30 Tipps und Tricks

27. Mai 2019 15:31; Akt: 27.05.2019 15:42 Print

So sparen Sie Geld mit Nachhaltigkeit

Wir haben für Sie 30 Tipps und Tricks, mit denen Sie nicht nur nachhaltiger leben, sondern auch Ihr Portemonnaie schonen.

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Strahlregler kosten kein Vermögen, sind einfach zu montieren und sparen auf Dauer ganz schön viel Wasser. Was beim Brünneli funktioniert, klappt auch bei Duschköpfen: Ein Sparaufsatz reduziert die Wassermenge, ohne dabei den Wasserdruck zu beeinträchtigen. Ein uralter Trick, um Wasser zu sparen, ist der Backstein im Spülkasten. Alternativ geht auch eine PET-Flasche, gefüllt mit Sand. Damit reduziert ihr die Wassermenge, die pro Spülgang genutzt wird. Schlechte Nachrichten für Fans der Weichtrockner. Besonders die älteren Modelle sind nicht besonders energieeffizient. Wäsche trocknet auch an der Luft - gerade im Sommer fast so schnell wie im Wäschetrockner - außerdem riecht sonnengetrocknete Wäsche besonders gut. Lass die Maschine erst laufen, wenn die angegebene Füllmenge des Herstellers erreicht ist, und spare so Wasser und Strom. Das scheint offensichtlich, gerade für Menschen mit vielen empfindlichen Teilen ist es aber nicht selbstverständlich. Je kälter der Waschgang, desto weniger Energie braucht es zum Erhitzen des Wassers. Logisch, oder? Normal verschmutzte Kleidung wird mit dem richtigen Waschmittel schon ab 20 Grad sauber. Für Putzmaterial, Bettwäsche und Handtücher entweder eine Ausnahme machen oder ein spezielles Waschpulver verwenden. Klar, im Sommer sollte die sowieso nicht laufen. Aber auch gerade im Winter braucht es in der Wohnung keine T-Shirt-Temperaturen. Falls das bei Ihnen möglich ist, könnte sich auch eine Smart Home-App lohnen: Damit können Sie aus der Ferne Heizungen oder Beleuchtung an- und ausschalten. Genau wie bei der Waschmaschine ist der Geschirrspüler am energieeffizientesten, wenn er voll ist. Neuere Modell haben in der Regel auch einen Öko-Waschgang, der einfach nur etwas länger dauert. Küchenrollen sind ein Klassiker und zum Putzen für die meisten Menschen nicht mehr wegzudenken. Sie sind aber nicht besonders ökologisch. Besser: waschbare Putzlappen. Nein, Steckerleisten allein sind natürlich nicht ökologisch. Aber: Wenn Sie Ihren Fernseher, Ihre Lautsprecher und andere elektronische Geräte dort einstecken, dann können Sie diese mit nur einem Schalter «ganz» abstellen - auch Geräte im Stand-by-Modus brauchen nämlich ständig Strom. Gerade in Büros oder bei Menschen, die zu Hause viel am Computer arbeiten, läuft die Kiste rund um die Uhr. Stellen Sie den Stromfresser ab - und falls in Ihrem Büro über Nacht Updates installiert werden, dann wenigstens den Bildschirm ausmachen. Das Gleiche gilt natürlich für Laptops, die gern einfach zugeklappt werden. Achtung: Es hängt von den Einstellungen des Gerätes ab, ob der Laptop nach dem Schließen herunterfährt oder nicht. Übrigens: Ein geladenes Handy an der Steckdose vergeudet nur unnötig Strom. Sobald das Licht grün leuchtet, sollten Sie das Gerät ausstecken. Es ist ein Detail, aber ein entscheidendes: Aufladbare Batterien sorgen für weniger Abfall. In der Anschaffung sind die zwar ein bisschen teurer, auf Dauer lohnt es sich aber. 15. Beidseitig drucken Falls Sie für Ihren Beruf oder Ihr Hobby regelmäßig ausdrucken müssen, verwenden Sie das Papier so oft wie möglich doppelt und drucken Sie beidseitig. Fehldrucke können als Notizpapier genutzt werden. Sofern Sie auf Ihrem Balkon einen Quadratmeter übrig haben, können Sie vielleicht einige Dinge, die Sie normalerweise kaufen (und die vom Produktionsort in den Laden transportiert werden mussten), anpflanzen. Für den Balkon eignen sich zum Beispiel Tomaten, Peperoni, manche Salate und Chili. A propos Gemüse: Auch wenn Sie nur einen Balkon haben, können Sie mit einem Komposteimer sparen - unter anderem Platz im normalen Abfallsack. Wenn