In Woodstock graben sie nach Resten der Hippies
Heute.at
  • 1 /28 Im August 1969 tanzten rund 500.000 Menschen während der "Woodstock Music & Art Fair - 3 Days of Peace & Music" zu den Klängen von Musiklegenden wie Joe Cocker, Janis Joplin oder The Who.
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  • 2 /28 Das Festival ist legendär und bis heute für viele Sinnbild der Hippie-Bewegung und einer ganzen Generation.
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  • 3 /28 Das Festival fand anders als ursprünglich geplant auf einer Farm im US-Bundesstaat New York statt. Heute erinnert hier nur noch ein Gedenkstein an das Kult-Festival.
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  • 4 /28 Außerdem gibt es ein Museum auf dem Areal. Doch das offenbart bis heute Wissenslücken.
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  • 5 /28 Denn obwohl damals Hunderttausende Menschen gemeinsam feierten und unzählige Fotos entstanden, kann niemand sagen, wo genau die Bühne stand. Erschwerend kommt hinzu, dass das Gelände in den 1990er-Jahren umgestaltet wurde.
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  • 6 /28 Deshalb haben sich Archäologen der Binghamton University daran gemacht, den ursprünglichen Aufbauten nachzuspüren.
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  • 7 /28 Meter um Meter tragen sie die Oberfläche ab. So ...
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  • 8 /28 ... haben sie beispielsweise die Stelle ausmachen können, wo 1969 der Zaun stand, der Publikum und Musiker voneinander trennte.
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  • 9 /28 Das Team um Nina Versaggi dokumentiert sämtliche Funde ganz genau, sogar Kleinigkeiten wie Laschen von Getränkedosen - sie zählen zu den häufigsten Entdeckungen - oder ...
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  • 10 /28 .. Glasscherben von damals.
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  • 11 /28 Das große Ziel ist aber, das Areal irgendwann einmal in den Originalzustand zurückzuversetzen - damit auch solche Fans des Kult-Festivals in Erinnerungen schwelgen können, die damals nicht dabei waren. Doch warum genießt Woodstock diesen Ruf?
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  • 12 /28 Woodstock, dieses außer Kontrolle geratene Openair-Festival, war ein friedliches Chaos.
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  • 13 /28 50.000 Besucher waren erwartet worden, aber 500.000 kamen. Und das war nur jene Hälfte, die es überhaupt bis aufs Gelände schaffte.
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  • 14 /28 Ursprünglich hätte das Festival in der Künstlerkolonie Woodstock im US-Staat New York stattfinden sollen, danach in Wallkill. Anwohnerproteste verhinderten dies in beiden Fällen.
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  • 15 /28 Völlig unerwartet machte sich etwa eine Million Menschen auf den Weg; doch die Hälfte von ihnen blieb auf den überlasteten Zugangsstraßen stecken ... und wurde von der Polizei wieder nach Hause geschickt.
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  • 16 /28 Zu Beginn verkauften die Veranstalter - Mike Lang, John Roberts, Joel Rosenman und Artie Kornfeld - noch Tickets. Doch bald wurden die Umzäunungen niedergetrampelt, und die Menschenmassen bahnten sich ihren Weg aufs Gelände, ohne Eintritt zu bezahlen.
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  • 17 /28 Die Organisatoren von "Woodstock Ventures" erklärten das Festival darauf, der Not gehorchend, zum kostenlosen Anlass. Dies führte später zur Annahme, Woodstock sei kein kommerzielles Projekt gewesen.
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  • 18 /28 Für die Veranstalter wurde Woodstock jedenfalls zum finanziellen Desaster. Erst die spätere Vermarktung durch einen Film und ein Musikalbum war rentabel.
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  • 19 /28 Die Bands spielten auf einer 30 Meter breiten Bühne mit vier großen Gerüsttürmen für Scheinwerfer und Lautsprecherboxen.
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  • 20 /28 Die sanitären Anlagen waren hoffnungslos überlastet; es gab nur gerade 600 Toiletten. Dazu kam noch die Unbill der Witterung: Mehrere Gewitter gingen auf die feiernden Hippies nieder.
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  • 21 /28 Dazu kam noch die Unbill der Witterung: Mehrere Gewitter gingen auf die feiernden Hippies nieder. Doch trotz all dieser garstigen Umstände blieben die Zuschauer friedlich.
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  • 22 /28 Möglicherweise waren sie auch einfach zu zugedröhnt dafür. Eine Folk-Sängerin bemerkte jedenfalls nach ihrem Auftritt, sie sei da wohl die einzige gewesen, die nicht unter Drogeneinfluss gestanden habe.
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  • 23 /28 "Woodstock" wurde zum stehenden Begriff, wie "Summer of Love" oder "Flower Power", oder "Freie Liebe". "Es war einfacher zu vögeln, als sich ein Frühstück zu organisieren", schrieb das Magazin "Rolling Stone" später darüber.
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  • 24 /28 Verletzte - und sogar Tote - gab es allerdings auch. Doch dabei war keine Gewalt im Spiel; die meisten Opfer erlitten Schnittwunden durch herumliegende Scherben.
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  • 25 /28 Musikalisch wurde in Woodstock nicht nur Erstklassiges geboten. Und bei einigen Musikern gab es Probleme mit den Gagen. So wollte die britische Band The Who erst Geld sehen, bevor sie auftrat. Die Veranstalter drohten darauf, die Band öffentlich bloßzustellen.
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  • 26 /28 Gitarrengott Jimi Hendrix, dessen Auftritt das Festival am Montagmorgen beendete, verlangte 30.000 Dollar - das Doppelte der anderen. Immerhin: Seine brachiale Interpretation der amerikanischen Nationalhymne - oft als musikalische Kritik am Vietnamkrieg verstanden - wurde zum Klassiker.
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  • 27 /28 Janis Joplin, eine weitere musikalische Legende, die übrigens wie Hendrix im Jahr darauf starb.
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  • 28 /28 Mit dem Auftritt von Joe Cocker am Sonntag begann der letzte Tag von Woodstock. Er brachte eine Cover-Version des Beatles-Hits "With a Little Help from My Friends".
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