Rotavirus

26. September 2016 19:40; Akt: 14.10.2016 03:42 Print

Impfgegnerin ändert ihre Meinung, nachdem ihre 3 Kinder erkrankten

Kristen O´Meara war überzeugt von den negativen Auswirkungen, die Impfungen haben können. Sie entschied sich, ihre drei Töchter nicht impfen zu lassen. Die Impfgegnerin stützte ihre Meinung auf zahlreiche Quellen, doch als die ganze Familie durch eine Rotavirus-Infektion schweren Brechdurchfall bekam, änderte sie ihre Meinung.

 (Bild: Screenshot abcnews)

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Kristen O´Meara war überzeugt von den negativen Auswirkungen, die Impfungen haben können. Sie entschied sich, ihre drei Töchter nicht impfen zu lassen. Die Impfgegnerin stützte ihre Meinung auf zahlreiche Quellen, doch als die ganze Familie durch eine Rotavirus-Infektion schweren Brechdurchfall bekam, änderte sie ihre Meinung.


"Ich habe meine Kinder gefährdet", sagt Kristen O´Meara aus Chicago jetzt. "Ich hätte mich besser über beide Seiten der Debatte informieren sollen. Ich habe auch jeden noch so kleinen Artikel gelesen, der mir erzählte, dass Impfungen möglicherweise schädlich sind. Das hat mich dann überzeugt", so O´Meara.

Schwere Durchfallerkrankung

Nachdem sich die fünfköpfige Familie den eingefangen hatte, bekamen sie alle schweren Brechdurchfall. Kristen O´Meara hat dadurch ihre Meinung geändert und ihren Töchtern alle gängigen Impfungen verabreichen lassen.

Keine Impfgegnerin mehr

"Ich bin frustriert über die Menge an falscher Information, die ich zuvor gelesen habe. Jetzt bin ich dankbar, dass ich meine Meinung nun auf wissenschaftlich fundierte Quellen stützen kann und nicht mehr so eine idiotische Impfgegnerin bin", sagt die Mutter. Laut einer neuesten Studie hatten 87 Prozent der Ärzte in den USA schon mal mit Menschen zu tun, die die Impfung ihrer Kinder verweigert haben.

 
So verläuft die Krankheit

Nach der Infektion beginnt die Erkrankung mit Fieber. Danach folgt wässriger Durchfall, kleine Patienten müssen sich oft bis zu 20 Mal am Tag erbrechen. Durch den Flüssigkeitsverlust kommt es mitunter zu lebensgefährlicher Dehydration. Oft ist ein Krankenhausaufenthalt nötig.

Laut WHO kam es 1997 zu etwa 800.000 Todesfällen in Folge von Durchfällen, die durch Rotaviren verursacht wurden. Der Erreger wird durch den ausgeschiedenen Durchfall übertragen, ist hoch ansteckend.

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