Chirurgen ärgern sich über Kollegen bei Operationen
Heute.at
  • 1 /6 Wer operiert werden muss, hat in der Regel drei Wünsche: dass alles glatt läuft, dass er wieder aufwacht und dass seine Ärzte gut drauf sind. Letzeres ist nicht immer gegeben.
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  • 2 /6 Ein Schweizer Forschungsteam identifizierte 340 Situationen aus 137 untersuchten chirurgischen Eingriffen, bei denen Fachpersonal im Operationssaal Ärger ausdrückte.
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  • 3 /6 Bei der Mehrheit dieser Stressepisoden war es der für die Operation verantwortliche Chirurg, der seinem Ärger auf andere, weniger erfahrene Chirurgen oder den chirurgischen Instrumentalisten Luft machte.
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  • 4 /6 Anders als oft angenommen, sind es nicht Unterschiede in der Funktionsweise, unbequeme Persönlichkeiten oder zwischenmenschliche Probleme, die Spannungen erzeugen. Vielmehr geht es um Frustration über Hindernisse für den reibungslosen Ablauf des Eingriffs.
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  • 5 /6 Die Studie zeigt aber auch, dass die Mitglieder der OP-Teams auf der gleichen Wellenlänge liegen und sie wissen, wie mit Auseinandersetzungen umzugehen ist. "Im Falle von Differenzen werden sie insgesamt sehr ruhig und sehr professionell gelöst", erklärt die Erstautorin der Studie Sandra Keller.
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  • 6 /6 Weiter komme es spätestens gegen Ende der Operation oft zu einer Art Wiedergutmachung. So nimmt sich ein Chirurg, der Ungeduld gegenüber den anderen Teammitgliedern gezeigt hat, in der Regel die Zeit, sich bei ihnen für ihre Arbeit zu bedanken.
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