Bedingte Haft

03. Juni 2019 15:53; Akt: 03.06.2019 17:04 Print

Mann mit Foto seines "besten Stücks" erpresst

Eine Kärntnerin musste sich am Montag wegen Erpressung vor Gericht verantworten. Sie wurde zu bedingter Haft sowie einer Geldstrafe verurteilt.

Eine Frau, die einem Mann damit drohte, ein Foto von seinem Geschlechtsorgan zu verbreiten, wurde am Montag zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. (Bild: iStock)

Eine Frau, die einem Mann damit drohte, ein Foto von seinem Geschlechtsorgan zu verbreiten, wurde am Montag zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. (Bild: iStock)

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Am Montag stand in Klagenfurt eine 34-jährige Kärntnerin wegen Erpressung vor Gericht. Weil sie sich geständig zeigte, blieb ihr eine unbedingte Haftstrafe erspart. Sie wurde zu fünf Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 720 Euro verurteilt.

Die Angeklagte hatte einem 55-Jährigen damit gedroht, ein Foto seines Geschlechtsorgans an seine Frau zu schicken, sollte er ihr nicht 100 Euro bezahlen. Vor Gericht stellte die Frau die Aktion als "b'soffene Geschichte" dar. Sie hätte den Mann ärgern wollen, weil dieser fremdgegangen sei, sagte die Angeklagte.

"Eindeutig eine Erpressung"

Sie habe nie ernsthaft Geld haben wollen und war der Ansicht, dass der Chatverlauf kein Nachspiel für sie habe, sagte die Angeklagte laut Angaben der APA. Der betroffene Mann gab an, dass er in der Nachricht "eindeutig eine Erpressung" erkannt habe. Das Opfer ging nach Erhalt der Nachricht sofort zur Polizei.

Die Richterin sagte zur Angeklagten, dass sie nur ihr Geständnis vor einer unbedingten Strafe bewahrt habe. Bei der Angeklagten, die das Urteil sofort annahm, kam auch eine Vorstrafe erschwerend hinzu. Weil die Staatsanwältin keine Erklärung abgab, ist das Urteil nicht rechtskräftig.

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(mr)

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