Am Freitag gibt es 5 Lawinen-Tote zu beklagen.
extremwetter.tv / Bernd März
In den frühen Morgenstunden des 20. Feber 2026 wurde ein Bus mit Werksmitarbeitern auf der Lechtalstraße (B198) von einer Lawine erfasst und von der Straße gedrückt. Glücklicherweise überstanden die Insassen alles unverletzt. Der Busfahrer konnte die Mitreisenden befreien und den Notruf wählen. Der Schock in der Gemeinde sitzt tief: Laut Bürgermeister Simon Larcher ist der Lawinenkegel rund 10 Meter hoch. "Wir hatten tausend Schutzengel gehabt", sagt auch Markus Sojer, Betriebsleiter des Reiseunternehmens, gegenüber "Extremwetter.tv". "Der Fahrer fuhr auf der B198 gerade aus, plötzlich sah er nix mehr, dann wurde [der Bus] von der Lawine erwischt." Diese hatte den Bus zum Glück nur gestreift: "Nicht vorstellbar, wenn der Bus in der Mitte der Lawine gewesen wäre. Da wären die Fenster eingedrückt, das wäre in einer Katastrophe geendet", so Sojer.
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