Gewusst?

07. Mai 2019 12:31; Akt: 08.05.2019 09:48 Print

5 gefährliche Stoffe, die in Kosmetik stecken

Chemie steckt in jedem unserer Beautyprodukte. Doch welche ist gefährlich?

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Obwohl Konsumenten immer mehr darauf achten - in vielen Produkten stecken immer noch Inhaltsstoffe, die alles andere als harmlos sind. Dabei ist es nicht die einmalige Verwendung, die zählt, sondern jene über Jahre hinweg, die auf den Körper einwirken kann.

Von Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit über Tumore oder Allergien gibt es eine große Bandbreite an Nebeneffekten, die man einfach vermeiden könnte - wenn man auf's Etikett schaut!

Parabene

"Parabenfrei" ist mittlerweile auf vielen Produkten angegeben. Der Grund: Parabene schützen zwar vor Schimmel in den Produkten, doch sie agieren im Körper auch ähnlich wie Östrogen. Ein Zuviel davon kann auf lange Sicht Krebs auslösen. In Brusttumoren konnten Parabene bereits bei Biopsien festgestellt werden.

Aluminium Chloride

Über Jahrzehnte hinweg wurden Aluminium Chloride für ihre schweißstoppende Wirkung eingesetzt. Bis heute gibt es auch Deos mit Alu-Anteil. Doch in den letzten Jahren haben sich auch alufreie Alternativen aufgetan, denn Aluminium ist für den Körper nicht ungefährlich und kann zahlreiche Krankheiten auslösen. Darunter Demenz, Allergien und Krebs.
2015 wurde das Feldbesteck des Bundesheeres, das aus Aluminium besteht, sogar gestrichen.

Mikroplastik (Polyethylene)

Sie sind in Shampoos und Haarsprays oft zu finden und ein günstiges Bindemittel. Auch Peelings (Schleifkörnchen) werden damit oft versetzt. Polyethylene sind nicht nur für den Körper, sondern auch für unsere Umwelt eine echte Belastung. Sie gelangen in die Abwässer und werden später von Fischen aufgenommen, die wiederum in unserer Nahrungskette landen. Damit nehmen wir unfreiwillig Plastik in unseren Körper auf.

Sodium Lauryl Sulfate

Sodium Lauryl Sulfate werden auch als SLS abgekürzt und sind sehr häufig in Shampoos zu finden. Die Tenside gelten als häufiges Hautallergen. Besonders trockene Kopfhaut fängt schnell zu jucken an. Hier kann man zu einem SLS-freien Shampoo wechseln und testen, ob es daran liegen könnte. Ob Sodium Lauryl Sulfate langfristig zu Krankheiten führen, ist umstritten. Wenn man sie vermeiden kann, sollte man es tun.

Synthetische Duftstoffe

Darunter fallen Cinnamol, Eichenmoos, Baummoos oder Zimtaldehyd. Sie können starke Allergien auslösen und auch zu kompletten Duftallergien führen. Man findet sie vor allem in Parfüms und stark parfümierten Körperpflegeprodukten.

Wie man sie vermeiden kann? In zertifizierter Naturkosmetik werden diese Stoffe nicht eingesetzt.

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(mia)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • heinz am 07.05.2019 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Parabene

    Parabene noch immer verteufelt. Ist Blödsinn . Diese völlig falsche englische "Studie" war total falsch. Hat unter anderem die Uni-Hannover bewiesen, nützt aber nichts, da keiner zuhört. Die neuesten Nachrichten sagen dass noch nie so viele Allergien auftreten wie nach der "Verbannung" von Parabenen. Wir hatten in über 50 Jahren Verwendung von Parabenen nicht EINEN Allergiefall.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • heinz am 07.05.2019 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    Parabene

    Parabene noch immer verteufelt. Ist Blödsinn . Diese völlig falsche englische "Studie" war total falsch. Hat unter anderem die Uni-Hannover bewiesen, nützt aber nichts, da keiner zuhört. Die neuesten Nachrichten sagen dass noch nie so viele Allergien auftreten wie nach der "Verbannung" von Parabenen. Wir hatten in über 50 Jahren Verwendung von Parabenen nicht EINEN Allergiefall.