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/18 Schwere Zugkatastrophe in Spanien: Am Mittwochvormittag (28. Oktober 2026) sind nahe Toledo zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengestoßen.
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APA-Images / AP / Manu Fernandez
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/18 Das Unglück ereignete sich gegen 8.54 Uhr im Bereich des Bahnhofs Urda, rund 100 Kilometer südlich der spanischen Hauptstadt Madrid.
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APA-Images / AP / Manu Fernandez
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/18 Nach bisherigen Erkenntnissen krachte ein Hochgeschwindigkeitszug der staatlichen Bahngesellschaft Renfe in einen stehenden Zug des privaten Anbieters Iryo.
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Guardia Civil / Handout via REUTERS
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/18 Die Wucht des Zusammenstoßes war enorm: Mehrere Waggons entgleisten und kamen abseits der Gleise zum Liegen.
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Guardia Civil / Handout via REUTERS
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/18 Laut Rettungsdiensten stürzten zwei Waggons des Iryo-Zuges und ein Wagen des Renfe-Zuges einen Abhang hinunter.
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Guardia Civil / Handout via REUTERS
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/18 Insgesamt befanden sich mehr als 540 Menschen an Bord der beiden Züge. Für viele von ihnen wurde die Reise zur Katastrophe.
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REUTERS
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/18 Die Regionalregierung von Kastilien-La Mancha meldete mindestens 30 Todesopfer. Die endgültige Zahl war zunächst noch unklar.
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APA-Images / AFP / JAVIER SORIANO
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/18 Auch zahlreiche Menschen wurden verletzt: Nach den übermittelten Angaben gab es 80 Verletzte, darunter 50 Schwerverletzte.
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/18 Rettungskräfte rückten mit einem Großaufgebot zur Unfallstelle aus. Die Versorgung der Verletzten hatte oberste Priorität.
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/18 Feuerwehrleute und weitere Einsatzkräfte arbeiteten daran, Menschen aus den verunglückten Waggons zu retten.
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/18 Die Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig. Während des Einsatzes wurde befürchtet, dass weitere Todesopfer gefunden werden könnten.
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/18 Auch die Guardia Civil war vor Ort. Polizei und Rettungsdienste unterstützten die Bergung und die Betreuung der Betroffenen.
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/18 Die genaue Unfallursache war zunächst unbekannt. Erste Berichte deuteten auf einen möglichen Fehler bei der Steuerung des Zugverkehrs hin.
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/18 Die Ermittler müssen nun klären, warum der Renfe-Zug auf den offenbar stehenden Iryo-Zug auffuhr.
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/18 Nach der Katastrophe wurde der Bahnverkehr zwischen Madrid und Andalusien unterbrochen. Zahlreiche Zugverbindungen waren betroffen.
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/18 Für Angehörige wurden Betreuungsstellen am Madrider Bahnhof Atocha und in Sevilla eingerichtet.
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/18 Die Bahngesellschaft Renfe richtete eine Hotline für Betroffene und Angehörige ein. Sie ist unter 900 10 10 20 erreichbar.
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/18 Spanien steht unter Schock. Regierung und politische Parteien sagten ihre Termine ab, während die Bergungsarbeiten und die Suche nach der Unfallursache weitergingen.