400.000 Nutzer in Österreich

13. Juni 2016 05:05; Akt: 27.08.2016 03:40 Print

Liebes-Portal "lovoo" lockte mit 477 falschen Schönheiten

War die Chance auf Liebe per Klick in Wirklichkeit ein mieser Trick? Zwei "Lovoo"-Geschäftsführer (weltweit 50 Mio. Nutzer) sitzen in U-Haft. Sie sollen Kunden mit Fake-Profilen geködert haben.

 (Bild: Screenshots lovoo)

(Bild: Screenshots lovoo)

Fehler gesehen?

War die Chance auf Liebe per Klick in Wirklichkeit ein mieser Trick? . Sie sollen Kunden mit Fake-Profilen geködert haben.


Einsame Herzen sind eine leichte Beute. Dieses Motto sollen sich laut deutscher Staatsanwaltschaft die "Lovoo"-Macher auf die Fahnen geschrieben haben. User der Datingplattform wurden von 477 fiktiven Traumfrauen angeschrieben und bezirzt. Wollte der ob der Schönheit verblüffte Kunde dann mehr von dem Objekt seiner Begierde wissen, musste er für weiteren Kontakt zahlen. Allerdings steckten hinter den Fake-Profilen sogenannte "Promoter", die das Geschäft am Laufen hielten.

Dabei wurde offenbar wüst auf fremde Fotos zugegriffen. So kam eine Niederösterreicherin dahinter, dass mit ihrem Profilbild eine "Nadine" in Amstetten (Niederösterreich) scharfe Dates auf "Lovoo" sucht. Name und Ort waren ein Fake, das Foto gestohlen.

Mehr als eine Million Euro sollen die Firmenchefs und zwölf weitere Beschuldigte bei liebeslüsternen Kunden abgeschöpft haben. Wie viele User in Österreich ausgetrickst wurden, wird der Betrugsprozess zeigen. Bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen: