Dieser Mann steckt hinter dem Erfolg von "Fortnite"
Heute.at
  • 1 /16 Bunt, schrill, unterhaltsam: "Fortnite" ist das Spiel der Stunde und ein goldener Esel für Entwickler Epic Games. Die Firmengeschichte ist filmreif: Gründer Tim Sweeney startete im Elternhaus und machte aus seiner Firma in wenigen Jahren einen Milliardenkonzern.
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    (Bild: Epic Games)
  • 2 /16 1989:Tim Sweeney besuchte die University of Maryland wo er Maschinenbau studierte. In seinem Studium programmierte er weiter auf einem IBM PC/AT, den er von seinem Vater geschenkt bekommen hatte. An Abenden und an Wochenende begann er Videospiele zu entwickeln. Feedback auf die ersten Games erhielt er von Nachbarn und Kommilitonen.
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    (Bild: University of Maryland)
  • 3 /16 Cleverer Schachzug: Den Namen "ZZT" wählte Tim Sweeney bewusst, da es so jeweils in Katalogen und Anschlagbrettern ganz am Ende stand.
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    (Bild: Github Films)
  • 4 /16 Das Action-Adventure-Puzzle "ZZT" lief auf MS-DOS.
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    (Bild: Github Films)
  • 5 /16 "Während der Anfangszeit war die Firma eigentlich fast mehr ein Publisher", erklärt der heutige Technical Director von Epic Games, Mike Fricker in einer Doku aus dem Jahr 2015. Viele Coder hätten ihre Demos eingereicht, die Tim Sweeney dann über seine Kanäle veröffentlichte.
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    (Bild: Github Films)
  • 6 /16 1992: Die Studios Apogee Software und id Software dominierten damals den Markt. Sweeney taufte darum seine Firma um. Aus Potomac Computer Systems wurde Epic MegaGames. Er wollte mit dem Namen suggerieren, dass es eine große Firma war. In Wirklichkeit war er zu dieser Zeit alleine. Fand aber später mit Mark Rein einen Unternehmenspartner. Die Firma wuchs.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 7 /16 1992: Mit "Jill of the Jungle" brachte Epic MegaGames sein erstes Jump'n'Run-Game heraus. Es stand in direkter Konkurrenz zu Titeln wie "Duke Nukem". Im Gegensatz zu dem Titel von Apogee Software, das nur 16 Farben darstellte, bot "Jill of the Jungle" 256 Farben.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 8 /16 1993: Epic MegaGames hatte zu dieser Zeit rund 20 Mitarbeiter. Darunter waren Entwickler, Künstler, Designer und Komponisten. Mit dabei war auch der damals 17-jährige Cliff Bleszinski, der eingestellt wurde, nachdem er Sweeney sein Spiel "Dare to Dream" zeigte. Im Spiel verirrt sich die Hauptfigur in seine eigene Traumwelt.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 9 /16 1994: Vorerst blieb es aber noch bei 2-D-Games. Cliff Bleszinski war einer der Chefentwickler von "Jazz Jackrabbit". Im Spiel schlüpfte man in die Rolle eines Hasen namens Jazz, der eine Prinzessin von einer bösen Schildkröte retten musste. Das Spiel erschien auch als Shareware, wo ein Teil des Games kostenlos gespielt werden konnte.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 10 /16 1996: Epic MegaGames veröffentlichte den Shooter "Fire Fight" zusammen mit dem Studio Chaos Works aus Polen. Vertrieben wurde das Spiel von Electronic Arts. 1997 hatte die Firma bereits 50 Mitarbeiter. Innerhalb von sieben Jahren bewegte sich die Firma stärker zum Einzelhandel, anstatt den direkten Vertrieb zu Kunden anzustreben.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 11 /16 1998:Am 22. Mai erschien "Unreal". Es war eine Zangengeburt, schrieb Polygom.com. Denn das Geld für die Entwicklung ging langsam aus, das Team hatte kein Büro und stand nur über lahme Modems in Kontakt. Doch mit dem Spiel setzte Epic MegaGames neue Masßtäbe. Der 3-D-Ego-Shooter basiert auf der gleichnamigen Unreal-Engine, einer Entwicklungsumgebung, die innerhalb von drei Jahren gebaut wurde.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 12 /16 Mit der Engine legte Epic MegaGames den Grundstein für eine große Erfolgsgeschichte. Die Nachfolger der Entwicklungsumgebung werden heute noch in zahlreichen Games eingesetzt. Der Download und die Nutzung ist heute kostenlos. Entwickler treten aber fünf Prozent des Umsatzes an Epic Games ab. Im Bild der Level-Editor "UnrealEd" in frühen Tagen.
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    (Bild: Epic MegaGames)
  • 13 /16 1999: Im Februar gab Epic MegaGames bekannt, dass man neu auf das "Mega" im Namen verzichte. Man heiße nun Epic Games.
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    (Bild: Epic Games)
  • 14 /16 2014: Die Entwicklung des ersten "Gears of War" kostete Epic Games 12 Millionen Dollar. Mit den Verkäufen wurden 100 Millionen Dollar Umsatz generiert. Doch 2014 verkaufte man das Franchise an Microsoft. CEO Tim Sweeney begründete den Schritt damit, dass der vierte Titel der Serie zu viel Geld verschlungen hätte.
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    (Bild: Microsoft)
  • 15 /16 2018: Nach dem Release Ende 2017 startete "Fortnite" durch. Am 9. August 2018 hat der CEO Tim Sweeney angekündigt, dass das Spiel nach langer Wartezeit auf Android-Handys kommt. Es ist ein Schritt zurück zu den Wurzeln von Epic Games.
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    (Bild: Getty Images/Mike Coppola)
  • 16 /16 2018: Für Tim Sweeney bedeutet es ein Victory Royale. Er wurde laut Bloomberg.com wegen "Fortnite" zum Milliardär.
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    (Bild: Getty Images/Mike Coppola)
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