Philippinen

01. März 2019 08:29; Akt: 01.03.2019 09:31 Print

Wiener verdient sich mit dieser Insel goldene Nase

Das Geschäft mit der Schatzinsel: Ein junger Wiener vermietet die Insel seiner Mutter auf den Philippinen – und verdient damit seinen Lebensunterhalt.

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Eine Geschäftsidee, die neidisch macht: Vor rund 30 Jahren kaufte sich die Familie Dahofer aus Wien eine einsame Insel in der Nähe von El Nido auf den Philippinen.

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"Eigentlich wollten sich meine Eltern einen Schrebergarten in Österreich kaufen, doch dann haben wir Brother Island in der Heimat meiner Mutter entdeckt", sagt der 33-jährige Sohn Alfred Lee Hofer lachend zu unseren Kollegen von "20 Minuten". Das kleine Paradies in Asien soll sogar billiger als der Garten bei uns im Land gewesen sein.

Jetzt zahlt sich dieses Schnäppchen doppelt aus: Das Vermieten der Insel an Touristen floriert. "Diesen Monat etwa hatten wir erst zwei freie Tage, sonst waren wir stets ausgebucht", sagt Gastgeber Alfred Hofer.

Ein paar hundert Euro pro Nacht

Erst diese Woche wurde die kleine Insel mit ihrem weißen Sandstrand und dichten Palmenwald vom deutschen "Instyle"-Magazin als "Mega-Reise-Tipp" angepriesen. Auch weltweit sorgt die Schatzinsel in der Sulusee für Aufsehen: Leute aus allen Kontinenten buchen laut Hofer das Angebot exklusiv für sich – ab 424 Euro pro Nacht erfüllen sie sich den Traum einer einsamen Insel à la Robinson Crusoe.

Neben der absoluten Exklusivität und der atemberaubenden Natur verspricht Hofer seinen Gästen ein Haus mit neun Betten, drei Mahlzeiten täglich, gekocht von einem einheimischen Koch, sowie eine Equipe von rund acht Personen, die auf dem Idyll zum Rechten schaut.

Ein Äffchen, ein Hund und absolute Ruhe

Es soll einfach und rustikal zu- und hergehen: "Brother Island ist von klein auf mein echtes Zuhause, ich möchte die Insel auch weiterhin als das betrachten können." Dieses Heimatgefühl sollen auch seine Gäste spüren.

Derzeit bewohnt der junge Gastgeber ein kleines Häuschen auf der Rückseite der Insel – nicht ganz allein. Hund Zorro und ein Äffchen namens Einstein leisten dem gelernten Tontechniker Gesellschaft. Zudem bewohnen auch mehrere Mitarbeiter die kleine Insel.

Und was machen sie gegen einen allfälligen Inselkoller? Hofer: "Nichts! Zum Arbeiten sind nur Leute hier, die die Zivilisation nicht unbedingt brauchen." Wer auf Brother Island lebe und Ferien mache, müsse sich mit sich selber beschäftigen können – in dieser Umgebung wird dies aber nicht sonderlich schwierig sein.

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(miw)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • schloßberganwohner am 01.03.2019 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    Perfekt!

    Ich bin ja von Grund auf kein neidiger Mensch - aber da könnte man fast neidig werden! Jedenfalls: offensichtlich alles richtig gemacht, Gratulation, Daumen hoch!

  • Helmut Fürwasser am 01.03.2019 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Meeresspiegel

    Mit dem steigenden Meeresspiegel erledigt sich das Geschäft mit der Insel ohnehin . Ausnutzen so lange wie möglich .

  • Konrad G am 02.03.2019 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Hier ist was falsch dran

    Ausländern ist es auf den Philippinen untersagt Grundbesitz zu halten. Also entweder ist die Geschichte falsch oder der Besitzer hat einen Strohmann vorgeschickt (auch illegal) oder seine philippinische Gattin ist der Eigner.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Konrad G am 02.03.2019 12:33 Report Diesen Beitrag melden

    Hier ist was falsch dran

    Ausländern ist es auf den Philippinen untersagt Grundbesitz zu halten. Also entweder ist die Geschichte falsch oder der Besitzer hat einen Strohmann vorgeschickt (auch illegal) oder seine philippinische Gattin ist der Eigner.

  • Johann K. am 01.03.2019 18:29 Report Diesen Beitrag melden

    Hmmm

    Ein schönes Fleckchen. Wäre die Überlegung wert, dort Urlaub zu machen.

  • Schnäppchenjäger am 01.03.2019 18:12 Report Diesen Beitrag melden

    Kauft es doch

    Niemand braucht Neidisch sein,solche Inseln gibt es jede menge auf den Philippinen,Indonesien oder Malediven zu kaufen.

    • Manfred am 01.03.2019 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Schnäppchenjäger

      Als Ausländer ohne verwandtschaftliche Beziehungen wird das nichts mit einem Kauf...

    • Konrad G am 02.03.2019 12:34 Report Diesen Beitrag melden

      Genau

      Genauso ist es. Ausländer können auf den Philippinen keine Grundbesitzer sein.

    einklappen einklappen
  • Helmut Fürwasser am 01.03.2019 11:07 Report Diesen Beitrag melden

    Meeresspiegel

    Mit dem steigenden Meeresspiegel erledigt sich das Geschäft mit der Insel ohnehin . Ausnutzen so lange wie möglich .

  • schloßberganwohner am 01.03.2019 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    Perfekt!

    Ich bin ja von Grund auf kein neidiger Mensch - aber da könnte man fast neidig werden! Jedenfalls: offensichtlich alles richtig gemacht, Gratulation, Daumen hoch!