Gefahrenquellen, an die keiner denkt

07. Mai 2019 11:04; Akt: 07.05.2019 11:10 Print

Diese 10 Krebsrisiken kennt fast niemand

Bei Rauchen, Fastfood und Übergewicht kennt man den Zusammenhang zu Krebs, nicht aber bei anderen Gefahren, die uns im Alltag begegnen.

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Wer die außergewöhnliche Perspektive bei Start und Landung oder die Wolkenlandschaften bewundern möchte, sitzt am liebsten am Fenster. Vielflieger sollten jedoch darauf achten manchmal auf die Aussicht zu verzichten und nicht immer einen Fensterplatz zu wählen. Zwar kann keine UVB-Strahlung, die Sonnenbrand verursacht, durch die Scheiben dringen, sehr wohl aber knapp die Hälfte der -Strahlung, die für Hautschäden, Hautalterung und Hautkrebs verantwortlich ist. Deswegen immer auch beim Fliegen an den Sonnenschutz denken. Nicht nur das Risiko auf Leberkrebs, sondern auch auf Mund-, Rachen- und Brustkrebs erhöht sich durch Alkoholkonsum. Wer seine Suppe oder seinen Tee gerne dampfend heiß zu sich nimmt, bringt seine Speiseröhre in Gefahr. Das Gewebe wird gereizt und dauerhaft können Zellschäden entstehen, aus denen sich in Folge Krebs entwickeln kann. Daher besser abkühlen lassen. Steak Es gibt wenige Lebensmittel, die einzeln für die Entstehung von Krebserkrankungen verantwortlich gemacht werden können. Eines davon ist . Bei Menschen, die viel Schwein, Lamm, Rind und Wurst essen, erhöht sich das Risiko für Darm- und Magenkrebs erheblich. Die Abgasbelastung während der Stoßzeiten des Feierabendverkehrs stellt ein Risiko für Lungen- und Blasenkrebs dar. Bei der Stop-and-Go-Fortbewegung werden auch Dieselrückstände abgesondert. Deswegen am besten das Fenster zulassen, wenn man sich in einer Autoschlange befindet. Nachts auf das Handy schauen Ist der Melatonin-Spiegel niedrig, erhöht sich das Krebsrisiko, wie Studien bereits illustrierten. Die Ausschüttung unseres Schlafhormons wird unterbunden, wenn Licht die Dunkelheit der Nacht durchdringt. Der Schlafrhythmus von Menschen, die ihr Smartphone neben sich haben und Nachrichten empfangen können, wird ständig unterbrochen. So können chronische Schlafstörungen entstehen und sich das Risiko für Krebserkrankungen erhöhen. Am besten einen anderen Wecker nutzen oder das Smartphone im Flugmodus lassen. Wer Vorsorge wie Check-ups vernachlässigt, riskiert eine Erkrankung in einem möglichst frühen Stadium zu erkennen. Rechnungen einstecken Thermopapier, das man auf Kassenbons findet, enthält Bisphenol A (BPA), das als "besonders besorgniserregend" eingestuft wird. Die Hirnbildung und männliche Fruchtbarkeit können beeinträchtigt werden und das Risiko auf Herz- und Krebserkrankungen erhöht. In vielen Kosmetikprodukten, von der Hautcreme bis zum Lippenstift, sind Mineralöle enthalten. (z.B. unter den Bezeichnungen Paraffin, Petrolatum oder Mineral Oil) Die Gruppe der aromatischen Kohlenwasserstoffe ist problematisch, weil sie das Erbgut verändern und Krebs auslösen können. Wer sicher gehen will, kann auf Naturkosmetik zurückgreifen. Eine Ansteckung mit resultiert oft erst Jahre später in der häufigsten dadurch ausgelösten Krebsart Gebärmutterhalskrebs.

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Sei es beim Autofahren, bei der Morgenroutine oder im Flugzeug - In manchen Alltagshandlungen verbirgt sich Gefahrenpotenzial, das sich mit der Häufigkeit erhöht. Erfahren Sie in der Bildstrecke die verborgensten Risikofaktoren im Alltag und wie Sie diese in Zukunft bewusst umgehen können.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Theo am 07.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Kassenzettel einstecken

    Mich hauts weg :D

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Theo am 07.05.2019 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Kassenzettel einstecken

    Mich hauts weg :D

    • Krebsproduktion per Bon am 07.05.2019 12:03 Report Diesen Beitrag melden

      Ein gefundenes Fressen für die Verschwörungstheore

      und mit der neuen Regelung der Belegslegeplicht (jeder muss einen Kassenbon überall und immer bekommen) wird das ganze noch abstruser. Will die Politik das? Schaut so aus. Ein gefundenes Fressen für die Verschwörungstheoretiker. ; )

    • Jane Doe am 07.05.2019 22:57 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Theo

      Es soll schon alternatives Thermopapier geben, daß sicher ist. Aber der Handel schweigt sich auch bei diesem Thema aus. So wie ohne Aufmerksamkeit vor 5 Jahren stillschweigend das Altpapier aus den Lebensmittelverpackungen verschwand. Das enthaltene Mineralöl von den Druckfarben wandert in die verpackten Lebensmittel. Kam damals in bis heute geheimgehaltenen Studien ans Licht.

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