärenbestand in der Region auf mehr als 26.000 Tiere angewachsen. Gleichzeitig gingen mehr als 120 Meldungen von Einwohnern ein, wonach Braunbären in Ortschaften aufgetaucht seien.
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6 /7 Mitte August wurde etwa eine 29-jährige Camperin von einem Bären aus ihrem Zelt gerissen und getötet. Im Gebiet Krasnojarsk starben bei einem Angriff zudem zwei Pilzsammlerinnen.
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7 /7 Als mögliche Ursache nennen Behörden unter anderem Futtermangel. Tatjana Aramilewa, die beim Umweltministerium für Bestandsregulierung zuständig ist, sprach gegenüber TASS von einem "vollständigen Ausfall von Futter" in Sibirien.