Generalsanierung des Parlaments
Heute.at
  • 1 /21 Seit Sommer 2017 wird das Haus am Ring saniert. Die Bauarbeiten sollen 2021 abgeschlossen sein. Beim komplexen Projekt geht es darum: Eine Sanierung von Grund auf, um das Haus aus dem 19. Jahrhundert technisch auf den heutigen Stand zu kriegen. Etwa in Sachen Brandschutz, Haustechnik und Barrierefreiheit. Parallel muss natürlich auf den Denkmalschutz geachtet werden.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 2 /21 Blick vom Parlament auf die Ringstraße. Der Bereich vor der Rampe ist abgesperrt, um Bauarbeiten durchführen zu können. Rund 200 Bauarbeiter sind täglich vor Ort.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 3 /21 Weil das gesamte Dach neu konstruiert wird, muss auch der Figurenschmuck am Dach abgebaut werden. Am 1. August wurden die letzten der 44 sogenannten Attikafiguren abgeseilt. Eine Figur wiegt knapp 1,5 Tonnen, ist rund zweieinhalb Meter groß. Der Entwurf stammt noch von Architekt Theophil Hansen aus dem Jahr 1878.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 4 /21 Hansen wählte historische und mythologische Figuren. Sie wurden aus Carrara-Marmor gefertigt. Nun werden sie in die Restaurier-Werkstätte Zottmann in Wien gebracht und dort untersucht und gegebenfalls restauriert. Erste Prüfungen zeigten aber, dass die Figuren noch recht gut erhalten sind.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 5 /21 Im Inneren des Parlamentgebäudes konzentrieren sich die Arbeiten aktuell auf die Böden. Sie wurden bereits Schritt für Schritt abgetragen und zwischengelagert. Nun wird hier eine moderne Haustechnik eingebaut. In den Wänden ist das nicht möglich - die Vertäfelungen sind denkmalgeschützt.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 6 /21 Der Blick auf den Boden zeigt: Handwerklich topkonstruierte Ziegelbauweise. Theophil Hansen (geboren 1813) war der Stararchitekt seiner Zeit, schuf neben dem Parlament auch den Musikverein oder die Börse.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 7 /21 Valentin Ronchetti von der örtlichen Bauaufsicht zeigt einen der verwendeten Ziegel: Er stammt vom Wiener Ziegel-Fabrikanten Heinrich Drasche (1811-1880), mit dem Theophil Hansen eng zusammenarbeitete.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 8 /21 Ziegel aus Drasches Fabrik: Links ist noch das H (für Heinrich) gut zu sehen, das D (für Drasche) rechts ist schon etwas abgeschlagen. Die Nachfolge-Firma von Drasche ist übrigens die noch heute existierende Wienerberger AG.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 9 /21 Blick in ein Büro der Nationalratspräsidenten. Hier saß bis vor der Sanierung der ehemalige 2. Nationalratspräsident Karlheinz Kopf (VP).
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    (Bild: Denise Auer)
  • 10 /21 Das ehemalige Büro von Doris Bures (SP), bis vor der Sanierung noch erste, heute die zweite Nationalratspräsidentin.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 11 /21 Mit einer Art Riesen-Staubsauger saugt der Arbeiter Schutt vom Boden auf. Um die Saugleistung zu gewährleisten, ist quasi ein Automotor eingebaut.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 12 /21 Schuttabsaugung
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    (Bild: Denise Auer)
  • 13 /21 Der Schutt landet über ein Schlauchsystem in einem Lkw draußen. Praktisch: keine Staubentwicklung
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    (Bild: Denise Auer)
  • 14 /21 Säulenhalle des Parlaments: Hier läuft während der Bauzeit ein sogenanntes Geomonitoring. Es misst minimale Bewegungen des Hauses und schlägt ab einer Abweichung von 2,5 Millimeter Alarm, um etwaige Risse schnell orten bzw. vermeiden zu können.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 15 /21 Geomonitoring wird von Vermessungstechnikern durchgeführt.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 16 /21 Geomonitoring: Einerseits durch Abweichungen in der Dichte der Flüssigkeiten, andererseits über Abstandsmessungen mittels Laser.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 17 /21 Erste Reinigungstests an Wänden und Figuren finden statt: Die linke Hälfte des Bildes wurde bereits gereinigt, rechts sieht man noch die mattere nicht gereinigte Hälfte. Nach der Sanierung wird das Parlament also wieder heller, farbenkräftiger erscheinen.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 18 /21 Reinigungstest an der Wand: Rechts zeigt sich schon mehr Leuchtkraft
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    (Bild: Denise Auer)
  • 19 /21 Vom Nationalrats-Sitzungssaal sieht man derzeit so gut wie nichts. Er ist komplett eingehüllt (Plastikplane), da darüber am Dach bald die Arbeiten an der neuen Kuppelkonstruktion starten.
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    (Bild: Denise Auer)
  • 20 /21 Abgeschirmt: Sitzungssaal des Nationalrates
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    (Bild: Denise Auer)
  • 21 /21 Sanierung des Parlamentgebäudes am Wiener Ring - August 2018
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    (Bild: Denise Auer)
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