Sie einen Garten haben, dann können Sie hier natürlich noch dicker auftragen. Zum Bewässern Ihrer Pflanzen können Sie gespeichertes Regenwasser nutzen. Das geht auch bei Balkongärten. Rasen muss man hin und wieder mähen. Wenn Sie nur eine sehr kleine Rasenfläche haben, können Sie das mit einem Handrasenmäher machen, den Sie mit Muskelkraft betreiben. Oder Sie lassen den Rasen gleich weg und machen stattdessen ein Gemüsebeet. Für die Gartenbeleuchtung können Sie auf Solarlampen umsteigen: Die gibt es zum in den Boden stecken, zum Aufhängen und als Lichterketten für die Grillparty. Wenn irgendwie möglich sollten kürzere Wege zu Fuß zurückgelegt werden, mit einem Rad oder mit den Öffis. Falls Sie auf den Privatverkehr angewiesen sind, wäre vielleicht ein Motorrad eine Option: Das braucht weniger Benzin und deutlich weniger Platz auf der Straße. Und falls es wirklich nicht ohne Auto geht, bemühen Sie sich um eine ökologische Fahrweise (wenig Bremsen, kein zackiges Beschleunigen) und stellen Sie Ihr Auto im Stau ab. Es lohnt sich bereits, nach mehr als 20 Sekunden Stillstand, den Motor auszuschalten. Dass das Ein- und Ausschalten des Motors mehr Benzin braucht, als bei angelassenem Motor herumzustehen, ist ein Irrtum - und der Anlasser nimmt bei häufiger Nutzung auch keinen Schaden. Die sogenannten No-Spending-Challenges (kein Geld ausgeben) erfreuen sich gerade bei jungen Menschen mit kleinen Budgets großer Beliebtheit. Setzen Sie sich selbst ein Limit oder ein Ziel, das es zu erreichen gilt: Beispielsweise einen Monat lang nur das wirklich Nötige (Klopapier!) kaufen. Oder eine Woche lang von 50 Euro leben. Wer keine neuen Möbel kauft, der spart nicht nur Geld, sondern lebt auch nachhaltig. Im Secondhand-Laden gibt es viele schöne und einzigartige Stücke, die einen neuen Besitzer suchen. Das gilt natürlich nicht nur für Möbel: Auch bei Kleidung kann man mit Secondhandshops Geld sparen und den eigenen ökologischen Fußabdruck verbessern. Sie können Kosten und Plastik sparen, indem Sie auf Mineralwasser aus PET-Flaschen verzichten und einfach das trinken, was bei Ihnen aus dem Wasserhahn sprudelt. Falls Ihnen die Qualität trotzdem Sorgen macht, gibt es diverse günstige Wasserfilter. Und falls Sie kein stilles Wasser mögen: gibt es Sodastream. Das Gerät kommt nicht nur mit wiederverwendbaren Flaschen, es erspart Ihnen auch das Schleppen des Sechserpacks Mineral. Wenn immer möglich (bei Druckerpapier, WC-Papier, etc.) sollten Sie recyceltes Papier kaufen. Damit verhindern Sie, dass Bleichmittel (für das schneeweiße Papier) in die Umwelt gelangen und retten Bäume. Je unverarbeiteter Ihre Lebensmittel sind, desto nachhaltiger: Wenn Sie kochen, können Sie darauf achten, dass Ihre Zutaten möglichst wenig Verpackung haben. Zusatzpunkte gibt es für lokales Gemüse und Saisonprodukte. Ihre Lieblingszeitschrift hat ziemlich sicher eine Online-Ausgabe. Aus ökologischen Gründen können Sie die lesen und auf die gedruckte Variante verzichten. Damit sparen Sie nicht nur Papier, sondern auch die Energie, die für Produktion und Auslieferung genutzt wird. Apropos Papier sparen und so: Wenn Sie gern lesen, dann brauchen Sie einen Bibliotheksausweis! Nicht nur gibt es dort Tausende von Büchern, die mehrfach gelesen werden, es gibt auch eine Auswahl an Magazinen. Wenn Sie wissen, dass Sie ein Ding die nächsten zehn Jahre regelmäßig benutzen möchten, dann lohnt sich auch die Investition in ein Qualitätsprodukt. Zum Beispiel bei einer Kaffeemaschine: Ein teureres Modell hält fünf bis zehn Jahre, während das billige Plastikding nach einem Jahr bereits wieder entsorgt wird. Während gerade die jüngere Generation nur E-Banking kennt, sträuben sich ältere Menschen tendenziell mehr gegen diese technologische Entwicklung. Online-Banking macht aber Sinn: Auch hier sparen Sie große Mengen an Papier und Wegkosten - und natürlich Zeit, was sowieso unbezahlbar ist.

