Jahresrückblick NÖ 2018
Heute.at
  • 1 /25 Das Jahr begann im Jänner mit gleich zwei sehr ähnlichen, aber ungewöhnlichen Unfällen. Zuerst krachte am 16. Jänner eine Lenkerin (84) ins Foyer des Spitals in Horn (Foto) - 8 Verletzte. Nur zwei Tage später fuhr ein 69-Jähriger in Mistelbach ins Spitalscafe - 14 Verletzte, fünf davon schwer. Der Lenker wurde im August zu einer Haftstrafe verurteilt.
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    (Bild: Renate Knorr)
  • 2 /25 Am 28. Jänner wurde in NÖ gewählt. Das Ergebnis: Die ÖVP mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner holte 49,64 Prozent der Stimmen und mit 29 Sitzen die absolute Mandatsmehrheit. Das freute auch Ex-Landeschef Erwin Pröll (Foto). Die SPÖ konnte leicht zulegen, landete am zweiten Platz. Die FPÖ verbesserte sich stark, wurde dritter. Grüne und NEOS konnten immerhin in den Landtag einziehen.
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    (Bild: Daniel Schaler)
  • 3 /25 Heiß her ging's auch im Wahlkampf. Nach der Affäre rund um ein Nazi-Liederbuch musste FPÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer kurz nach der Wahl seine politischen Ämter zurücklegen. Später wurde er entlastet, ist seit August wieder zurück in der Politik.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 4 /25 Zu einer Tragödie kam es Mitte Februar bei einem Brand in Obergänserndorf, bei dem eine halbe Familie ausgelöscht wurde. Ein Bub, sein Vater und sein Großvater waren in der brennenden Halle eingeschlossen, versuchten vergeblich zu löschen, kamen in den Flammen ums Leben.
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    (Bild: Feuerwehr)
  • 5 /25 Ende Februar herrschte in NÖ Eiszeit. Eine Kältewelle erfasste das Land. Die Temperatur purzelte teilweise auf -20 Grad und teils sogar noch weniger. Da fror in Mautern sogar ein Schwan im Wasser ein und musste von der Feuerwehr befreit werden.
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    (Bild: FF Mautern)
  • 6 /25 Es war die Aufreger-Radarfalle 2018 - Hunderte Lenker waren in der Wiener Straße in Biedermannsdorf im März geblitzt worden. Die teuflische Situation: Am Boden war eine 40er-Beschränkung aufgemalt, daneben stand ein schlecht sichtbares 30er-Taferl. Die meisten Lenker fuhren 40 und wurden geblitzt.
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    (Bild: privat)
  • 7 /25 Gleich zwei Morde sorgten Ende März für Schlagzeilen. In Waitzendorf (Foto) tötete ein Winzer (55) seine Frau (49), in Schwechat ein Vater (31) seine Ex-Frau (33). Beide Mörder wurden festgenommen und bereits verurteilt.
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    (Bild: Christelli)
  • 8 /25 Am Ostersonntag im April starb Anna Medwenitsch aus Hof/Leithagebirge im Marienheim in Bruck an der Leitha. Mit 111 Jahren war die Niederösterreicherin der älteste lebende Mensch in Österreich gewesen.
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    (Bild: Daniel Schreiner)
  • 9 /25 Gescheiterter Amoklauf in Mistelbach: Anfang Mai erwarb Mario S. (18) eine Baikal-Schrotflinte samt Munition. Am 9. Mai, er hatte dienstfrei, fuhr er damit zum Schulzentrum Mistelbach. Vor der Schule packte er die Waffe aus und schoss auf einen Weinviertler Arztsohn (18). Der Bursche wurde von rund 35 Schrotkugeln getroffen, überlebte aber. Mario S. konnte nicht nachladen und rannte in Panik weg. Er wurde zu 6 Jahren Haft verurteilt.
