Horror-Klinik Letchworth Village
Heute.at
  • 1 /18 Dieses Gebäude ist Teil des Letchworth Village, das 1911 in Rockland County, New York, eröffnet worden war.
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    (Bild: flickr cc by-sa Doug Kerr)
  • 2 /18 Auf einer Fläche von 9,3 Quadratkilometern sollte hier der Umgang mit psychisch Kranken verändert werden.
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    (Bild: flickr CC BY-SA Doug Kerr)
  • 3 /18 Die Pflege sollte humaner werden, die Institutionen mehr ein sicherer Hafen als ein Gefängnis für Unerwünschte.
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    (Bild: flickr CC BY-ND Justin Gurbisz)
  • 4 /18 Es gab Abteilungen für Kinder, Erwachsene und Kranke.
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    (Bild: flickr CC BY-NC-ND Matthew Hester)
  • 5 /18 Neben den Unterkünften für die Bewohner gab es eine kleine Kirche, eine Bäckerei und eine Gärtnerei.
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    (Bild: flickr CC BY-SA BWildered01)
  • 6 /18 In dieser Zeit wusste man noch viel weniger über psychische Krankheiten als heute.
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    (Bild: flickr CC BY-SA BWildered01)
  • 7 /18 Die Bewohner wurden noch in drei mögliche «Feeble Mindness»-Kategorien (dt. Schwachsinnigkeit) unterteilt: «idiot», «imbecile» oder «moron».
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    (Bild: flickr CC BY-ND Anne)
  • 8 /18 Viele Familien schickten ihre psychisch erkrankten Kinder und Verwandten nach Letchworth, in der Hoffnung, dass man sich dort angemessen um ihre Bedürfnisse kümmern würde.
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    (Bild: flickr CC BY-NC-ND Matthew Hester)
  • 9 /18 Was so vielversprechend begonnen hatte, sollte bald zu einem Albtraum für die Patienten werden. (Das ist Kunstblut auf dem Boden.)
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    (Bild: flickr CC BY Alex Bellink)
  • 10 /18 Das Hauptproblem in Letchworth war die Überbelegung: Es gab viel zu viele Patienten, zu wenig Ärzte und zu wenig Platz.
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    (Bild: flickr CC BY-SA BWildered01)
  • 11 /18 Zusätzlich zur Überfüllung fehlten die finanziellen Möglichkeiten für Modernisierungen oder die Schaffung neuer Schlafplätze für die Patienten.
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    (Bild: flickr CC BY-SA BWildered01)
  • 12 /18 Nach und nach verwandelte sich das Letchworth Village so von einer Modell-Anstalt in eine Horror-Klinik.
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    (Bild: flickr CC BY-ND Justin Gurbisz)
  • 13 /18 Zwischen 1921 und 1950 gab es bereits Gerüchte über die Misshandlung von Kindern, aber auch über Lebensmittelmangel und hungernde Patienten.
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    (Bild: flickr CC BY-NC-ND Zac Evans)
  • 14 /18 Es gab zu wenig Platz für alle Bewohner, viele schliefen in Gängen und Gemeinschaftsräumen. Die Patienten konnten sich nicht mehr waschen, schliefen teilweise in ihren eigenen Ausscheidungen.
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    (Bild: flickr CC BY-NC-ND Matthew Hester)
  • 15 /18 Die jüngsten Patienten in Letchworth waren krank, geschwächt und litten unter Mangelernährung - einige starben an Krankheiten, die durch die unhygienischen Bedingungen in der Institution ausgelöst worden waren.
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    (Bild: flickr CC BY-NC-ND kathryn)
  • 16 /18 Zusätzlich führte das Letchworth medizinische Experimente an lebenden Patienten durch: 1950 wurde ein acht Jahre alter Junge ohne sein Wissen oder seine Zustimmung mit dem Polio-Virus infiziert.
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    (Bild: flickr CC BY-NC-ND Matthew Hester)
  • 17 /18 Mindestens neunzehn andere Patienten erlitten das gleiche Schicksal. Die resultierende Polio-Impfung war allerdings ein Erfolg, was viele Behörden und Journalisten über die Methoden des Letchworth Village hinweg sehen liess.
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    (Bild: flickr CC BY-SA BWildered01)
  • 18 /18 Der Journalist Geraldo Rivera sollte das Ende von Letchworth Village besiegeln: 1972 erschien sein Bericht über die Zustände in der Institution bei ABC News, 1996 schloss die Klinik endgültig.
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    (Bild: flickr CC BY-SA BWildered01)