Volksbegehren

16. Mai 2019 14:01; Akt: 17.05.2019 16:50 Print

10.000 Stimmen für den Tierschutz in einer Woche

"Unser nächstes Ziel: 100.000 Unterschriften", freut sich Initiator des Tierschutzvolksbegehrens Sebastian Bohrn Mena.

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Seit 7. Mai kann man auf allen Gemeindeämtern und online per Handysignatur das Tierschutzvolksbegehren unterstützen. Über 10.000 Menschen haben das innerhalb der ersten Tage auch getan. Damit ist die gesetzliche Hürde von 8.401 Unterschriften klar übersprungen.

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Braucht Österreich ein Tierschutzvolksbegehren?

"Unser nächstes Ziel: 100.000 Unterschriften, die brauchen wir, damit es im Parlament behandelt wird. Das schaffen wir!“
, freut sich Initiator Sebastian Bohrn Mena.

Klare Pro-Bauern-Initiative

Eine der wichtigsten Forderungen des Tierschutzvolksbegehrens ist die Stärkung der heimischen Landwirtschaft. Man versteht sich explizit als Pro-Bauern-Initiative. Zudem möchte Bohrn Mena die Bedingungen für Nutztiere verbessern. Er fordert ein Ende der betäubungslosen Ferkelkastration sowie dem Langstreckentransport von Kälbern. Auch dem Töten männlicher Küken, die bekanntlich für die Eierproduktion nicht benötigt werden, soll ein Ende gesetzt werden.

„Immer mehr Menschen verlangen nach einer Änderung"

Das Tierschutzvolksbegehren ist strikt überparteilich, wie Initiator Bohrn Mena (ehemals SPÖ- und Liste Pilz-Mitglied – jetzt "Jetzt") betont. Unter den Unterstützern finden sich auch Promis und Politiker (SPÖ, FPÖ und Die Grünen), denen die heimische Landwirtschaft, besseres Tierwohl und mehr Transparenz bei Lebensmitteln auf dem Herzen liegen.
Inhaltlich wird Bohrn-Mena von Experten aus Landwirtschaft, Ethik, Tierschutz, Veterinär- und Umweltmedizin unterstützt.

„Immer mehr Menschen verlangen nach einer Änderung... Vieles können wir aber nicht an der Kassa entscheiden, daher braucht es das direktdemokratische Instrument des Volksbegehrens..."
, so Bohrn Mena abschließend und hofft, dass noch viele Menschen in Österreich ihre Stimme erheben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl Max am 16.05.2019 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Tierschutzvolksbegehren

    GAR KEINE LEBENDTIERTRANSPORTE, muß es heissen. Es kann nicht sein, dass Tiere durch die ganze Welt kekarrt werden. Die Länder, in denen Fleisch eben knapp ist, müssen mit gefrorenem oder anders haltbar gemachtem Fleisch zufrieden sein. Nicht zu vergessen, die furchtbaten Zustände in der Schweinemast und in den Schlachthöfen müssen abgestellt werden. Tierschutz steht in der Verfassung. Es ist daher längst an der Zeit, diese auch endlich umzusetzen und Tierquäler aufs härteste zu bestrafen.

  • chraska am 16.05.2019 16:34 Report Diesen Beitrag melden

    Tiere sind keine Sachen

    Gut......Gehören Tiere als Lebewesen behandelt. Sachen geht nicht!Tierleichen muß man nicht essen. War früher ein Statussymbol, andere Lebewesen umzubringen, damit man etwas zu essen bekommt. Sollte endlich an der Zeit sein, den Thron , Herrscher über Tod und Leben a.e.Gnaden zu verlassen und den Versuch starten mit gleichberechtigten Tieren zu leben. Tiere sind unsere Tiergeschwister, nicht das Essen für kaltschnäuzige Menschen. Sind Tiere vor dem Gesetz Lebewesen, können sich dann viele Dinge für sie leichter ändern lassen. Bezeichnung Listenhund ist dann Ehrenbeleidigung.

  • Ede am 16.05.2019 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wolf

    Das wievielte tierschutzvolksbegehren ist denn das schon, um anschließend wieder schubladisiert zu werden! Ein richtiges Tierschutzgesetz muß her, dann braucht es keine Volksbegehren, die eh nur augenauswischerei und für die Katz sind!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • hari am 17.05.2019 05:05 Report Diesen Beitrag melden

    die würdevolle Volksabstimmung

    Ö bräuchte generell mal ein Volksbegehren und dann könnte man anhand eines Begehrens mal über zig wichtige Sachen abstimmen lassen, sodass die Bürger selbst ohne pol. Vormund entscheiden z.B. über: GIS, Palmöl; Ankauf Kriegswaffen um Milliarden; Euroheer; Austritt Pariser Klimaabkommen -CO2 Milliardensteuer; Reduktion EU-Milliardenbeitrag; Senkung Entwicklungsbeihilfe; Förderung Eautos und Holzheizungen; Verbot Heizölheizungen; Verbot aller religiösen Marketingausdrucksymbole im öffentl. Raum;

  • Ede am 16.05.2019 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Wolf

    Das wievielte tierschutzvolksbegehren ist denn das schon, um anschließend wieder schubladisiert zu werden! Ein richtiges Tierschutzgesetz muß her, dann braucht es keine Volksbegehren, die eh nur augenauswischerei und für die Katz sind!

  • chraska am 16.05.2019 16:34 Report Diesen Beitrag melden

    Tiere sind keine Sachen

    Gut......Gehören Tiere als Lebewesen behandelt. Sachen geht nicht!Tierleichen muß man nicht essen. War früher ein Statussymbol, andere Lebewesen umzubringen, damit man etwas zu essen bekommt. Sollte endlich an der Zeit sein, den Thron , Herrscher über Tod und Leben a.e.Gnaden zu verlassen und den Versuch starten mit gleichberechtigten Tieren zu leben. Tiere sind unsere Tiergeschwister, nicht das Essen für kaltschnäuzige Menschen. Sind Tiere vor dem Gesetz Lebewesen, können sich dann viele Dinge für sie leichter ändern lassen. Bezeichnung Listenhund ist dann Ehrenbeleidigung.

  • Karl Max am 16.05.2019 16:04 Report Diesen Beitrag melden

    Tierschutzvolksbegehren

    GAR KEINE LEBENDTIERTRANSPORTE, muß es heissen. Es kann nicht sein, dass Tiere durch die ganze Welt kekarrt werden. Die Länder, in denen Fleisch eben knapp ist, müssen mit gefrorenem oder anders haltbar gemachtem Fleisch zufrieden sein. Nicht zu vergessen, die furchtbaten Zustände in der Schweinemast und in den Schlachthöfen müssen abgestellt werden. Tierschutz steht in der Verfassung. Es ist daher längst an der Zeit, diese auch endlich umzusetzen und Tierquäler aufs härteste zu bestrafen.