Das ist die türkis-grüne Regierung
Heute.at
  • 1 /17 Sebastian Kurz, Bundeskanzler. Der ÖVP-Chef gehört bald seiner vierten Regierung an, zum zweiten Mal als Bundeskanzler. Mit 33 Jahren hat er bereits einige Stationen hinter sich: Chef der Jungen Volkspartei, Abgeordneter im Wiener Landtag, Staatssekretär für Integration, Außenminister, Parteichef und zuletzt (sowie künftig) Kanzler. Nach dem Scheitern des türkis-blauen Experiments in Folge der Ibiza-Affäre ("Genug ist genug") versucht er nun eine Koalition mit den Grünen.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 2 /17 Werner Kogler, Vizekanzler. Als Werner Kogler das Ruder bei den Grünen übernahm, lag die Partei am Boden. Bei der Nationalratswahl 2017 waren die Ökos an der 4-Prozent-Hürde gescheitert, waren aus dem Parlament geflogen und hatten viele Mitarbeiter kündigen müssen. Der 58-jährige Steirer sanierte die Partei, das teilweise auch noch ohne Gehalt. 2017 befand er sich schließlich im Dauer-Wahlkampf. Zuerst als Spitzenkandidat für die EU-Wahl, bei der er die Ökos zu 14,08 Prozent führte, und gleich im Anschluss für die Nationalratswahl. Mit Erfolg: Den Grünen glückte die "größte Auferstehung seit Lazarus" (Zitat Kogler), sie kamen mit 13,9 % wieder ins Parlament - und nun in ihre erste Bundesregierung.
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    (Bild: Lisi Niesner, Reuters)
  • 3 /17 Leonore Gewessler Die studierte Politikwissenschafterin Leonore Gewessler begann ihre Karriere als Büroleiterin der Bezirksvorstehung Neubau, danach wurde sie Direktorin der Green European Foundation (GEF) in Brüssel. Seit 2014 war die 42-jährige Steirerin schließlich als Geschäftsführerin der Umweltschutzorganisation Global 2000 in Österreich tätig, ehe sie bei der Nationalratswahl 2019 als Listenzweite auf Bundesebene für die Grünen kandidierte. Mit dem Ressort Umweltschutz und Verkehr kommt eine Mammut-Aufgabe auf sie zu.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 4 /17 Alma Zadic Alma Zadic wurde im ehemaligen Jugoslawien geboren und flüchte im Alter von zehn Jahren zusammen mit ihren Eltern aufgrund des Bosnienkriegs nach Österreich. Hier studierte sie Rechtswissenschaften, promovierte 2017 zum Doktor der Rechte. Vor ihrer politischen Laufbahn war die 35-Jährige als Rechtsanwältin tätig. Vor zwei Jahren zog Zadi mit der von Peter Pilz gegründeten Liste Jetzt in den Nationalrat ein, doch für die vorgezogenen Neuwahlen nach Ibiza dockte sie bei den Grünen an.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 5 /17 Birgit Hebein "Ja natürlich mach' ich linke Politik, was denn sonst?" Mit diesem Satz ließ Birgit Hebein als frisch gebackene Chefin der Wiener Grünen Ende 2018 aufhorchen. Die 52-jährige Kärntnerin ist die Nachfolgerin Maria Maria Vassilakous als Wiener Vizebürgermeisterin. Sie ist diplomierte Sozialarbeiterin und war Anfang der 90er Jahre beim Bahnhofsozialdienst der Caritas tätig. Im Rahmen der Flüchtlingskrise 2015 verhandelte Hebein, damals Sozialsprecherin der Wiener Grünen, mit der ÖBB und den Behörden. Sie hat zwei Kinder.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 6 /17 Rudi Anschober 1990 zog Rudi Anschober für die Grünen in den Nationalrat ein, danach ging er in sein Heimatbundesland zurück. In Oberösterreich ist er derzeit Landesrat für Umwelt, Wasserrecht, Integration und Konsumentenschutz. Der 59-Jährige machte sich in der Vergangenheit vor allem für Asylwerber mit negativem Bescheid in Lehre ein, um deren drohende Abschiebung zu verhindern. Für seine Bemühungen verlieh im der "Falter" 2018 sogar den Titel "Mensch des Jahres".
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    (Bild: keine Quellenangabe)
  • 7 /17 Eva Blimlinger In Eva Blimlingers Familie gibt es bereits Regierungserfahrung. Ihr Großvater, Josef Gerö, der nach 1945 auf einem SPÖ-Ticket als Justizminister in der Bundesregierung tätig war. Blimlinger selbst hatte zuvor noch kein hohes politisches Amt inne, saß von 2007 bis 2018 aber dank Grünen-Nominierung im Publikumsrat des ORF. Zuletzt war sie Präsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz und Rektorin der Akademie der bildenden Künste. Diese Funktionen hat die 58-Jährige nicht mehr inne, seit sie für die Grünen in den Nationalrat einzog.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 8 /17 Sigi Maurer Abgesehen von Werner Kogler ist Sigi Maurer die einzige Grüne im Nationalrat mit Parlamentserfahrung. In den vergangenen zwei Jahren machte die 34-jährige Tirolerin vor allem mit dem berüchtigten "Stinkefinger-Foto" nach dem Rausfliegen aus dem Nationalrat 2017 und der Causa Bierwirt auf aich aufmerksam. Sie hatte auf Facebook belästigende Nachrichten vom Account eines Bierladens erhalten und den Besitzer geoutet. Der klagte, noch ist der Fall nicht ausjudiziert.Vor ihrem Engagement bei den Grünen war sie bei der ÖH als Vorsitzende aktiv.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 9 /17 Lothar Lockl
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    (Bild: Helmut Graf)
  • 10 /17 Gernot Blümel, Finanzminister
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 11 /17 Karl Nehammer, Innenminister
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 12 /17 Elisabeth Köstinger
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    (Bild: Sabine Hertel)
  • 13 /17 Margarete Schramböck
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    (Bild: picturedesk.com/APA)
  • 14 /17 Heinz Faßmann
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    (Bild: Sabine Hertel)
  • 15 /17 Karoline Edtstadler
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 16 /17 Alexander Schallenberg
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 17 /17 Peter Launsky-Tieffenthal
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    (Bild: picturedesk.com)