Tipps & Tricks

30. Oktober 2017 15:14; Akt: 30.10.2017 15:14 Print

5 schwere Fehler bei Akne

Bis zu 40 Prozent aller Erwachsenen leiden unter unreiner Haut und begehen bei der Behandlung viele schwerwiegende Fehler.

 (Bild: iStock)

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Das häufigste Hautproblem in Industrieländern ist unreine Haut, die auch zu Akne führen kann, lässt aktuell die medizinische Hautpflegemarke Eucerin verlautbaren. Das ist insoweit wenig überraschend, da die Ursache jeden betrifft, denn Hormonveränderungen in der Pubertät lassen bis zu 95 Prozent der Jugendlichen unter Hautunreinheiten leiden.

Ein Problem, mit dem aber nicht nur Jugendliche in der Pubertät zu kämpfen haben – auch bis zu 40 Prozent aller Erwachsenen leiden unter unreiner Haut.


1. "Selber Hand anlegen"

Auch wenn es manchmal schwer fällt: Besser nicht an den Akneläsionen (Mitesser, Akneknötchen, Eiterpusteln) herumdrücken. Es besteht die Gefahr der Keimverschleppung, die Mitesser können sich entzünden oder bereits bestehende Hautentzündungen verstärken sich, unschöne Narbenbildung kann die Folge sein.

2. "Zu spät fachlichen Rat suchen"

Nicht zu lange selbst herum experimentieren, sondern rechtzeitig einen Dermatologen aufsuchen, der eine adäquate Therapie einleiten und eine ergänzende Hautpflege empfehlen wird, mit der die Akne unter Kontrolle gebracht werden kann.


3. "Zu früh die begonnene Therapie abbrechen"

Eine dermatologische Aknetherapie braucht Zeit, um zu wirken und letztlich den Hautzustand zu bessern. Viele Präparate wirken erst nach einigen Wochen, zwischendurch kann es sogar noch zu einer Verschlechterung des Hautbildes kommen. Als Betroffener muss man daher Geduld mitbringen und die einmal begonnene Therapie konsequent und langfristig unter fachlicher Kontrolle durchführen.

4. "Zu aggressive Pflegeprodukte verwenden"

Akne hat nichts mit Unsauberkeit oder Ungepflegtheit zu tun. Die Haut muss nicht viel sondern richtig gepflegt werden. Zu aggressive Reinigungsprodukte können die Haut so stark entfetten, dass reaktiv noch mehr Talg gebildet wird. Außerdem schwächen ungeeignete Reinigungsprodukte die natürliche Hautbarriere und begünstigen so eine Keimbesiedlung und leisten Infektionen weiter Vorschub.

Eucerin empfielt beim Kauf von Reinigungs- und Pflegeprodukte auf folgende Punkte, die meist auf den Packungen aufgeführt sind, zu achten:

- Nicht komedogen: Nicht komedogene Produkte vermeiden Unreinheiten, die zu Pickeln oder Mitessern führen können. Sie sind so zusammengesetzt, dass sie die Poren der Haut nicht verstopfen und Mitessern keine Entstehungsgrundlage liefern.

- Nicht fettend: Zu Unreinheiten neigende Haut produziert bereits zu viel Talg – daher sollten Pflegeprodukte nicht noch zusätzlich fettend wirken.
- Komedolytisch: Das bedeutet, dass diese Produkte dabei helfen, Pickel zu öffnen und Mitesser aufzulösen.

- Keratolytisch: Solche Produkte wirken hornlösend. Das heißt, sie unterstützen die Abschuppung abgestorbener Hautzellen.

- Mild, schonend oder pH-hautneutral: Achten Sie darauf, dass Ihre verwendeten Pflegeprodukte die Haut nicht noch zusätzlich reizen. Vermeiden Sie Produkte, die zu aggressiv sind.

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(kiky)

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