1 /30 5,2 Millionen Euro - das wäre der Originalwert der sechs Tonnen Waren, die die Zöllner am Flughafen Wien Schwechat Mitte November aus dem Frachtverkehr gezogen haben.
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(Bild: BMF/WILKE)
2 /30 Am Bestimmungsort ist allerdings kaum jemand bereit, so viel Geld für Unterwäsche, Socken, Pullover, Gürtel, Leggings und Jacken von vermeintlichen Luxusherstellern zu bezahlen.
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(Bild: BMF/WILKE)
3 /30 Die rund 30.000 gefälschten Textilien sollten auf Weihnachtsmärkten verkauft werden.
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(Bild: BMF/WILKE)
4 /30 Mit dem richtigen Gespür und dem großen Einsatz konnten die Zöllner vom Zollamt Eisenstadt am Flughafen Wien den größten Produktpiraterieaufgriff, der in Österreich in Flugfrachtsendungen jemals erfolgt ist, für sich verbuchen.
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5 /30 Auch europaweit gesehen ist es einer der größten Aufgriffe gefälschter Waren im Flugverkehr.
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6 /30 Aufgrund stringenter Analysen und professionell angewandten Risikomanagements geriet die Sendung ins Visier der Zöllner.
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7 /30 Die Kontrolle erforderte neben akribischer fotodokumentarischer Präzision langen Atem und anhaltenden Einsatz der Zöllner.
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8 /30 Nach drei Tagen der Aufarbeitung der sechs Tonnen Fracht-Sendung konnte dann das überwältigende Ergebnis beziffert werden: rund 30.000 Artikel mit über 50 geschädigten Rechteinhabern konnten ermittelt werden und wurden zollrechtlich beschlagnahmt.
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(Bild: BMF/WILKE)
9 /30 Unter den 50 geschädigten Rechteinhabern befinden sich unter anderem namhafte Lifestyle-Brands und Designer wie Tommy Hilfiger, Calvin Klein, Nike, Louis Vuitton, Lacoste, Gucci, Philipp Plein oder Adidas und viele weitere.
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(Bild: BMF/WILKE)
10 /30 Die gefälschten Textilien decken alles ab, was unter dem Weihnachtsbaum vielleicht nicht immer gewünscht, aber jedenfalls geschenkt wird.
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11 /30 1.180 Jacken...
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12 /30 8.747 Paar Socken...
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13 /30 7.140 Unterhosen...
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(Bild: Video3)
15 /30 Die Hintergründe, Zusammenhänge und Mittelsmänner dieser komplexen kriminellen Struktur der internationalen Tätergruppe gänzlich aufzudecken, ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.
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(Bild: Video3)
16 /30 Die Rechteinhaber wurden verständigt und haben nun ihrerseits die Möglichkeit, straf- und zivilrechtliche Schritte einzuleiten.
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(Bild: Video3)
17 /30 Sie haben mittlerweile auch der raschen Vernichtung der jeweiligen gefälschten Waren zugestimmt.
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18 /30 Ein amerikanisches Handelsunternehmen erwarb von einem türkischen Händler rund 30.000 Artikel diverser Designerbrands.
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(Bild: Video3)
19 /30 Der türkische Abgeber hatte sie in China bei unterschiedlichen Quellen eingekauft, und anschließend über Vietnam in einer einzigen Sendung nach Istanbul mit weiterem Zielort Wien verschicken lassen.
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20 /30 In der Türkei wurden die der Sendung beigestellten Papiere um eine österreichische Empfängerfirma, einen Logistikdienstleister, ergänzt.
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21 /30 Von Wien aus sollten die Waren in Österreich weiter verteilt werden.
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(Bild: Video3)
22 /30 Diese komplizierten Versandwege wurden als Verschleierungstaktik angewandt, um die Zollkontrollen zu erschweren.
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(Bild: Video3)
23 /30 Die Textilien waren mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Verkauf auf diversen Weihnachtsmärkten bestimmt, wie der aktuelle Ermittlungsstand vermuten lässt.
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(Bild: Video3)
24 /30 In der Vorweihnachtszeit finden auf den Adventmärkten relevante Handelsumsätze statt, hält Gerhard Marosi, Produktpiraterieexperte im Bundesministerium für Finanzen, fest. Umso wichtiger ist es für die Besucherinnen und Besucher, auf ihre Käufe zu achten und sich nicht von vermeintlichen Schnäppchen täuschen zu lassen!
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(Bild: Video3)
25 /30 Bedenken Sie: ein Artikel kann vielleicht nur deshalb so günstig angeboten werden, weil es kein Originalprodukt, sondern eine billige, qualitativ minderwertige Fälschung ist...
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(Bild: Video3)
26 /30 "Kaufen Sie Ihre Waren daher möglichst nur bei seriösen Anbietern! Gerade Markenware sollte nur bei etablierten, seriösen Unternehmen gekauft werden, damit die bösen Überraschungen ausbleiben!", rät Gerhard Marosi.