1 /16 Christa Pike sollte in Tennessee mit der Giftspritze hingerichtet werden. Doch nach zwei Injektionen lebte die verurteilte Mörderin noch.
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2 /16 Die geplante Hinrichtung von Christa Pike in Tennessee nahm eine dramatische Wendung.
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3 /16 Nachdem der Oberste Gerichtshof der USA die Vollstreckung ermöglicht hatte, kam es bei der Verabreichung der Giftspritzen zu Komplikationen.
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4 /16 Nach Darstellung ihrer Verteidiger war die 50-Jährige auch nach zwei Injektionen mit den tödlichen Chemikalien noch am Leben.
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5 /16 In einem Gerichtsdokument heißt es: "Um 20:26 Uhr berichteten Zeugen der Hinrichtung, dass die Vollstrecker beide Spritzen mit den tödlichen Chemikalien injiziert hätten und Pike noch am Leben sei und schnarche."
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6 /16 Wenig später informierte Richter Kyle Hixson über die weitere Entwicklung.
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7 /16 In einer Telefonkonferenz mit den Anwälten aller Beteiligten habe der Staat mitgeteilt, "dass Frau Pike nicht für tot erklärt worden sei".
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8 /16 Die zuständige Justizvollzugsbehörde ordnete daraufhin eine medizinische Notfallversorgung sowie den Transport Pikes in ein Spital an.
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9 /16 Der Hinrichtung war ein juristisches Tauziehen vorausgegangen. Eine untere Instanz hatte die Vollstreckung zunächst gestoppt.
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10 /16 Der Oberste Gerichtshof der USA gab anschließend einem Eilantrag der für die Gefängnisse zuständigen Behörde von Tennessee statt und hob diesen Stopp wieder auf.
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11 /16 Pike wurde 1996 wegen des Mordes an einer damals 19-jährigen Bekannten zum Tode verurteilt. Zum Tatzeitpunkt war sie 18 Jahre alt.
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12 /16 1995 hatten drei Teenager das Opfer in einem abgelegenen Gebiet nahe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet.
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13 /16 Bereits am Mittwoch war die Hinrichtung per Giftspritze kurz vor der Vollstreckung gestoppt worden.
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14 /16 Ein Berufungsgericht entschied, dass von Pike vorgebrachte Zweifel an der Rechtmäßigkeit des früheren Verfahrens geprüft werden müssten.
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15 /16 Dabei geht es insbesondere um die gerichtliche Bewertung von Traumata, die Pike nach eigenen Angaben in ihrer Kindheit erlitten hatte.
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16 /16 Pike ist laut der offiziellen Webseite der Regierung von Tennessee die einzige Frau, die derzeit im Todestrakt des Bundesstaates eine Strafe verbüßt.