Warum du ständig Käfig-Eier isst, ohne es zu wissen
Heute.at
  • 1 /5 Jedes 2. Ei, das Herr und Frau Österreicher essen, könnte aus einer Legebatterie stammen. Dabei sind Legebatterien in Österreich verboten. Wir erklären, wie das geht - ein Schlupfloch macht es möglich.
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    (Bild: iStock)
  • 2 /5 Von den rund 240 Eiern die Herr und Frau Österreicher jährlich essen, ist jedes zweite ein verarbeitetes Ei. Das Problem: Verarbeitete Eier müssen nicht gekennzeichnet sein. Laut Statistik Austria importiert Österreich 21.617 Tonnen Schaleneier und 4.744 Eigelb oder Eierprodukte (Flüssigei, Ei-Pulver) pro Jahr. Frische Eier (Schaleneier), die man im Supermarkt kaufen kann, müssen gekennzeichnet sein. Verarbeitete Eier jedoch nicht. Werden sie in Österreich zu Nudeln, Fertigprodukten, Gebäck oder Ähnlichem verarbeitet und in der Gastro oder in öffentlichen Küchen wie Spitälern, muss nicht mehr angegeben werden aus welchem Land das Ei stammt und wie die Hennen dort gehalten wurden. Der Konsument hat keine Ahnung, woher das Ei auf seinem Teller stammt.
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    (Bild: Deal Heute)
  • 3 /5 Es gibt zwei Formen der Käfighaltung. (Beides mit "3" auf der Eierschale gekennzeichnet) Die "alte" konventionelle Käfighaltung und die "neue"ausgestaltete Käfighaltung. Die konventionelle Käfighaltung ist (seit 2009) in Österreich und EU-weit verboten, weltweit aber sehr verbreitet. Ausgestellte Käfige sind nur ein paar Zentimeter größer als die "alten" (Ein DIN-A4-Blatt plus fünf Bankomatkarten) und in Österreich ab 2020 verboten. EU-weit sind ausgestellte Käfige jedoch Gang und Gebe (über 50 % ) - weltweit sowieso. Michael Wurzer vom österreichischen Geflügeldachverband ZAG schätzt, dass weltweit 95 bis 99 Prozent der vermarkteten Eier von Hühnern sind, die in Käfigen gehalten werden.
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    (Bild: Deal Heute)
  • 4 /5 Es gibt zwei Formen der Käfighaltung. (Beides mit "3" auf der Eierschale gekennzeichnet) Die "alte" konventionelle Käfighaltung und die "neue"ausgestaltete Käfighaltung.Ausgestellter Käfig Ein A4 Blatt plus 5 Bankomatkarten Gängiges, nicht artgerechtes Haltungssystem. Konventioneller Käfig Etwas weniger als ein A4-Blatt. In Österreich seit 2009 verboten.
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    (Bild: Deal Heute)
  • 5 /5 So sieht ein ausgestalteter Käfig aus.
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    (Bild: VGT Verein gegen Tierfabriken)