Gesundheit von Arbeitnehmern

27. Februar 2019 09:45; Akt: 27.02.2019 11:28 Print

Über 55 Arbeitstunden erhöhen Depressionsrisiko

Wie eine britische Studie zeigen will, soll es eine Verbindung zwischen Anzahl der wöchentlichen Arbeitsstunden und dem Depressionsrisiko geben.

 (Bild: iStock)

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Burnout ist nur in einem Aspekt eine Modeerscheinung, als die sie oft zu leichtfertig abgehandelt wird: Bei der Anzahl der Betroffenen. Das Ergebnis der aktuellen Studie ergibt: Frauen sind anfälliger an einer Depression zu erkranken als Männer.

Umfrage
Wie viele Stunden pro Woche arbeiten Sie durchschnittlich?
10 %
23 %
42 %
25 %
Insgesamt 92 Teilnehmer

Es braucht Zeit zur Regeneration

Für viele ist der 12-Stunden-Arbeitstag bereits gelebte Realität. Doch für fast niemanden ist ein dauerhaft angespannter Alltag nicht mit gesundheitlichen Nachwirkungen und Folgen verbunden, wenn lange Zeit keine Regulierung der Arbeitszeiten eintritt. Nach wenigen Monaten der Überbelastung sind die gesundheitlichen Folgen und Ermüdungserscheinungen bereits deutlich spürbar. Bereits 2016 wurde im Altenpflege-Bereich eine Studie durchgeführt, die zeigte, dass nach zwei aufeinander folgenden 12-Stunden-Arbeitstagen drei Tage zur Regeneration nötig wurden.

Depressionen bei Frauen häufiger

Bei der aktuellen britischen Studie wurden von 2010 und 2013 11.215 Männer und 12.188 Frauen untersucht und dabei zu ihrer Arbeitszeit, ihrem Einkommen, der Zufriedenheit, der Gesundheit und ihrem Beruf befragt.

Ältere Arbeitnehmer, Raucher und die, die weniger Selbstständigkeit in ihrer Arbeit erfuhren, waren depressiver. Frauen, die 55 Stunden oder mehr pro Woche und meistens oder jedes Wochenende arbeiteten, hatten einen gravierend schlechteren Gesundheitszustand als Frauen mit weniger Arbeitsstunden. Bei den Männern der Studie gab es diesen Unterschied nicht. Das Arbeiten am Wochenende ist indes für viele eine Belastung.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maria am 28.02.2019 09:12 Report Diesen Beitrag melden

    Lange Arbeitstage

    Das Ergebnis der Studie wundert mich nicht. Wenn man 10+ Stunden allein auf der Arbeit verbringt (Anfahrt und Pausen noch nicht mitgerechnet) hat man nicht mehr viel vom Tag, da man ja auch noch irgendwann schlafen sollte, um eben bei der Arbeit konzentriert und leistungsfähig zu sein. Dann schaut ein Tag eben so aus. Aufstehen - Frühstücken - Anfahrt - Arbeiten - Rückfahrt - Haushalt / Abendessen - Schlafen Auf die Dauer frustriert so ein Alltag sehr und Depressionen und andere Krankheiten haben es sehr leicht, sich einzunisten.

  • Wm am 27.02.2019 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Kurz ist cool haben sie gesagt, Kurz macht krank wie man an der Studie sieht, Alle die meinen 12 std Tag locker haben eh die Frau zu Hause die ihnen alles nachträgt. Kocht, putzt, usw. sonst würden die anders reden Ihr Egoisten schon mal überlegt für die ganzen Singles fängt die Arbeit dann nach der Arbeit an

  • Guggi am 28.02.2019 13:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur Arbeiten

    Schicken Sie das Bitte der FPÖ und ÖVP möchte gerne wissen was Sie dazu sagen!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wienerblut am 04.03.2019 20:46 Report Diesen Beitrag melden

    Zukunft Europa

    bin für die 32Std. Woche , 4 Tage Arbeit 3Tage frei , 40 Jahre Einzahlen für die Pension müssen reichen ....

  • G Heim am 03.03.2019 18:08 Report Diesen Beitrag melden

    Dieser Regierung ist doch unsere

    Gesundheit völlig egal. Selber sitzens irgendwo im Büro und behaupten dass das 'Arbeit' ist. Komisch nur, dass nichts als Unsinn rauskommt, der danach sofort wieder zerpflückt wird. Lauter ahnungslose Hobby-Politiker

  • Harald der Helle am 01.03.2019 13:21 Report Diesen Beitrag melden

    Was wollte ich noch schreiben?

    Ich schlafe tgl ca 5 Stunden u den Rat Arbeite ich. Für eine Depression bin ich viel zu müde...

  • Ohne Namen am 01.03.2019 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Lalalala

    Also ich arbeite im Augenblick locker 80 std d Woche. Depression merke ich keine, nur gehen mir meine Kollegen alle auf d Geist.

  • Kannitverstan am 28.02.2019 18:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Es geht auch anders

    Ich selbst habe mich durchaus wohl gefühlt wenn es viele Überstunden gab, das machte sich dann auch am Kontostand bemerkbar und später auch an der Pensionshöhe. Danach wurden wir von den Sozialisten samt Gewerkschaft vor der Arbeit geschützt. Selbsterklärend.

    • Beo Bachter am 03.03.2019 18:10 Report Diesen Beitrag melden

      Unverständlicher

      willst am Arbeitsplatz wohnen? Ich und der Rest der Österreicher nicht.. ohne Sozialisten gäbe es nichtmal Urlaub

    • Kannitverstan am 03.03.2019 19:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Beo Bachter

      Wir wissen es, für manche fällt Geld vom Himmel.

    • Beo Bachter am 04.03.2019 16:08 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht Geldgier macht glücklich,

      sondern die Zeit es auszugeben.... Ihr Hass auf Soziales ist ja schon gefährlich, seien sie froh, dass es Sozialleistungen gibt. Übrigens arbeite ich auch ca 60h - Selbständig...

    • Kannitverstan am 04.03.2019 17:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Beo Bachter

      Hass auf soziales? Sie verkennen da gewaltig etwas. Erst müssen sie etwas erwirtschaften um dann auch sozial sein zu können. Wenn sie von Hass sprechen, sehen sie in einen Spiegel.

    • Beo Bachter am 05.03.2019 02:11 Report Diesen Beitrag melden

      Gerade ihre Postings

      sind öfters menschenfeindlich und gegen Rot oder Grün... Also welchen Spiegel meinen sie? Ihren eigenen? Sie sind wohl auch nicht gerne zuhause bei der Familie, sondern viiel lieber in der Arbeit..

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