"Sugar Mamas"

28. Juli 2017 21:21; Akt: 28.07.2017 22:10 Print

Österreicherinnen halten Flüchtlinge für Sex aus

Für Diskussionsstoff sorgt ein "Biber"-Bericht über ältere Damen in Österreich, die Flüchtlinge für Sex versorgen und bezahlen.

Immer mehr junge Flüchtlinge sollen Verhältnisse mit

Immer mehr junge Flüchtlinge sollen Verhältnisse mit "Sugar Mamas" haben. (Bild: iStock/Symbolbild)

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"Sugar Mamas" werden Frauen genannt, die eine vor allem sexuelle Beziehung zu deutlich jüngeren Partnern suchen und sie dafür materiell aushalten, Geld und Geschenke überreichen. Ein Bericht des Magazins "Biber" schlug dabei hohe Wellen. Zwei Redakteure redeten dafür mit Flüchtlingen, die von älteren Österreicherinnen für körperliche Beziehungen "gesponsert" werden.

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Geredet wurde etwa mit Hasan (alle Namen wurden von der Redaktion geändert), einem 24-jährigen Iraker, der vor drei Jahren nach Österreich geflohen war. Der Bodybuilder wurde in einer Bar von einer Frau um die 50 angesprochen, schnell kam es zu Sex und die Dame ließ den Iraker bei sich einziehen. Erwartet werde von ihm nichts außer "vier Mal Sex am Tag". Dafür gibt es Geld fürs Fitnesscenter, Gratis-Unterkunft, Kleidung, Handy-Kostenersatz und allerlei andere Zuwendungen wie Urlaube.

Bei Mann und Tochter eingezogen

Wie "Biber" weiter ausführt, ist das aber keine "Win-Win"-Situation, Hasan werde missbraucht, weil seine Not und der materielle Unterschied von der Frau ausgenutzt werde. Dem bericht nach sei dies kein Einzelfall, in Flüchtlingskreisen würden ältere Damen gezielt junge Flüchtlinge für sexuelle Beziehungen suchen. So etwa auch Tarek, 26, aus Syrien. Er bekam von einer 51-Jährigen in einem Asylheim in Kärnten Deutsch-Unterricht. Die Frau lässt ihn bei sich, ihrem Mann und ihrer Tochter einziehen.

Schnell soll es zu Annäherungsversuchen gekommen sein. Als Hasan diese abwehrte, soll die 51-Jährige ihm eine Wohnung gezahlt haben - um dort mit ihm intim zu werden. Als Hasan sich weigert, seiner vermeintlichen Mutter-Figur nahe zu kommen, droht diese mit der Abschiebung seines jüngeren Bruders. Der Afghane Behar wiederum, 22 Jahre alt, kam mit 17 Jahren nach Österreich. Seine Freunde hätten ihm erzählt, dass es ganz normal sei, mit älteren Frauen für Geld oder Geschenke Sex zu haben. Ihm werden von einer 33-Jährigen Pornos gezeigt, dann gibt es Taschengeld gegen Sex.

Rechte instrumentalisieren

Als sich Behar von dieser Beziehung löste, musste er wegen einer Verletzung ins Spital. Dort nimmt ihn die 40-jährige Ärztin mit nach Hause, die Vorfälle wiederholen sich. Ein durchaus gängiger Fall, wie Flüchtlinge "Biber" schildern. Auch die "Zeit im Bild" widmete dem Thema einen Beitrag, der innerhalb kürzester Zeit über 150.000 Mal aufgerufen wurde. In diesem bestätigten auch Flüchtlingshelfer, dass das "immer wieder ein Thema" unter Flüchtlingen sei.


Der Beitrag der "Zeit im Bild"

"Biber" führt in beiden Beiträgen aus, dass nicht Flüchtlingshelferinnen mit dem Thema in Verbindung gebracht werden sollen, sondern das Thema an sich nicht totgeschwiegen werden dürfe. Während rechte Blogs und Seiten den Beitrag aber schon für Ersteres nützen, ist in den sozialen Netzwerken eine große Diskussion darüber losgetreten worden, inwieweit es sich bei den Fällen um Missbrauch oder gar Prostitution handelt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Tine am 29.07.2017 01:23 Report Diesen Beitrag melden

    Männliche Prostitution

    Im Nebenhaus kenne ich 3 solcher "Beziehungen" und die "Facharbeiter" sind sicher keine armen Sklaven! In ihrer Heimat ist das doch die einzige Tätigkeit, der sie nachgehen. Außerdem sind sie erwachsen und wissen, was sie tun. Mir als Frau würde allerdings ekeln!

    einklappen einklappen
  • Silvia Burger am 28.07.2017 23:18 Report Diesen Beitrag melden

    Sex für Geld

    Das kann schon sein, dass es sowas gibt, aber viele Asylanten machen sich auch gezielt an österr. Frauen heran um ausgehalten und vor allem um geheiratet zu werden um eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.

    einklappen einklappen
  • katja am 28.07.2017 22:31 Report Diesen Beitrag melden

    angeblich

    wem soll man da glauben schenken, den frauen oder den männern?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Karli Karl am 10.08.2017 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Karl

    Denke, dass es eher umgekehrt ist. Den Frauen wird von den Flüchtlingen die große Liebe vorgespielt, um an Geld und materielle Geschenke zukommen. Jedenfalls sind die Flüchtlinge keinesfalls Opfer. Diese Frauen sind natürlich auch selbst schuld, wenn sie sich derart ausnützen lassen.

  • Thomas am 10.08.2017 14:31 Report Diesen Beitrag melden

    Nichts neues

    Das ist kein neues Thema wer erinnert sich an den Film Angst essen Seele auf (vor 25 Jahren ?)

  • Vorname Name am 31.07.2017 17:46 Report Diesen Beitrag melden

    Du meine Güte...

    ... wie notstandig muss Frau sein um sich auf so ein "ReinRausRunter"-Getue einzulassen?

  • Mitdenker am 30.07.2017 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    mal überlegen

    Jede Frau, die sich mit solchen Herren aus "frauenfeindlichen" Ländern auslassen - sind wohl eher mehr dumm als Täterinnen - da sie vom arabischen Prinzen träumen. In Tunesien ist es z.B. an der Tagesordnung, dass sich die Jungs an alleinreisende Frauen ranmachen - und viele Frauen denken da wirklich an die große Liebe - und finanzieren die Herren ... Aber jetzt eine Missbrauchsstory zu schnitzen ist widerlich ...

  • Eaglehawk am 30.07.2017 18:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ach die armen Seelen ...

    Ja ich finde auch, dass diese armen Männer von den bösen westlichen Frauen geschützt werden sollen, die ihnen nur an die Wäsche wollen. Bringen wir sie zurück in ihre Heimat wo sie von derlei Belästigungen geschützt werden. Sie werden ausgehalten und müssen dafür sexuelle Dienste leisten? Ich seh schon die armen gepeinigten Seelen ... also die linke Propaganda ist sich keines Blödsinns zu schade ...