Kampagne soll helfen

29. Oktober 2015 09:39; Akt: 29.10.2015 10:05 Print

30 Prozent der Österreicher fürchten den Zahnarzt

Allein der Gedanke an den Zahnarzt bereitet vielen Menschen in Österreich mindestens genauso viele Schmerzen wie ein fauler Zahn. Viele davon gehen deshalb auch bei Anzeichen von Paradontitis nicht zum Zahnarzt. Eine Kampagne soll nun aufklären und den Menschen so die Angst nehmen.

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Allein der Gedanke an den Zahnarzt bereitet vielen Menschen in Österreich mindestens genauso viele Schmerzen wie ein fauler Zahn. Viele davon gehen deshalb auch bei Anzeichen von Parodontitis nicht zum Zahnarzt. Eine Kampagne soll nun aufklären und den Menschen so die Angst nehmen.


Knapp ein Drittel aller Österreicher hat laut einer aktuellen Gallup-Umfrage Angst vor dem Zahnarzt. Dieser Umstand bereitet Zahnärzten und Apothekern Sorgen um die Gesundheit der Zähne. Durch das längerfristige Meiden von Zahnarztbesuchen steigt auch die Zahl der Menschen, die an Parodontitis erkrankt sind. Zahnfleischschwund und -entzündungen sind bei Patienten ab 40 Jahren der häufigste Grund dafür, dass Zähne gezogen werden müssen.

Kampagne soll Angst nehmen

Eine am Donnerstag in Apotheken und Zaharztpraxen startende Kampagne mit Plakaten und Informationsbroschüren soll den Betroffenen nun die Angst nehmen und aufklären. Eine parodontale Grunduntersuchung beim Zahnarzt, mit deren Hilfe man die Zahnfleischentzündung feststellen kann, ist momentan noch privat zu bezahlen. Die Österreichische Gesellschaft für Parodontologie fordert allerdings, dass das künftig von der Krankenkasse übernommen wird.


, im Volksmund auch Parodontose genannt, ist eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die auch zu Rheuma und Diabetes führen kann. Parodontitis zeigt sich durch Zahnfleischbluten und dadurch, dass sich das Zahnfleisch zurückzieht.

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