Paleo meets vegan

17. Dezember 2018 15:08; Akt: 18.12.2018 08:12 Print

Pegan-Diät – der Ernährungstrend 2019

Bei der peganen Ernährung handelt es sich um die Kombination zweier, sich auf den ersten Blick widersprechender Ernährungsstile: der veganen und der Paleo.

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Eine grüne Neuinterpretation der Paleo-Diät lässt diese sich der veganen Ernährungsform annähren, zu der sie sich teilweise im Widerpsruch befindet. Gemeinsam ist den beiden Ernährungsstilen allerdings, dass sie auf dem Prinzip basieren frische, natürliche Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.

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Insgesamt 11 Teilnehmer

Zurück zur Natur

Die pegane Ernährung soll nun die jeweiligen Vorteile verbindend zusammenführen. Dabei ist nicht entscheidend, welche Menge man isst, sondern welche Stoffe man zu sich nimmt. Die Annahme ist, dass qualitativ hochwertiges, gesundes Essen unser Hungergefühl übernimmt. Wir essen dann automatisch unserem Eigenbedarf entsprechend. Die Kernidee ist auf industriell verarbeitete Lebensmittel, Gluten und Zucker zu verzichten.

Reich an Pflanzenstoffen

Die Vorteile der Diät sind ein niedriger glykämischer Index (= Lebensmittel mit wenig Zucker, Mehlstärke und raffinierten Kohlenhydraten), eine Vielfalt an Obst und Gemüse, eine geringe Schadstoffbelastung, keine Genmanipulation, gute Fette, Proteine für Muskulatur und gegen Heißhunger, und das Einschränken von Milchprodukten, die im Verdacht stehen Fettleibigkeit, Diabetes und Herzprobleme zu fördern. Durch die wenigen Kalorien ist sie auch für den Gewichtsverlust geeignet.

Laut Dr. Mark Hyman, Erfinder der Pegan-Diät, sind dabei folgende Regeln zu beachten: "Der Schlüssel für Gewichtsverlust, Diabetes und ein gesundes Herz-Kreislauf-System ist eine niedrig glykämische und pflanzenstoffreiche Ernährung", sagt der Mediziner. Also Zucker und industriell weiterverarbeitete Kohlenhydrate jeglicher Art vermeiden. Es ist eine Nahrung bestehend aus Obst, Gemüse, Nüssen, Hülsenfrüchten und Tee.

Inhalte der Diät

kein Zucker

Zucker nur in Maßen und bewusst genießen – ausschließlich in Naturform (= Ahornsirup, Honig oder Kokosblütenzucker)

kein fructosehaltiges Obst

Das richtige Obst konsumieren - statt fructosehaltigen Obstsorten wie Weintrauben oder Bananen Beeren und Kiwis nehmen.

die richtigen Fette

Gesunde Fette von Nüssen, Samen, Olivenöl, Avocados, Eiern, Fisch), die Omega-3-Fettsäuren liefern, schützen das Herz und den Kreislauf.


Milchprodukte nach Bekömmlichkeit


Bei Magengrummeln und Blähungen darauf verzichten und manchmal Joghurt, Kefir oder Käse essen, wenn keine Beschwerden vorliegen.


Hochwertiges Fleisch und Fisch verwenden

Lieferanten von Omega-3-Fettsäuren, Vitamin A und D vom
Fleisch von Weidekühen und Fisch aus Wildfang nehmen


Keine genmanipulierten Produkte

Auf Chemikalien, Zusatz-, Farb- und Konservierungsstoffe, Antibiotika, Hormone, Industriezucker verzichten


Glutenfreies Getreide

Durch Pasta, Brot etc. steigt der Blutzuckerspiegel das Risiko an Autoimmunerkrankungen zu leiden.
Stattdessen schwarzen Reis, Quinoa, Zwerghirse, Buchweizen und Amarnth in die Nahrung einbauen.


Hülsenfrüchte in Maßen

Bohnen und Linsen liefern Ballaststoffe, Proteine und Mineralien.
Kidneybohnen können Verdauungsprobleme verursachen.


Gemüse als Hauptgerichtn

Mindestens 50 bis 75 Prozent der Nahrung sollten mit Gemüse ausgelastet sein. Generell gilt: Je dunkler das Gemüse, desto mehr Pflanzenstoffgehalt hat es. Fleisch wird als Beilage verstanden - ein Viertel des Tellers darf in Proteinen vorliegen.

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(GA)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Manu Sicheritz am 18.12.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, schön.

    Eine Ernährung für das gehobene Einkommen. Denn ja, es ist sehr teuer, sich diese unbelasteten Lebensmittel in einer Großstadt zu besorgen. Es kostet Zeit und Geld.

  • Aprikose am 18.12.2018 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Wurde als Kind schon so ernährt, meine Mutter hat trotz Alleinerziehung und Arbeit von 8 bis 19 Uhr täglich frisch und so wie beschrieben für uns beide gekocht. Habe das Ganze so beibehalten, es kostet zwar natürlich Zeit, aber die Arbeit lohnt sich. Kaum esse ich Produkte mit viel Aromen/Zusätzen bin ich am nächsten Tag sehr "down" und weniger leistungsfähig. Lustig, dass es heutzutage wohl wieder ein "Ernährungstrend" ist :D

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Aprikose am 18.12.2018 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Richtig so

    Wurde als Kind schon so ernährt, meine Mutter hat trotz Alleinerziehung und Arbeit von 8 bis 19 Uhr täglich frisch und so wie beschrieben für uns beide gekocht. Habe das Ganze so beibehalten, es kostet zwar natürlich Zeit, aber die Arbeit lohnt sich. Kaum esse ich Produkte mit viel Aromen/Zusätzen bin ich am nächsten Tag sehr "down" und weniger leistungsfähig. Lustig, dass es heutzutage wohl wieder ein "Ernährungstrend" ist :D

  • Manu Sicheritz am 18.12.2018 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Ja, schön.

    Eine Ernährung für das gehobene Einkommen. Denn ja, es ist sehr teuer, sich diese unbelasteten Lebensmittel in einer Großstadt zu besorgen. Es kostet Zeit und Geld.