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Das Klima und die Umwelt sind bekanntlich in einem schlechten Zustand, Nachhaltigkeit ist erfreulicherweise im Trend. Für viele ist Nachhaltigkeit aber entweder nur Recycling – oder aber mit zusätzlichen Kosten verbunden; das muss aber gar nicht sein. Wir zeigen Ihnen 30 Tricks, mit denen Sie nicht nur günstiger leben, sondern auch noch der Umwelt einen Gefallen tun.

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In der Bildstrecke sehen Sie 30 Tipps, Tricks und Ideen für eine nachhaltigere und günstige Lebensweise. Tipp für Anfänger: Sie müssen nicht alles sofort umsetzen – suchen Sie sich zwei, drei Dinge von dieser Liste aus und fangen Sie damit an. Falls Sie sich daran gewöhnt haben, können Sie immer noch weitere Anpassungen an Ihrem Lebensstil vornehmen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • norbert am 28.05.2019 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Ideen

    Aber Tipp 15, Akkus statt Batterien ist nicht immer möglich. Z.B.: Batterien vom Typ AA oder AAA haben, wenn sie neu sind, eine Spannung von über 1,5 V. Ein wiederaufladbarer Akku hat ca. 1,4 V. Bei manchen Geräten funktioniert das nicht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • norbert am 28.05.2019 08:13 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Ideen

    Aber Tipp 15, Akkus statt Batterien ist nicht immer möglich. Z.B.: Batterien vom Typ AA oder AAA haben, wenn sie neu sind, eine Spannung von über 1,5 V. Ein wiederaufladbarer Akku hat ca. 1,4 V. Bei manchen Geräten funktioniert das nicht.

    • Desert Eagle am 31.05.2019 18:47 Report Diesen Beitrag melden

      Der Tip mit dem

      Verdrängungskörper im Spülkasten ist nur bedingt zu empfehlen. Es passiert gelegentlich, daß die Wasser- und Kamalwerke bei zu geringem Wasserverbrauch Notspülungen vornehmen müssen, um die Wasserqualität aufrecht zu erhalten und das Netz zu reinigen. Dazu drehen sie die Hydranten ein paar Stunden auf und schwemmen die Röhre für Frisch-- und Abwasser richtig durch.

    • Desert Eagle am 31.05.2019 18:56 Report Diesen Beitrag melden

      Das ist richtig.

      Aber dafür sind Akkus bei höheren Strömen spannungsfester. Wenn Batterien von 1.5 auf 1.1 V "in die Knie gehen", fallen Akkus nur von 1.4 auf 1.3 V ab. Das habe ich besonders bei motorbetriebenemn Kinderspielzeugen gemessen.

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