Das BERN-Prinzip
Heute.at
  • 1 /16 Laut dem deutschen Mediziner Tobias Esch braucht es für die Stärkung der Abwehrkräfte nicht viel mehr als die Anwendung des von ihm entwickelten BERN-Prinzips. Die vier Buchstaben stehen vielmehr für Behaviour (Verhalten), Exercise (Bewegung), Relaxation (Erholung) und Nutrition (Ernährung).
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  • 2 /16 Konkret empfiehlt Esch, negative Belastungen wie Stress zu vermeiden und gegebenenfalls das Verhalten zu ändern.
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  • 3 /16 Denn wenn unser Körper gestresst ist, steigt der Cortisolspiegel, was unsere Abwehrkraft bremst. Gönnen Sie sich also öfter eine Pause und schalten Sie einen Gang zurück.
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  • 4 /16 Wenn Sie Schwierigkeiten haben, das hinzubekommen, kann ein sogenanntes Stresstagebuch helfen. Darin können Sie die großen und kleinen Ärgernisse des Alltags notieren und so problematische Muster erkennen - und aufbrechen.
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  • 5 /16 Eine weitere wichtige Säule zur Stärkung des Immunsystems ist Bewegung. Daher wird gesunden Menschen empfohlen, täglich mindestens 10.000 Schritte zu gehen. Dass das nicht für alle machbar ist, ist laut Milo Puhan vom Institut für Epidemiologie und Public Health an der Universität Zürich verständlich und völlig okay, denn bereits 5.000 Schritte seien förderlich für die Gesundheit und für die meisten Menschen machbar.
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  • 6 /16 Andere Experten empfehlen, an mindestens fünf Tagen der Woche mindestens eine halbe Stunde aktiv zu sein. Damit es wirklich was bringt, sollte Ausdauertraining rund 70 Prozent ausmachen, Krafttraining 20 Prozent und Koordinations- und Gleichgewichtsübungen 10 Prozent. Doch was auch immer man am Ende tatsächlich macht: Jede Bewegung ist besser als gar keine.
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  • 7 /16 Wichtig ist in allen Fällen die richtige Kleidung: Ihr Motto sollte Zwiebellook lauten. Ideal ist, wenn Sie mehrere dünne Kleidungsstücke tragen - beispielsweise ein Unterhemd, ein T-Shirt und einen Pullover. Bei Sport und bei längeren Aufenthalten im Freien empfiehlt sich funktionelle Bekleidung.
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  • 8 /16 Bei aller Bewegung sollte aber der Aspekt der Entspannung nicht zu kurz kommen: Das A & O ist, dass man ausreichend schläft.
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  • 9 /16 So sollte man versuchen, jede Nacht auf etwa sieben bis acht Stunden Schlaf zu kommen. Das Minimum sind fünf Stunden. Nur dann hat der Organismus ausreichend Ruhe, um das Immunsystem zu stärken. Wer sich weniger als fünf Stunden aufs Ohr legt, riskiert dagegen, krank zu werden: Schon nach einer einzigen durchzechten Nacht reduzieren sich nämlich die Abwehrzellen des Immunsystems um die Hälfte - und das Risiko, krank zu werden, steigt.
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  • 10 /16 Auch aktives Entspannen bringt etwas. Nachweislich hilfreich sind beispielsweise Yoga- und Meditationsübungen.
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  • 11 /16 Wer für Entspannung keine Zeit hat, kann sich auch mit kleinen, unauffälligen Übungen behelfen: So bringt es nämlich auch schon etwas, hin und wieder mal die Faust zu ballen und zu lösen.
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  • 12 /16 Wichtig ist auch - wenig überraschend - eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, die bewusst abläuft und nicht einfach nur dazu dient, den Hunger zu stillen.
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  • 13 /16 Als besonders empfehlenswert gilt zum Beispiel rotes, gelbes, orangefarbenes und tiefgrünes Gemüse. Neben zahlreichen Vitalstoffen enthalten diese Gemüsesorten viel Beta-Carotin, das die Produktion der weissen Blutkörperchen anregt und so den Körper bei der Abwehr von Infektionen unterstützt.
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  • 14 /16 Auch nicht zu verachten sind Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen und Linsen. Sie wirken schleimlösend und beugen Infektionen wie Erkältungen vor. Dies dank der darin enthaltenen Saponine. Diese sind antibiotisch, senken den Cholesterinspiegel und sind entzündungshemmend.
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  • 15 /16 Auch gut: Die Zwiebel. Ihre ätherischen Öle sind nicht nur gut für die Immunabwehr, sondern schützen auch noch das Herz. Das Flavonoid Quercetin hingegen wirkt gegen Viren und Bakterien im Körper, beugt Erkältungen vor und bekämpft sie aktiv, wenn man sie schon hat.
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  • 16 /16 Auch Fleisch trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken: Das darin enthaltene Spurenelement Zink hemmt die Vermehrung von Erkältungsviren. Wird es mit den ersten Symptomen dem Körper zugefügt, kann es Dauer und Schwere einer Erkältung mindern.
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