1 /4 Helmut Seethaler, der Wiener Zetteldichter, wurde am Pfingstsonntag mitten auf der Straße überfallen. Er stehe unter Schock, so der Lyriker: Nun trau ich mich nicht mehr bei Nacht meine Gedichte plakatieren."
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(Bild: picturedesk.com)
2 /4 Der Räuber forderte Geld, als er dies nicht bekam, ging er auf den 65-Jährigen los. Brutal nahm er ihn in der Lampigasse in den Schwitzkasten und hämmerte mit der Faust auf Seethalers Kopf ein.
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(Bild: picturedesk.com)
3 /4 Auf Facebook veröffentlichte der Zetteldichter am Montag das Einvernahme-Protokoll der Wiener Polizei mit allen Details des Vorfalls.
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(Bild: Facebook/Helmut Seethaler)
4 /4 Seethaler plakatiert seit Jahrzehnten seine Lyrik in Wien. Er will mit seinen Zettelgedichten auch die Leute erreichen, die nicht über die Schwelle einer Buchhandlung treten. Archivbild aus dem Jahr 1995.