Natural Cycles: Eine Verhütungs-App und 37 Schwangere
Heute.at
  • 1 /7 Trotz Verhütungsmittel schwanger: Diese Erfahrung mussten nun 37 Schwedinnen machen.
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    (Bild: iStock)
  • 2 /7 Das Besondere daran: Sie alle hatten der Verhütungs-App Natural Cycles vertraut und sich wegen eines Schwangerschaftabbruchs an das Stockholmer Södersjukhuset-Spital gewendet. So war die auffällige Häufung der ungewollten Schwangerschaften überhaupt erst ans Licht gekommen.
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    (Bild: Natural Cycles)
  • 3 /7 Mittlerweile hat sich die schwedische Arzneimittelbehörde eingeschaltet. Sie will prüfen, ob Bedienfehler vorliegen oder die App fehlerhaft ist. Die Ergebnisse werden in einigen Wochen erwartet.
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    (Bild: Wikimedia Commons/Hjortron/CC BY-SA 3.0)
  • 4 /7 Bei Natural Cycles bleibt man entspannt: Kein Verhütungsmittel sei 100-prozentig sicher. Ihre App habe gemäß Studie einen Pearl-Index (PI) von 7, was heiße, dass statistisch gesehen innerhalb eines Jahres 7 von 100 Anwenderinnen schwanger werden. (Im Bild: die Entwickler Elina Berglund und Raoul Scherwitzl)
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    (Bild: Natural Cycles)
  • 5 /7 Allerdings bezweifeln manche Experten, dass der PI korrekt angegeben ist. Die Gynäkologin Petra Frank-Herrmann äußerte gegenüber "Spiegel Online", dass die Schwangerschaftsrate "fundamental falsch berechnet" worden sei. Gleiches tat sie auch in einem Fachjournal.
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    (Bild: Screenshot European Journal of Contraception & Reproductive Health Care)
  • 6 /7 Aufgrund dieser und weiterer Kritikpunkte würde Frank-Hermann die App niemandem empfehlen, genauso wenig wie andere Verhütungs-Applikationen, "da sie noch keine eine ausreichende klinische Studie durchlaufen hat". Und damit steht sie nicht allein da.
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    (Bild: iStock)
  • 7 /7 Ähnlich sieht es auch Gabriele Merki, Oberärztin in der Klinik für Reproduktions-Endokrinologie am Unispital Zürich und Präsidentin der European Society for Contraception and Reproductive Health: "Jemandem, der sicher keine Kinder möchte, rate ich von Verhütungs-Apps ab."
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    (Bild: iStock)
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