5 Experten-Tipps

25. Juni 2019 14:33; Akt: 25.06.2019 14:47 Print

Sport mit Babybauch

5 Dinge, die Schwangere wissen müssen. Was erlaubt ist und was man besser auf die Zeit nach der Schwangerschaft verschieben sollte.

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Das richtige Sportpensum Schwangere sollten keine Angst vor sportlicher Betätigung haben, jedoch sollte man eines wissen. "In der Schwangerschaft sind die Bänder aufgrund der hormonellen Veränderung gelockert. Hormone wie das Progesteron haben gewebs- und gefäßauflockernde Wirkung. Deshalb gilt es in der Schwangerschaft beim Sport einiges zu beachten, wie zum Beispiel der zunehmende Druck auf den Beckenboden oder einen eingeschränkten Gleichgewichtssinn. Deswegen das Sportpensum an das Trimester anpassen. Viele Frauen empfinden das zweite Trimester als die angenehmste Zeit der Schwangerschaft. Die meisten Anfangsbeschwerden sind überwunden und der Bauch ist noch nicht so groß, dass er die Bewegungsfreiheit einschränkt. Im dritten Trimester sollte man sportliche Aktivitäten minimieren, wenn man keinen frühzeitigen Blasensprung riskieren möchte. Wandern, Schwimmen, einige Yoga-Arten, Pilates, Radfahren und Joggen sind Aktivitäten, die die meisten Frauen sogar bis zum Geburtstermin ausüben können. Yogalehrerin Sarah Lechner meint, Frauen sollten sich daran orientieren, wie sportlich sie vor der Schwangerschaft waren, dieses Pensum in etwa beibehalten und auf ihren Körper hören. Abzuraten ist indes von Sportarten, die starke Erschütterungen verursachen. Und so sollte man schnelles Laufen, Reiten, High Intensity Interval Training (HIIT), Kampfsportarten oder auch Ballsport eher vermeiden." Wanderungen gehören zu den besten Möglichkeiten, Bewegung in die Schwangerschaft zu bringen. Jedoch sollte man darauf achten, eine qualitative Funktionskleidung, festes Schuhwerk und einen nicht zu schweren Rucksack auf die Reise mitzunehmen. Viele Frauen sind nach der Geburt viel zu ehrgeizig und wollen sportlich sofort wieder loslegen, weiß Hebamme Tanja Fussthaler. Dabei sollte man langsam mit Beckenbodenübungen beginnen und dann einen Rückbildungskurs anfangen. Erst nach einigen Wochen sollte man dann an richtigen Sport denken. Die nötige Achtsamkeit In der Zeit der Schwangerschaft ist es wichtiger denn je, sich in Achtsamkeit zu üben und in sich selbst hineinzuhören. So merkt man meist sehr schnell, was einem gut tut - und was man eher auf die Zeit nach der Geburt verlegen sollte.

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Es ist ein Bereich der Schwangerschaft, der besonders stark Mythenbildungen ausgesetzt ist. Für viele Mütter ist es ein verunsicherndes Thema. Bewegung ist jedoch sowohl für das körperliche als auch das geistige Wohl der Schwangeren wichtig und kann daneben auch für das Baby förderlich sein.

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Sport während der Schwangerschaft - gefährlich oder gesund?

Welche Aktivitäten besonders geeignet sind, wieviel Sport werdende Mütter betreiben sollten und welche Ausrüstung sie dafür benötigen, erklären die heimische Babyartikelmarke MAM, der Sportartikelhändler Decathlon, die Hebamme Tanja Fusstahler von HebPlus und Yogalehrerin Sarah Lechner von Yoga Fam. Mehr dazu in der Bildstrecke.

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(GA)

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