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    (Bild: Daniel Schreiner)
  • 10 /25 Im Mai brachte Terry A. (25) in der Flüchtlingsunterkunft St. Gabriel einen Mann (26) aus Bangladesh mit zahlreichen Fußtritten brutal um. Dann attackierte er Kinder auf einem Spielplatz. Bei seiner Festnahme ging er dann noch auf Polizisten los. Auch in der Justizanstalt Wiener Neustadt schlug der Afrikaner erneut zu, richtete einen Mithäftling übel zu. Im Dezember wurde er verurteilt und in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher eingewiesen.
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    (Bild: Thomas Lenger)
  • 11 /25 Mega-Spektakel im Mai in Wr. Neustadt. Das Red Bull Air Race kehrte nach jahrelanger Abwesenheit nach Österreich zurück, lockte die Massen nach Niederösterreich. Eine Wiederholung im Jahr 2019 dürfte allerdings scheitern.
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    (Bild: picturedesk.com)
  • 12 /25 Im Juni wurde Fußball zum Politikum: Der SKN schlug in der Relegation Wr. Neustadt, schaffte sportlich den Verbleib in der Bundesliga. Die Neustädter gaben einen schlechten Verlierer, protestierten, weil der Einsatz des St. Pöltner Stürmers David Atanga (li.) im regeltechnischen Graubereich lag. Skurril: Während der Saison hatte Wr. Neustadt diesen Graubereich noch selbst ausgenutzt und davon profitiert. In NÖ flogen daraufhin die Fetzen, auch Politiker mischten im Streit mit. Schlussendlich blitzten die Neustädter mit ihrem Protest ab. Das Verhältnis zwischen den beiden Vereinen ist seither stark unterkühlt.
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    (Bild: Gepa)
  • 13 /25 In Völlerndorf kam es am 26. Juni zu einem schweren Zugunfall: Eine Garnitur der Mariazellerbahn war zu schnell, entgleiste und stürzte um. Drei Waggons kamen auf der Seite zum Liegen. Im Zug befanden sich zum Zeitpunkt des Unglücks rund 80 Personen. Drei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt, 27 Menschen erlitten leichte Blessuren.
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    (Bild: Plutsch)
  • 14 /25 Im Juli sorgte ein Mittelfinger-Emoji für Schlagzeilen. Christoph H. aus Hainburg hatte im Mai einen ihm unbekannten Polizisten auf Facebook mit einem solchen beleidigt. Zwei Monate später flatterte dann Post ins Haus: Er musste 50 Euro Strafe zahlen.
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    (Bild: heute.at)
  • 15 /25 Skurrile Geschichte aus Hofstetten-Grünau: Mehr als drei Jahre ist es her, dass ein Hecht einen damals Achtjährigen im Badeteich "Pielachtaler Sehnsucht" gebissen hatte. Die Wunde entzündete sich, der Bub musste mehrmals operiert werden. Bis jetzt lief ein Gerichtsverfahren wegen Schmerzensgeld. Die Gemeinde legte Berufung ein, die zweite Instanz bestätigte aber jetzt: Bürgermeister Arthur Rasch wird als Tierhalter eingestuft und muss ,seine' Tiere sicher verwahren. 14.000 Euro muss die Gemeinde zahlen. Der Vorwurf lautete, dass die Hechte zu spät abgefischt worden sein sollen.
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    (Bild: Marietheres van Veen)
  • 16 /25 Im August entwischten zwei Luchse aus dem Tierpark Buchenberg. Es dauerte Wochen bis die Tiere eingefangen werden konnten. Die Stadt Waidhofen an der Ybbs drehte nach dem Zwischenfall dem Tierpark den Geldhahn zu. Dieser bangt seither um seine Existenz.
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    (Bild: Leser)
  • 17 /25 Zartes Fleisch und herrliche Grillwürstel mit frischem Salat, dazu Fahnderl und Dekoration - fast idyllische Eintracht herrschte im August auf der Wilhelmshöhe in Tullnerbach. Die Gästeliste reichte dabei vom Handydieb bis hin zum Mörder. Dass in einem Gefängnis eine Grillparty stattfindet, verdarb vielen den Appetit.
