Als wir noch am Meer waren

14. Juni 2019 17:24; Akt: 14.06.2019 17:57 Print

Karte zeigt, wo Wien vor 600 Millionen Jahren lag

Oft wird gejammert, dass Österreich leider keinen Zugang zum Meer hat. Das war aber nicht immer so.

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Die Erde ist ungefähr 4,5 Milliarden Jahre alt. In dieser langen Zeit hat unsere Heimat einige Transformationen durchgemacht. So kennen wir heute zwar sieben Kontinente, aber vor 240 Millionen Jahren gab es genau einen einzigen: Pangea.

Pangea ist zwar der wohl bekannteste Superkontinent, jedoch nicht der einzige, der sich in der Vergangenheit geformt hat. So gab es zwischenzeitlich die Mega-Landmassen namens Columbia und Rodinia auf dem Planeten. Wissenschaftler sind sich zudem sicher: In den nächsten 50 bis 200 Millionen Jahren werden die Kontinente erneut zu einem riesigen zusammenschmelzen. Und dieser Zukunfts-Kontinent hat sogar bereits einen Namen: Amasia.

Wien – das weltberühmte Inselparadies

Das spannende an der Sache ist, dass so auch immer wieder Länder, wie wir sie heute kennen an ganz anderen Orten gelegen sind. Ian Webster, Computer-Forscher der Asteroiden-Datenbank Asterank in Kalifornien, hat sich die Sache ganz genau angeschaut. Er hat die Bewegung der Erdplatten der letzten 750 Millionen Jahre analysiert und eine virtuelle Karte entwickelt die zeigt, wie sich das Aussehen des Planeten verändert hat.

Doch das ist nicht alles. Denn man muss nicht mühsam nach heute bekannten Orten suchen. In der Suchleiste kann man einfach eine beliebige Stadt eingeben und die Karte zeigt, wo sich diese vor beispielsweise 600 Millionen Jahren befunden hat.

Auffällig dabei: Wien war zum großen Teil entweder am Meer oder sogar unter Wasser. Vor 400 Millionen Jahren war die Bundeshauptstadt tatsächlich sogar eine Insel! In der Bildstrecke oben können Sie die Wanderung von Wien verfolgen.

Oder testen Sie es einfach selbst. Hier geht es zur interaktiven Karte >>>

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 14.06.2019 21:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ja das ist schon sehr lange her

    Aber nur im Fall von Wien, in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hatten unsere Vorfahren auch einen Meerzugang (das heutige Istrien) - und das ist ziemlich genau 100 Jahre her ;) Laut Wiki-Artikel "Österreichische Marine" hatten wir vor Ausbruch des ersten Weltkriegs sogar die sechstgrößte Marine der Welt..

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  • Heinz am 14.06.2019 20:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wean ist anders

    Kann man Wien wieder dort hin verpflanzen , der Rest Österreichs hätte seine Freude

  • Dave am 15.06.2019 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    na ja

    Klimawandel...seit Millionen Jahren...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wien ist am 16.06.2019 15:55 Report Diesen Beitrag melden

    Ohnehin am Weg

    Sich zurück zu entwickeln.. da spielt aber eher die Zeit als der Ort eine Rolle.

  • huba buba am 15.06.2019 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Stärke

    @penelope Groß bedeutet aber nicht auch stark.......so wie die meisten Frauen denken .....die Technik macht den unterschied

    • Penelope am 15.06.2019 19:56 Report Diesen Beitrag melden

      Das würde wohl jeder Staat...

      ...mit zu kleiner Marine sagen - "die Technik machts" und sowas, das kennen wir doch schon... ;)

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  • Dave am 15.06.2019 10:13 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    na ja

    Klimawandel...seit Millionen Jahren...

  • dschibi am 15.06.2019 09:37 Report Diesen Beitrag melden

    Klima "Schützer" aufgepasst

    Es gab schon Veränderungen als es noch gar keine Menschen gab! Also denkt endlich nach und lasst uns zufrieden mit euren Hirngespinsen.

