Abnehmen in 16 bis 36 Stunden

21. Februar 2018 13:35; Akt: 01.08.2018 14:23 Print

Intermittierendes Fasten: So funktioniert's

Je näher der Frühling rückt, desto mehr Gedanken macht man sich um seine Figur. Vergessen Sie aber ungesunde Crash-Diäten oder quälende Hungerkurren.

 (Bild: iStock)

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In der Fastenzeit versucht man seine alltäglichen Gelüste im Zaum zu halten und auf die liebsten Leckereien zu verzichten. Viele tun sich mit der Zeit schwer und fallen in alte Verhaltensmuster zurück. 

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Damit der Rückfall heuer ausbleibt und Sie im kommenden Frühling mit einer bombastischen Figur glänzen, zeigen wir Ihnen den neuesten Fasten-Trend: Intermittierendes Fasten. 

Beim sogenannten Teilzeit-Fasten handelt es sich nicht um eine klassische Fastenkur. Stattdessen wechseln sich zeitliche Phasen ab, in denen normal gegessen werden darf, mit solchen, wo komplett auf Nahrung verzichtet wird. Somit profitiert diese Art des Abnehmens von den Vorteilen einer Kur.

Zudem wird durch die begrenzte Nahrungsaufnahme der Heißhunger sowie ein auftretendes Schwächegefühl verhindert. 

Während der Fastenzeit sind nur Wasser und ungesüßte Getränke, wie Kaffe oder Tee erlaubt. In der restlichen Zeit ist eine normale Ernährung erlaubt, allerdings sollte man auf gesunde und ausgewogene Nahrung achten. 

Das intermittierende Fasten ist für jedermann geeignet. Je nach Zeit und Präferenzen sind verschiedene Formen möglich. Wir stellen Ihnen die fünf erfolgreichsten vor. 

16:8 Rhythmus

Für jene, die nur ungern frühstücken werden mit dieser Methode sehr zufrieden sein. Der Rhythmus von 16 Stunden Intervallen lässt sich sehr gut in den Alltag integrieren. Eine Möglichkeit ist, dass man das Essen zwischen 11 und 17 Uhr unterbringt. Wer gerne abends isst, kann das Frühstück auch ganz ausfallen lassen und mit dem Mittagessen um 12 Uhr in den Tag starten. 

Täglich wird ganze acht Stunden lang gegessen und 16 Stunden gefastet. Die Essensphasen kann jeder selbst einplanen und individuell variieren. 

20:4 Rhythmus

Die meisten Menschen finden diese Methode zu anstrengend und unschaffbar. Daher ist dieser Rhythmus nur etwas für Fasten-Profis. Zudem sollte man dies Phase nur für kurze Zeit durchführen. 

Das Fenster für die erlaubte Nahrungsaufnahme ist sehr kurz. 20 Stunden täglich wird auf Nahrung verzichtet und die Essensphasen auf 4 Stunden pro Tag beschränkt. In diesen vier Stunden darf nach Lust und Laune geschlemmt werden. 

36:12 Rhythmus

Wer nur nur jeden zweiten Tag fasten möchte, der sollte diesen Rhythmus wählen. Von 8 bis 20 Uhr wird normal gegessen, während man in der Nacht und den gesamten nächsten Tag auf fest Nahrung verzichtet. Am übernächsten Tag wir mit dem Frühstück das Fasten wieder beendet. 

Diese Form des Fasten ist auch als "Zwei Tages Diät" bekannt. Erfunden hat diese Methode der US-Amerikaner Jon Benson. Für Menschen, die ihr Körperfett reduzieren möchten, ist diese Variante des intermittierenden Fastens geeignet. 

5:2 Rhythmus

An fünf Tagen in der Woche läuft essenstechnisch alles ganz normal und man isst Speisen, auf die man gerade Lust hat. An den beiden übrigen Tagen muss man allerdings stark sein, denn da wird gefastet - Frauen sollten nur 500 kcal und Männer 600 kcal zu sich nehmen. 

Der Verzicht ist zeitlich begrenzt. So soll weniger Frust entstehen und der Heißhunger ausbleiben. Die Diät soll zudem absolut alltagstauglich sein, da sie sich leicht mit dem Beruf vereinbaren lässt.

Eat-Stop-Eat-Rhythmus

Die Methode beinhaltet auch die 24 Stunden Fastenphase, wobei diese nur 1-2 Mal pro Woche eingelegt wird. Das Konzept ist somit äußerst flexibel. Mit guter Planung schafft man es auch, jeden Tag mindestens eine Mahlzeit zu genießen. 

Die Vorteile des Teilzeit-Fastens:

Beschleunigte Fettverbrennung
Die körpereigenen Wachstums- und Wohlfühlhormone werden besonders in der Fastenzeit ausgeschüttet. Dies führt zu einem beschleunigten Muskelaufbau und einer stärkeren Fettverbrennung. Zudem wird die Verdauung angeregt und der Stoffwechsel auf Trab gehalten.

Stärkeres Immunsystem
Die Nährstoffe, die der Körper nach einer Nahrungspause aufnimmt, können viel besser verwertet werden. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt und Krankheiten vorgebeugt. 

Verbessertes Hautbild
Nicht nur die Figur verändert sich, sondern auch das Hautbild wird entscheidend verbessert. Durch die gesunde Ernährung und strikter Verzicht auf Alkohol wird das Bindegewebe sichtlich gestärkt. Dies strafft das Hautbild und sorgt für ein jugendliches, gesundes Aussehen.

Mehr Flexibilität und bessere Kalorienbilanz
Durch das Weglassen einzelner Mahlzeiten gewinnt man an Flexibilität, spart Zeit und Kalorien. Vor allem Berufstätige, denen in ihren Pausen nur Kantinenessen oder der Gang zum nächsten Bäcker bleibt, kann diese Ernährung erheblich nutzen bringen. Die Überlegungen, was man in der Mittagspause essen soll, gehören nämlich damit der Vergangenheit an.

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(Red)

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