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    (Bild: Thomas Lenger)
  • 18 /25 Es war einer der tragischsten Unfälle in diesem Jahr. Bei einem Polterer kippte im September in Allhartsberg ein Traktoranhänger um. 13 Frauen wurden bei dem Unfall verletzt, mehrere schwer. Besonders traurig: Die Braut erlag später im Spital ihren schweren Verletzungen. Der Lenker des Traktors war zu schnell in eine Kurve gefahren.
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    (Bild: BFK Amstetten)
  • 19 /25 Am Weg zur Wies'n hatte es ein 34-jähriger St. Pöltner Ende September besonders eilig. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 280 km/h stoppte ihn die Polizei nach dem 44 Kilometer langen Abschnitt von Melk nach Amstetten. Der erzählte er dann auch noch stolz: "Teilweise waren es sogar 338 km/h!". Einen gültigen Führerschein hatte der Mann nicht, seinen Job bei einer Bank verlor er wenig später wegen der Sache auch, nahm es aber mit Fassung.
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    (Bild: privat)
  • 20 /25 Teures Hoppala einer Bankangestellten in Stockerau: Am 18. Oktober verwechselte sie die Fächer für 50-Euro und 20-Euro-Scheine im Bankomaten. Wer in der Folge einen 20er Schein abhob, bekam auch die entsprechende Summe abgebucht, aber einen 50 Euro Schein ausbezahlt. Alle Kunden, die sich bereicherten, wurden angezeigt.
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    (Bild: iStock)
  • 21 /25 Im Oktober entbrannte eine Diskussion um eine generelle Beißkorbpflicht für Hunde. Auslöser waren mehrere Hundebisse. In einem Gastgarten in Perchtoldsdorf wurde etwa eine 2-Jährige von einem Dackel ins Gesicht gebissen und schwer verletzt.
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    (Bild: iStock)
  • 22 /25 Einer der größten Polit-Aufreger im Jahr 2018: FP-Landesrat Gottfried Waldhäusl eröffnete in Drasenhofen eine Flüchtlingsunterkunft für auffällige minderjährige Flüchtlinge mit negativem Bescheid. Der Protest war groß (Stacheldraht, völlig abgelegen, dauernd bewacht), das Projekt überlebte nicht lange, die jungen Männer wurden verlegt. Waldhäusl stand wochenlang im medialen Kreuzfeuer.
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    (Bild: privat)
  • 23 /25 Der erste 7-fach Jackpot in der Geschichte der österreichischen Lotterien wurde Mitte November ausgespielt. Ein Waldviertler räumte die knapp 15 Millionen Euro ab, ging danach erstmal ein paar Tage auf Tauchstation, meldete sich dann mit etwas Verspätung in der Zentrale in Wien.
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    (Bild: Öst. Lotterien)
  • 24 /25 Am 14. Dezember griff Graf Tono G. (54) im Schloss Bockfließ zum Gewehr und löschte das Leben seines Vaters Hans Ulrich (92), seiner Stiefmutter Margherita (87) und seines zwei Jahre jüngeren Bruders Ernst aus. Das gestand der 54-Jährige nach der Festnahme im Beisein seines Anwalts der Polizei. Dem Dreifachmord dürften jahrelange Familienstreitigkeiten vorausgegangen sein.
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    (Bild: Thomas Lenger)
  • 25 /25 Erstmals fand heuer das Ö3 Weihnachtswunder in St. Pölten statt. Die Begeisterung war enorm, der Rathausplatz vor allem gegen Ende bestens besucht. Am Schluss stand ein tolles Rekordergebnis zu Buche: 3,750.497 Euro an Spenden von den Ö3-Hörern für Familien in Not. 120 Stunden hatten Robert Kratky, Gabi Hiller und Andi Knoll nonstop aus dem gläsernen Studio gesendet.
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    (Bild: heute.at)
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