    • Thirona Sul am 15.06.2019 12:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @dschibi

      Geh bitte, immer wieder diese Verallgemeinheitlichungen. Natürlich verändert sich der Planet ständig und mit ihm auch das Klima und das Wetter. Es ist nur leider so, dass in den letzten 100 Jahre vom Menschen viel an der Umwelt kaputtiert wurde. Dadurch ist die zur Zeit aktive Klimaveränderung drastisch forciert worden. Der Mensch verändert etwas und kann mit der Veränderung nicht umgehen. Wird Zeit, dass der Planet ohne unserer Spezies wieder durchatmen kann. Wir selbst sorgen dafür, dass es schneller geht, als es gekommen wäre.

    • Penelope am 15.06.2019 12:31 Report Diesen Beitrag melden

      @Thirona

      Tja und selbst wenn es so wäre wird man das Problem nicht mit Co2-Steuern und Zeritifikatshandel in den Griff bekommen, besonders nicht wenn in Gewächshäusern Co2-Generatoren laufen ;) Man könnte aber z.B. mal aufhören die Wälder abzuholzen um Palmölplantagen anzulegen (wofür übrigens auch Gelder der Entwicklungshilfe missbraucht werden, siehe ARTE-Doku "Konzerne als Retter?")... Steuern würden die Bürger doch massiv in ihrer Mobilität einschränken, die Bonzen hingegen düsen weiter mit ihren Yachten und Jets um die Welt ;)

    • Thirona Sul am 15.06.2019 13:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Penelope

      Richtig! So ist es. Aber was ich gar nicht leiden kann, sind Leute, welche die durch menschliches Verschulden forcierte Umweltmisere leugnen.

    • Penelope am 15.06.2019 14:11 Report Diesen Beitrag melden

      @Thirona

      Hmm ja aber denk doch mal ein Stück weiter, die Klimastory ist ein riesiges Geschäft - was also wenn diese Propaganda (die übrigens stark maoistische Züge trägt, siehe Clip "Hetzen Spaß-YouTuber die Jugend auf?") nur dazu da ist um vom tatsächlich notwendigen Umweltschutz auf die Mär vom Klimaschutz umzulenken? Echter Umweltschutz würde Milliardenkosten und -verluste für gewisse Oligarchen bedeuten, mit dem Klimawandel hingegen lässt sich ordentlich Geld verdienen... recherchiere doch mal wer Fridays For Future finanziert etc.

    • Thirona Sul am 15.06.2019 18:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Penelope

      Selbstverständlich ist die Umweltsituation ein wirtschaftlicher "Glücksgriff". Man verursacht bewusst ein schlechtes Gewissen bei den Menschen (in Industrieländer) und cashed ab, bis alles vorbei ist. Leider nur ändert die Betrugsmasche die aktuelle Situation nicht. Wir können gar nichts mehr machen, um die Umwelt zu retten. Dazu sind zu viele Menschen auf dem Planeten, die gefüttert werden wollen und die wohlhabenden haben besondere Ansprüche an das Leben (Konsumgesellschaft). Wir haben versagt, die Politik u. Wirtschaft nützt das gewinnbringend bis zur letzten Minute. Es ändert aber gar nichts daran, dass der Karren zu tief im Dreck steckt. In 30 bis 50 Jahren hat sich die Menschheit zum Großteil selbst erledigt.

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  • Penelope am 14.06.2019 21:40 Report Diesen Beitrag melden

    Ja das ist schon sehr lange her

    Aber nur im Fall von Wien, in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie hatten unsere Vorfahren auch einen Meerzugang (das heutige Istrien) - und das ist ziemlich genau 100 Jahre her ;) Laut Wiki-Artikel "Österreichische Marine" hatten wir vor Ausbruch des ersten Weltkriegs sogar die sechstgrößte Marine der Welt..

    • Drakensang am 15.06.2019 00:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Penelope

      Kleine Korrektur ...: Der Zugang zum Meer ging noch weiter als bis Istrien, nämlich weit runter nach Dalmatien. So gibt es noch immer Teile von Otto Wagner's ähnlichen Wiener Stadtbahngeländer mit Kassettenstern entlang der Trasse über den Klippen der ehem. elektrischen Straßenbahn vom Bahnhof in Gruz bis zum Pile-Tor von Dubrovnik. Diese fuhr bis zu einem schweren Unfall bis 1970.

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