Frust garantiert

16. Januar 2019 12:38; Akt: 16.01.2019 12:38 Print

Das sind die 13 größten Diätfehler

Wenn Sie schon länger versuchen abzunehmen und es nicht klappt, kann es dafür mehrere Ursachen geben.

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Fehler gesehen?

Sie essen weniger, trainieren häufig, verzichten auf vieles und sehen dennoch keine Erfolge? Disziplin, Durchhaltevermögen und ein starker Wille sind schon einmal ein gutes Grundgerüst. Viele von uns machen beim Abnehmen aber die folgenden Fehler:

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Wie radikal darf eine Diät Ihrer Meinung nach sein?
8 %
28 %
44 %
20 %
Insgesamt 25 Teilnehmer


Kein Brot essen

Die Ballaststoffe im Vollkornbrot kurbeln die Verdauung an. Es kommt also nicht nur auf die Dosis, sondern auch auf die Art des Brots an.


Das Mittagessen gegen einen Apfel tauschen

Isst man über Mittag nur einen Apfel, darf man spätestens zwei Stunden danach mit einer Heißhungerattacke rechnen – und greift erst recht zu einem schnellen Snack. Stattdessen besser eine Suppe oder Salat zu sich nehmen. Der Apfel ist als Nachspeise sinnvoller einzubauen.


"Low Carb" ist das Ideal

Die beliebte Low-Carb-Diät basiert darauf, Kohlenhydrate stark zu reduzieren oder bestenfalls wegzulassen, was durchaus von schnellen Erfolgen gekrönt sein kann. Stellt sich dann ein sinkendes Level an Appetit ein, greifen Menschen eher zu fetthaltiger Nahrung. Wie immer kommt es auf die Balance an.
Kohlenhydrate wegzulassen wird in fast allen gängigen Diätkonzepten angestrebt. Man unterstellt ihnen ein Dickmacher zu sein, worüber noch immer Uneinigkeit herrscht, schweigt dabei gleichzeitig aber auch über ihre guten Eigenschaften. Hier kommt es wahrscheinlich wieder auf die Art an. Komplexe Kohlenhydrate, die in Vollkorn, Gemüse und Obst stecken, sind zu bevorzugen.


Das Denken in Extremen

Auf radikale Maßnehmen zu setzen – wie Crash-Diäten, Fastenkuren oder den Verzicht einer Mahlzeit –, führt häufig nicht zum Ziel. Befindet sich der Körper im Alarmzustand, hält er an seinen Reserven fest. Der klassische Jo-Jo-Effekt tritt ein. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist erstrebenswerter. Es ist auch normal, dazwischen wieder einmal Gewicht zuzunehmen.


Zu wenig Schlaf

Im Zustand der Übermüdung isst mit meist bedeutend mehr, als man ausgeschlafen zu sich nehmen würde. Der Grund dafür liegt im gewachsenen Energiebedarf.


Zu wenig Bewegung

Eigentlich wissen wir ja alle, wie bedeutend die Rolle von Bewegung ist. Keinen Sport zu betreiben, verlangsamt den Stoffwechsel.


Zu wenig oder zu viel Sport

Viele scheuen davor zurück, Muskeln aufzubauen, weil die Gewichtsreduktion dann auf der Waage geringer ausfällt. Muskeln verbrauchen jedoch auch im Ruhezustand Kalorien. Daher ist es ratsam, Krafttraining mit Cardiotraining zu verbinden. Krafttraining zählt sogar zu den effektivsten Methoden des Abnehmens. Je mehr magere Muskelmasse man hat, desto leichter kann man abnehmen und sein Gewicht langfristig halten. Viele überschätzen allerdings auch den zusätzlichen Kalorienverbrauch beim Sport oder überanstrengen sich.

Zu wenig oder zu viel essen

Wer abnehmen will, muss ein Kaloriendefizit erreichen. Wenn man allerdings zu wenige Kilokalorien konsumiert, kann das das Abnehmen auch verlangsamen, weil man dann Muskelmasse und kein Fett abbaut.


Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit

Das ist bei jedem unterschiedlich. Manche können in den ersten Morgenstunden nur schwer etwas essen und fühlen sich sofort übersatt, andere brauchen ein großes Frühstück für einen guten Tagesstart. Am besten auf den eigenen Stoffwechsel hören.

Nur auf die Anzeige der Waage achten

Allein zu unterschiedlichen Tageszeiten kann das Gewicht einer Frau um etwa 1,4 Kilogramm schwanken. Der Flüssigkeitshaushalt und die Menge an vorhandener Nahrung im Verdauungstrakt können dies beeinflussen. Bei Frauen kommt noch ein veränderter Hormonspiegel dazu, der zu erhöhter Wassereinlagerung führen kann.


Ungeduldig sein

Bei denen, die die höchsten Erwartungen haben, ist das Risiko auch am höchsten die Diät abzubrechen, weil diese nicht bald erfüllt werden. Aber nicht jeder Körper kann jede Körperform erreichen. Gerade online gibt es unrealistische Ansprüche an Schönheitsidealen, die Sie fast nirgends auf der Straße finden werden. Mehr als ein halbes Kilogramm die Woche abzunehmen, ist langfristig in vielen Fällen nicht realistisch.

Zu wenig Ballaststoffe essen

Lebensmittel mit hohem Ballaststoffanteil lassen den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Ballaststoffe bewirken ein längeres Sättigungsgefühl und unterstützen den Körper auch dabei, weniger Fett aufzunehmen und zu speichern, weil sie fettspaltende Enzyme bei der Arbeit bremsen.

Zu wenig Proteine essen

Proteine können den Gewichtsverlust unterstützen, da sie für ein langes Sättigungsgefühl sorgen, den Appetit zügeln und den Stoffwechsel anregen. Hat der Körper ausreichend Proteine, wird auch weniger Muskelmasse abgebaut.

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(GA)

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