Die nervigsten Ticks

17. April 2019 12:45; Akt: 17.04.2019 18:01 Print

10 Dinge, die Büro-Kollegen hassen

Das sollten Sie vermeiden, wenn Sie Wert auf ein kollegiales Verhältnis mit Ihren Sitznachbarn legen.

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In einem (Großraum-)Büro fällt es generell oft schwer sich zu konzentrieren. Deswegen sollte man mit Telefonaten und schallendem Lachen Rücksicht nehmen. Auch wenn man gerade in ein intensives Projekt vertieft ist, sollte man höflich genug sein, seinen Kollegen wenige Minuten Aufmerksamkeit zu widmen, wenn diese danach fragen. Wer nur an die eigene Leistung denkt, macht sich unbeliebt. Wenn die Gefühle Oberhand nehmen, sollte man sich besser kurz an einen ruhigen Ort zurückziehen, als sie an jemandem, der gerade in der Nähe ist, auszulassen. Man macht sich nicht nur unbeliebt, wenn man mit seinen Leistungen übertreibt oder Fremdleistungen für die eigenen ausgibt, sondern im schlimmsten Fall strafbar. Wer nicht riskieren will, seinen Ruf in der eigenen Branche zu schwächen, sollte daher davon absehen. Nach einiger Zeit stellt sich bei Kollegen, gerade weil man sie ständig sieht, oft ein vertrautes Gefühl ein. Das hat auch einen weniger positiven Nebeneffekt: Man übersteigt leichter die Grenzen von Schamgefühl und Ekelfaktoren wie Nasenbohren, Zehennägel schneiden oder Niesen ohne Taschentuch. Jeder zieht individuell seine Grenzen. Bemerkt man im Verhalten der Kollegen eine Zurückhaltung, Kälte oder oberflächliche Höflichkeit, könnte es vielleicht ein Zeichen dafür sein, dass diese zu oft überschritten wurden. Man sollte auf jeden Fall versuchen die Situation in einer ruhigen Minute zu klären. "Owezara" gibt es überall - in einem Land, das "Raunzen" fast zu einem Staatsakt erhoben hat. Jeder hat gelegentlich schlechte Laune und wirkliche Gründe zu jammern. Wenn das Grantig-sein jedoch chronisch ist, sollte man versuchen sich zurückzuhalten. So macht man sich nicht nur unbeliebt, sondern läuft Gefahr aus dem Team ausgeschlossen zu werden. Das Plaudern in der Büroküche kann schnell in das Verbreiten von Gerüchten übergehen. Man sollte sich am besten zurückhalten, wenn man nicht selbst in das Zentrum eines Gerüchts fallen und seine neutrale Position behalten möchte. Gerüche In fast jedem Büro gibt es wenigstens eine Person, die über eine ungünstige Körperausdünstung verfügt. Manchmal ist diese genetisch bedingt, in anderen Fällen ist es der Stress oder die Tatsache, dass man mit dem Rad zur Arbeit kommt. Deswegen sollte man sich auf jeden Fall mit Deo ausrüsten, wenn man weiß, dass man zu Transpiration neigt und ein Parfum benutzen, das möglichst harmlos ist. Körpersprache Nicht nur die Stimme, sondern auch die Körpersprache sagt viel über das eigene Empfinden aus und kann das Gegenüber verunsichern. Etwa ein schwacher Händedruck, rollende Augen oder das Vermeiden von Augenkontakt können für Verwirrung und eventuell negative Stimmung untereinander sorgen. Am besten gerade und aufrecht sitzen und stehen und auf Blickkontakt achten.

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Den Großteil seiner Zeit verbringt der moderne Mensch in einem Büro. Deswegen ist es umso wichtiger rücksichtsvoll mit seiner täglichen Umgebung umzugehen, damit sich das Miteinander auf engem Raum möglichst harmonisch gestaltet.

Die Jobbörse "Stepstone" hat die 10 Angewohnheiten zusammengetragen, die Kollegen am meisten stören. Erkennen Sie sich wieder? Oder vielleicht Ihren Sitznachbarn? Klicken Sie sich durch die Diashow.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist am 20.04.2019 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Bürokollegen sind keine Freunde!

    Büro oder Kuschelkoje? Das Problem in den meisten Büros ist die "persönliche" Ebene, die dann dazu füht - das persönliche Streitigkeiten schließlich Auswirkung auf die berufliche Zusammenarbeit haben. Speziell die guten Freundinnen sind da ein problematischer Faktor - heute lieben sie sich morgen sind sie Intimfeindinnen. Es ist vollkommen ausreichend gut miteinander auszukommen. Was darüber hinausgeht ist ein unnötiges Risiko für das Betriebsklima. Daher sind mir die privaten Befindlichkeiten meiner Kollegen sowas von egal.

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  • Realist am 20.04.2019 12:01 Report Diesen Beitrag melden

    Bürokollegen sind keine Freunde!

    Büro oder Kuschelkoje? Das Problem in den meisten Büros ist die "persönliche" Ebene, die dann dazu füht - das persönliche Streitigkeiten schließlich Auswirkung auf die berufliche Zusammenarbeit haben. Speziell die guten Freundinnen sind da ein problematischer Faktor - heute lieben sie sich morgen sind sie Intimfeindinnen. Es ist vollkommen ausreichend gut miteinander auszukommen. Was darüber hinausgeht ist ein unnötiges Risiko für das Betriebsklima. Daher sind mir die privaten Befindlichkeiten meiner Kollegen sowas von egal.