Morde bleiben in Österreich oft unentdeckt
Heute.at
  • 1 /5 Nur einer von drei Morden wird in Österreich auch als solcher erkannt, lautet die pessimistische Einschätzung von Gerichtsmediziner Walter Rabl, dem stellvertretender Insitutsleiter an der Universität Innsbruck.
    ...
    picturedesk.com/APA/Zeppelzauer
  • 2 /5 Seit mehreren Jahren schon sind die Zahlen der Obduktionen in unserem Land rückläufig. Während noch 1984 die Leichen von 30.737 Österreichern untersucht wurden, waren es 2018 nur noch 8.593.
    ...
    picturedesk.com/APA/Helmut Fohringer
  • 3 /5 "Zwangsläufig werden bei zunehmend sinkender Obduktionsfrequenz auch Traumen [Verletzungen durch Gewalteinwirkung von außen entsteht, Anm.] als scheinbar natürliche Todesfälle qualifiziert", so Rabl.
    ...
    picturedesk.com/APA/Helmut Fohringer
  • 4 /5 Die Chance, dass sich das in naher Zukunft bessern könnte, sind aktuell gering. Es fehlt der Berufsgruppe an Nachwuchs und eine Pensionierungswelle steht kurz bevor. Rabl: "Wir stehen derzeit am Rand eines Abgrunds und werden in den nächsten Jahren leider einen Schritt weiter – in den Abgrund – sein."
    ...
    picturedesk.com/APA/Robert Parigger
  • 5 /5 Walter Rabl ist sei 2004 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Gerichtliche Medizin (ÖGGM).
    ...
    Gerichtsmedizin Innsbruck