24-Jährige war leichtgläubig

05. September 2016 19:57; Akt: 12.09.2016 03:40 Print

Internetbetrug: Frau zahlte 1.000 Euro für toten Hund

Auf einen dreisten Internetbetrüger ist eine 24-jährige Klagenfurterin hereingefallen. Im Netz versprach der Unbekannte, er habe einen Malteser-Welpen zu verschenken. Dann musste die Frau doch immer wieder Beträge für Impfungen und den Transport überweisen. Nach drei Transaktionen sagte der Täter, der Hunde sei tot.

 (Bild: Fotolia)

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Vergangenen Donnerstag kontaktiere eine Kärntnerin einen Unbekannten, der im Netz einen Hundewelpen zu verschenken hatte. Nach mehreren Mails wurde der 24-Jährige aufgefordert, 180 Euro für den Transfer des Hundes von Kroatien nach Kärnten zu überweisen. Noch am selben Tag wollte der Täter noch 1.200 Euro für eine Versicherung. Die Frau weigerte sich das Geld zu überweisen, dann einigten sich die beiden auf 500 Euro. Doch für den Betrüger war das immer noch nicht genug, er forderte weiter 350 Euro für die Impfung des Hundes. 

Am nächsten Tag erfuhr die Frau, dass der Hund während des Transportes verstorben sei und sie 3.000 Euro für den Rechtsanwalt zahlen müsse, der dann eine Entschädigung von der Versicherung einfordern sollte. Erst jetzt wurde die junge Frau misstrauisch und erstatte Anzeige. 

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