1 /11 Zehntausende Migranten haben am 30. Juli 2026 die streng gesicherte Grenze zur spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta gestürmt – schwimmend, kletternd, laufend.
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JON NAZCA
2 /11 Sie kamen mit einer Hoffnung, die sich in Ceuta binnen Stunden in Verzweiflung verwandelte. Der Weg aufs spanische Festland war nicht offen.
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JON NAZCA
3 /11 Angelockt wurden viele nach eigenen Angaben durch virale Videos in sozialen Medien und Nachrichten von Freunden. Darin sei der Eindruck entstanden, die Grenze könne durchbrochen werden.
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REUTERS/Fabian Bimmer
4 /11 Andere glaubten offenbar, in Ceuta würden sie Unterkunft, Papiere und eine Weiterreise nach Algeciras erhalten. "Aber das war alles gelogen", sagt einer.
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JON NAZCA
5 /11 Wie Reuters am Samstag aus Fnideq und Ceuta berichtet, erzählten Rückkehrer, sie seien von Videos und Nachrichten mitgerissen worden.
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JON NAZCA
6 /11 Die jüngsten Angaben sprechen von 50.000 bis 60.000 Menschen, die in dieser Woche nach Ceuta gelangten.
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JON NAZCA
7 /11 Nach Angaben Spaniens kehrten mehr als 48.000 von ihnen innerhalb von 48 Stunden ohne nennenswerte Zwischenfälle nach Marokko zurück.
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REUTERS/Fabian Bimmer
8 /11 Auch das Militär wurde zum Grenzschutz mobilisiert.
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REUTERS/Fabian Bimmer
9 /11 "Ceuta war wie ein Gefängnis – es gab nichts zu tun. Alles war geschlossen", schilderte ein Arbeiter aus dem Hafen Tanger Med.
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JON NAZCA
10 /11 Die Zahl der Todesopfer wurde am Samstag von spanischen Stellen auf mindestens 67 erhöht; einige ertranken, andere kamen im Gedränge ums Leben.
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JON NAZCA
11 /11 Am Dienstag beraten die EU-Innenminister über die Migrantenflut in Ceuta.