Besorgniserregend

19. Juni 2019 13:09; Akt: 19.06.2019 13:30 Print

Physiker erklärt, wieso wir keine Aliens entdecken

Die Frage, die sich die Menschheit seit Ewigkeiten stellt, lautet: "Sind wir alleine?" Wissenschaftler sind überzeugt, dass es Leben im All gibt.

Im Video: Sind wir ein galaktischer Zoo?

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Wo sind sie? Gibt es "sie" überhaupt? Oder sind wir tatsächlich alleine im Universum? Seit der Mensch denken kann, stellt er sich wohl diese Fragen. Eine konkrete Antwort haben wir auch im Jahr 2019 nicht bekommen. Und es sieht auch nicht danach aus, dass wir in nächster Zeit eine bekommen werden.

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Der Wolkenkratzer und der Ameisenhaufen

Der russische Physiker Alexander Berezin der National Research University of Electronic Technology (MIET) denkt, dass er den Grund für die große Stille weiß. Seine Lösung: "Erster drinnen, letzter draußen". Was auf den ersten Blick als ein zusammenhangsloser Satz wirkt, hat natürlich auch eine Erklärung. So geht Berezin davon aus, dass eine Zivilisation, die so mächtig ist, dass sie sich im Universum ausbreitet, die anderen einfach nicht beachtet. Sie wären so gesehen die ersten. Alle anderen werden demnach außen vor gelassen.

Um die Sache noch mehr zu verdeutlichen liefert er einen Vergleich: "Sie bemerken uns einfach nicht. Ähnlich wie wir riesige Wolkenkratzer bauen und dabei vergessen, dass darunter unzählige Ameisenhügel sind, die wir nicht beachten. Uns ist es egal was mit ihnen passiert."

Sind wir die "Zerstörer"?

Er geht aber noch einen Schritt weiter und stellt klar, dass wir offenbar noch hier sind. Somit sind wir nicht die Ameisen. Wir sind die künftigen "Zerstörer", wenn es nach Berezin geht. "Wir sind die ersten", betont der Physiker in seiner Arbeit.

Der Russe hofft aber selbst, dass er falsch liegt. Denn wenn seine Theorie korrekt ist, würde das bedeuten, dass wir wohl niemals außerirdisches Leben entdecken werden. Und wenn doch, dann würden wir es einfach zerstören, um beispielsweise den Planeten einzunehmen. Falls wir dies nicht tun, dann laufen wir Gefahr, der metaphorische Ameisenhaufen zu sein.

Im Video oben findet sich eine weitere Theorie: Einige Wissenschaftler behaupten, dass wir längt unter Beobachtung stehen. Wir sind sozusagen ein "galaktischer Zoo".

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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Vota am 19.06.2019 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Weltall

    Das Universum ist endlos, die Zeit in der der Mensch existiert ist ein kosmischer Wimpernschlag. Wird schon Leben noch geben, aber wer sagt dass es zur selben Zeit sein muss wie es den Menschen gibt? Kann auch eine kosmische Sekunde später erst soweit sein dass wo anders Leben entsteht. Wir sind Bedeutungslos für das Universum und im Kosmischen Zeitmaß gemessen schneller vergessen als wir existiert haben.

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  • Sun am 19.06.2019 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    Einfache Erklärung

    Mir gefällt der Vergleich mit den Ameisen sehr gut. Das versteht jeder. Kurz und klar für jedes Kind einfach.

  • Mag am 19.06.2019 15:40 Report Diesen Beitrag melden

    ...

    Entweder wir sind alleine im Universum oder wir sind es nicht- jede der zwei gedankenweisen ist erschreckend.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Alexander Solschenizyn am 15.07.2019 20:16 Report Diesen Beitrag melden

    war übrigens auch ein Physiker

    Es gibt halt Zeitgenossen, die mit wenig Verständnis ein Physikstudium geschafft haben. Im Prinzip ist es das schwerste Studium, aber hin und wieder gelingt es manchen, sich irgendwie durchzuschummeln. Sogar die obligate Mathematik kann man mit Fleiß und mechanischem Lernen zusammenstoppeln, obwohl die Hochschulmathematik mit dem was ein Maturant unter Mathematik versteht, fast nichts mehr zu tun hat. Was der "geniale" Russe unter andächtigem Lauschen der NOCH Genialeren verkündet, ist ein Jammer. Die DNS ("DNA") ist so komplex, dass "draußen" Leben mit Evolution so gut wie unmöglich ist

  • Bschistobohawlitschek am 20.06.2019 14:46 Report Diesen Beitrag melden

    Ich hasse Videos, ...

    .. bei denen der gesprochene Text noch eingeblendet wird und dabei ein Drittel des Bildes verdeckt!!!! Wozu soll das gut sein` Zum Thema: ich finde bei Star Trek wird die Frage hervorragend beantwortet: "Oberste Direktive: kein Erstkontakt zu weniger entwickelten Zivilisationen (Präwarp), um sie nicht in ihrer Entwicklung zu stören!" - Und die weniger Entwickelten sind in dem Fall wir. Stell dir vor, jemand liegt seit 50 Jahren im Koma und erwacht jetzt. Man darf ihn keinesfalls unaufgeklärt in die Öffentlichkeit lassen!

  • Alexander am 19.06.2019 23:57 Report Diesen Beitrag melden

    Der Vergleich hinkt etwas

    Ja, uns interessierten die Ameisen Hügel unter einen Wolkenkratzer nicht sonderlich - ABER wir wissen sehr wohl dass sie da sind - und wir verbringen sehr viel Zeit damit sie, ihre Entstehung und Veränderungen zu erforschen. Dass wir "die ersten" sind, ist aber grundsätzlich gar keine neue Idee und sehr wahrscheinlich - wenn man bedenkt wie jung das Universum ist, und wie viele glückliche Zufälle zusammentreffen mussten, grenzt es an ein Wunder, das es uns überhaupt gibt.

    • solschenizyn am 15.07.2019 20:21 Report Diesen Beitrag melden

      alexander

      Das was du als Wunder bezeichnest, kann am ehesten durch ein "Nebeneinander" von unzähligen Parallel-Universen erklärt werden. In dem einen oder anderen, jedenfalls aber in unserem, ist DNS und damt Leben samt einprogrammierter Evolution entstanden ... sonst gäbe es ja niemand, der darüber spekulieren könnte.

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  • TantePolly am 19.06.2019 23:17 Report Diesen Beitrag melden

    Betrachtet man unsere Zivilisation

    als Beispiel, so liegt der Schluss nahe, dass alle höher entwickelten früheren Zivilisationen sich bereits selbst zerstört haben und alle späteren Zivilisationen uns nur als primitiver Ameisenhaufen erscheinen. Deshalb sind wir derzeit alleine.

  • Josef am 19.06.2019 23:04 Report Diesen Beitrag melden

    Das Gefängnis Erde

    Die zerstörungswilligen gruppierungen werden auf der Erde ausgesetzt.Darum gibt es verschiedene Rassen hier.